Rezension: The Clone Wars 1×04: Die Zerstörung der Malevolence

In der heutigen The Clone Wars-Folge, behandeln wir ein letztes Mal das Großkampfschiff Malevelonce. Die Zerstörung der Malevolence ist die vierte Folge der ersten Staffel und beendet den Handlungsbogen. Autor war Tim Burns, Regie führte Brian Kalin O’Connell. Die Folge wurde in den USA zunächst am 17.10.2008 gezeigt, in Deutschland fand die Erstausstrahlung am 14.12.2008 statt.

„Ein Plan ist immer nur so gut wie die, die ihn ausführen.“

Das Intro ist einfach nochmal eine kleine Zusammenfassung der Ereignisse aus den letzten zwei Folgen. Unsere jetzige Folge beginnt damit, dass die drei Venator-Klasse-Sternenzerstörer der Malevolence nachsetzen. Nach einem ziemlich dümmlich wirkenden „Statusbericht“ von Admiral Yularen befielt Obi-Wan „maximale Feuerkraft“.

General Grievous wird unterdessen von Count Dooku gescholten, der eine Falle für die Republik erdacht hat, in die ein äußerst bedeutendes Mitglied des galaktischen Senats tappen wird: Padmé Amidala. Mit dabei ist natürlich auch C-3PO. In einem Gespräch wird auch Meisterin Luminara erwähnt, die wir im Laufe der Serie noch ein paar Mal sehen werden.

In einer der folgenden Szenen wird noch einmal klar, wie riesig die Malevolence eigentlich ist, denn für horizontale Bewegungen auf dem Schiff werden doch tatsächlich Züge im Inneren des Schiffes genutzt. Mit fest installierten Gleisen! Es gibt offenbar nichts, was es nicht gibt. Auch werden erneut neue modifizierte B1-Kampfdroiden vorgestellt: Neben den Standards und deren Kommandostruktur kennen wir inzwischen die Piloten mit blauem Torso und die mit Jetpacks, welche in Angriff der Malevolence die Rettungskapseln aufgebrochen haben, und jetzt auch jene, die als Feuerwehrleute herhalten müssen und entsprechend lackiert sind. Leider sind sie auch so dumm wie die anderen.

Da Padmé und 3PO nun „Gefangene“ der Separatisten sind, machen sich Obi-Wan, Anakin und R2 auf, um sie zu retten. Durch dumme Ereignisse werden die fünf jedoch über das ganze Schiff verteilt. R2 sammelt irgendwie 3PO ein, Obi-Wan sorgt dafür, dass der Hyperantrieb nicht ans Netz geht, und Anakin und Padmé machen sich auf in Richtung der Brücke.

Bei Obi-Wan passiert jedoch etwas Wichtiges: Kenobi trifft das erste Mal auf Grievous. Das erste von vielen Duellen mit Worten und Lichtschwertern, welches von Grievous mit folgenden Worten eröffnet wird: „Hallo, wie geht’s denn so?“

Die eigentliche Zerstörung des Schiffes ist dabei in meinen Augen allerdings eher unspektakulär, wenn man bedenkt, dass es drei Folgen gebraucht hat, um an diesen Punkt zu gelangen.

Punkten kann Die Zerstörung der Malevolence mit viel Humor auf Seiten der Droiden. Dabei kommen Dümmlichkeit und Situationskomik zusammen, was ziemlich gut harmoniert. Aber auch Obi-Wan hat mit seinem trockenen Humor einige Momente. In den kurzen Momenten, in denen sie zusammen arbeiten, laufen auch R2-D2 und C-3PO wieder zu ihren Höchstform auf.

Was die Animation angeht, kann ich hier nur sagen: Hey, wir sind immer noch in Staffel eins. Es wird besser, vertraut mir. Allerdings muss ich sagen, dass 3PO durch seine Gestik noch einmal etwas an Komik verliehen bekommt, da haben die Animateure also sehr gute Arbeit geleistet. Ich bin mir nicht sicher, ob er zeitweise auch andere Mimik bekommen hat, wie es in Clone Wars seinerzeit der Fall war, aber wenn ja, ist es mir nicht besonders aufgefallen.

An dieser Stelle möchte ich auch noch auf das Featurette zu dieser Folge auf der DVD eingehen, denn hier werden unter anderem die „Endshots“ der ersten Folgen angesprochen, die immer eine Art Porträt der handelnden Figuren darstellen. Tatsächlich wird dies in der klassichen Trilogie ebenfalls so gehandhabt und die Argumentation, dass man dadurch etwas Nostalgie in jede Folge bringen will, kann ich auch nachvollziehen. Aber solche Szenen am Ende fast jeder einzelnen Episode der ganzen Staffel zu sehen, nervt schon ziemlich, denn eine natürliche Pose ist das in den seltensten Fällen.

Zusätzlich wird über das Wiederbenutzen alter Animationen gesprochen. So wird zum Beispiel gezeigt, dass der Raum, in welchem Padmé im The Clone Wars-Film gefangen gehalten wird, derselbe ist, der für die Luftschleuse der Malevolence genutzt wurde und der auch in der Folge Der Fall eines Droiden als Schleuse auftauchen wird. Jedes Mal erscheint der Raum mit anderer Textur, anders belichtet, anders koloriert und so weiter, aber es ist faktisch derselbe Raum.

Die beschädigte Malevolence

Die deutsche Synchronisation ist super gelungen, wobei ich an einer Stelle dachte, dass sie leicht verzögert zum Bild kam, kann das aber nicht mit Genauigkeit sagen. Besonders gut ist, dass man sich bei der Übersetzung an die Originalzitate aus den Episoden gehalten hat, denn „Hello there“ mit „Hallo, wie geht’s denn so?“ zu übersetzen, ist ja nun nicht allzu intuitiv.

Letztlich gibt es von mir vier von fünf Holocrons, da ich mich super unterhalten gefühlt habe, die Animation aber noch nicht ausgereift ist.

Bewertung: 4 von 5 Holocrons
Bewertung: 4 von 5 Holocrons

vorherige Episode: Der Schatten der Malevolence (Staffel 1, Episode 3)
nachfolgende Episode: Rekruten (Staffel 1, Episode 5)

Über den Autor

Maximilian

Maximilian
Maximilian ist seit 2013 im Team der Jedi-Bibliothek mit dabei. Seitdem rezensiert er sich fleißig durch das Star Wars-Universum. Außerdem kümmert er sich um den Rezensions-Index. Im echten Leben studiert er Informatik und bringt Kindern das Schwimmen bei.

1 Kommentar

  1. Schosch

    ich finde die Folge ganz okay!

    Die Idee der Separatisten Padme in eine Falle zu locken kommt einbisschen unglaubwürdig rüber dasie ja den Tipp vom Kanzler erhalten hat. Eigentlich hätte Padme das den Jedi sagen können und dann hätten die Jedi gewuss5t das Palpatine ein Verräter ist und dann hätten sie warscheinlich auch noch herausgefunden das er der gesuchte Sith Lord ist!

    Das finde ich hinterlässt eine wirklich große Logiklücke! Auch die Kämpfe in den Malavolence waren jetzt nicht sonderlich spannend!

    Ich würde der Folge 2 von 5 Holocrons geben da ich sie einbisschen besser als ihre beiden Vorgänger fand!

Schreibe einen Kommentar