Ausgelesen #36 – Shadow of the Sequels

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Ausgelesen #36 - Shadow of the Sequels
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In dieser Ausgabe sprechen wir über Shadow of the Sith von Adam Christopher. Der Roman erschien am 28. Juni 2022 und soll die scheinbar unlösbare Aufgabe bewältigen, die Sequels – insbesondere Episode IX – sinnvoll mit der klassischen Trilogie zu verbinden. Inwieweit dem Autor das gelungen ist, wo selbst er das Handtuch ob des Ausgangsmaterials werfen musste und worin Christopher selbst brilliert, all das besprechen wir in diesem Ausgelesen.

Dazu unterhalten sich Ines und Tobias über ihre niedrigen Erwartungen im Vorfeld des Romans, ihre Überraschung, als dieser doch überzeugend anfing, und all die Nebenabschnitte, die zumindest versucht haben, eine Spannung – bei der sonst sowieso zum Scheitern verurteilten Haupthandlung – aufzubauen. Dabei wird Unverständnis ob Ochis Beliebtheit ausgetauscht, Reys Begabung definitiv auf ihre Mutter zurückgeführt und sich über die Macht als Darstellung in Form von Artefakten und Masken ausgetauscht. Genug Inhalt also für eine kurzweilige Ausgabe des JediCast.

Zeitmarken

  • spoilerfreier Teil
    • 00:00:00 – Begrüßung
    • 00:01:05 – Erwartungen an den Roman
    • 00:04:04 – Sequel-Fans, vereinigt euch
    • 00:06:58 – Was sind die größten Stärken?
  • Spoilerteil
    • 00:11:06 – Handlungsüberblick
    • 00:13:54 – Lukes Beschäftigungstherapie
    • 00:35:28 – Ochi-Freunde, versammelt euch
    • 00:48:12 – Miramir und ihr inkompetenter Ehemann
    • 01:07:19 – Luke und Lando, Legends-Action
    • 01:11:53 – Meisterhaftes Worldbuilding
    • 01:17:06 – Zwangsjacke der Sequels
    • 01:22:56 – Fazit

Blick in die Datenbank

  • Zur Werksübersicht von Shadow of the Sith, geschrieben von Adam Christopher
    • Der Roman erschien am 28. Juni 2022 bei Del Rey in englischer Sprache.
    • Eine Hörbuchversion von Random House Audio ist ebenfalls erschienen.
    • Mit einer deutschen Übersetzung vonseiten Blanvalets ist in naher Zukunft nicht zu rechnen.

Die Rezension

Ines hat das Werk auch für euch vor Veröffentlichung rezensiert und resümiert auch da, dass es „[e]inerseits […] wunderbare Szenen mit Luke und Lando, spannende Informationen zu Reys Eltern und interessante neue Locations [gibt]“, der Roman es aber nicht schaffe, die Logiklöcher der Sequels befriedigend zu stopfen. Für weitere – größtenteils spoilerfreie – Eindrücke sei euch ein Blick in ihre Rezension empfohlen!

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Inwieweit konnte euch der Roman überzeugen? Seid ihr nun auch Ochi von Bestoon-Fans geworden oder es gar schon immer gewesen? Teilt uns eure Meinung gerne in den Kommentaren mit!

Ein Kommentar

  1. Ich muss sagen, ich fand das Buch gar nicht so schlimm, wie es hier im Podcast rüberkommt. Das mag daran liegen, dass ich zum einen den ganzen PR-Hype bei Star Wars (hier „The Prequel to the Sequel“) bewusst ignoriere, weil dadurch immer eine völlig falsche Erwartungshaltung an das jeweilige Werk entsteht, an der das Buch dann gemessen und kritisiert wird. Die so enttäuschten Hoffnungen sind die Schuld der PR-Abteilung, nicht des Autors, dem sie aber immer angekreidet werden. Ich lasse mir immer einfach die Geschichte erzählen, die mir der Autor erzählen wollte und die hat in diesem Falle halt nur bedingt was mit der Sequel-Trilogie zu tun. Die ST liefert nur das Setting, die eigentliche Geschichte dreht sich für mich um Luke und Lando und die Dämonen, mit denen sie ringen. Und zum andere habe ich es mir komplett abgewöhnt jedes Detail auf die Goldwaage zu legen, denn dann hätte man schon nach Episode 4 mit Star Wars Schluss machen müssen. Natürlich kratzt mich auch die ein oder andere Stelle, wie dass man Kyberkristalle einfach in Roboter einsetzen kann und die sie dann als GPS nutzen können, aber dass sie untereinander in Verbindung stehen und man so auf an ihren Ursprung zurückschließen kann, ist etwas mit dem ich leben kann, ist der Kyber doch der Zauberstein dieser Fantasy-Reihe namens Star Wars. Und was machtwirksame Artefakte anbelangt, so bin ich sogar ein Fan davon, darum lese ich ja auch so gerne die Doctor Aphra-Comics. 😊

    Den Punkt, dass Luke versucht Kiza zu retten und ihr ihre Taten in der Vergangenheit verzeihen will, kann man vermutlich wieder nur vor dem Hintergrund der amerikanischen Gegenwartsgesellschaft verstehen. Verschiedene Stellen, insbesondere in der Literatur und den Jugend-Medien versuchen hier eine Versöhnung zwischen dem Trump- und dem Gegenlager zu erreichen, indem man den Menschen hinter dem, was er getan hat, stärker in den Fokus nimmt und die Bereitschaft zur Vergebung und Wiedereingliederung signalisiert, damit der andere nicht glaubt, es gebe kein Weg zurück. Das Thema findet man in Abwandlungen derzeit fast überall, besonders prominent der aktuelle Spiderman-Film.

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