Ausgelesen #37 – Die Bürde der Blutlinie

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Ausgelesen #37 - Die Bürde der Blutlinie
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In dieser Ausgabe reden wir über einen schon etwas älteren Kanon-Roman, der aber immer noch einen Blick wert ist! In Blutlinie von Claudia Gray, welcher bereits 2016 zwischen Episode VII und VIII erschien, folgen wir der Heldin der Rebellion Leia, wie sie in den Wirren der Neuen Republik zu verhindern versucht, dass sich die imperiale Schreckensherrschaft wiederholt. Dazu muss sie selbst etwas anstreben, was sie nie wollte: Macht. Doch gerade als sie sich damit abgefunden zu haben scheint, bricht ihre Vergangenheit über sie herein.

Als große Fans von Claudia Gray reden Ines und Tobias daher über die Darstellung der Neuen Republik, die Spiegelung der zunehmenden Polarisierung im US-Kongress durch die im Buch prominenten Fraktionen der Populisten und Zentristen und über die Darstellung einer Leia, die dem vermeintlichen Frieden nicht so wirklich trauen will. Am Ende geht es dann auch darum, dass wir den Roman auch heute noch empfehlen können, auch wenn einige Konzepte leider nicht in der Sequel-Trilogie auftraten, was aber kein unbekanntes Phänomen ist.

Zeitmarken

  • spoilerfreier Teil
    • 00:00:00 – Begrüßung
    • 00:02:25 – Für wen lohnt sich der Roman?
    • 00:07:58 – Lohnt sich der Roman heute noch?
  • Spoilerteil
    • 00:11:25 – Leia dankt ab
    • 00:31:29 – First Senator
    • 00:36:06 – Skandal im Sperrbezirk
    • 00:51:50 – Obligatorisches Action-Finale
    • 01:04:09 – Han und Leia
    • 01:14:13 – 2016 hatten wir noch Hoffnung!

Blick in die Datenbank

Die Rezensionen

Florian würdigte den Roman in seiner Rezension als „durchaus politiklastig, trotz persönlicher Relevanz dieser Politik, und trotz einiger Actionszenen bleibt es ein Roman, dessen größten dramatischen Wendungen in der Senatskammer stattfinden“. Dies würde jedoch unter Umständen nicht jedem gefallen und darauf müsse man sich einstellen. Abschließend bemerkt er, dass Bloodline nicht fehlerfrei sei, aber mit Charakteren und Plot durchaus zu fesseln wisse.

Julian schloss sich diesem Lob in seiner Rezension der deutschen Version größtenteils an und lobte, dass es trotz der politischen Thematik „nie trocken oder gar langweilig [wurde]“. So ist „die Geschichte […] spannend geschrieben mit einigen Wendungen, die für mich auch unerwartet kamen“. Besonders lobte er auch den Einblick in die Gedankenwelt Leias, die so gut gelungen sei, wie in noch keinem Roman vorher.

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Habt ihr Blutlinie damals gelesen oder gar erst vor kurzem nachgeholt? Was ist für euch das spannende an diesem Roman und an wen hat euch Ransolm Casterfo erinnert?

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