Blanvalet: Black Spire und Dooku im nächsten Winter [UPDATE]

Update 06.03.2020 17:15: Das deutsche Cover von Außenposten Black Spire liegt jetzt final vor.

Mit freundlicher Genehmigung von Blanvalet können wir euch heute verraten, welche Star Wars-Bücher euch im Winter 2020/2021 beim deutschen Romanverlag erwarten werden. Einerseits entführt Delilah S. Dawson uns Mitte Dezember 2020 mit ihrer Agentin Vi Moradi in Galaxy’s Edge: Außenposten Black Spire auf den Planeten Batuu, andererseits darf Cavan Scott uns Mitte März 2021 in Dooku: Der verlorene Jedi die Jedi-Vorgeschichte des titelgebenden Sith-Lords liefern.

Für Galaxy’s Edge: Außenposten Black Spire von Delilah S. Dawson, dessen Cover-Textlayout noch an den offiziellen deutschen Titel angepasst werden wird, liefert der Verlag folgende Inhaltsangabe.

General Leia Organa Solo weiß, dass die Rebellen nach den schweren Verlusten gegen die Erste Ordnung dringend neue Rückzugspunkte benötigen. Daher entsendet sie ihre Vertrauten in alle Teile der Galaxie, um neue Verbündete zu finden. Und ihre Meisterspionin Vi Moradi scheint den perfekten Ort gefunden zu haben. Der Außenposten Black Spire auf Batuu wird von Schmugglern und Exilanten beherrscht, und auch wenn die Rebellen hier nicht viele Freunde haben, ist die Erste Ordnung noch weit weniger beliebt. Da trifft ein Shuttle voller Sturmtruppler ein mit nur einem Ziel: Vi Moradi! Umgeben von Feinden bleibt ihr nur eine Wahl, wenn sie überleben und ihre Mission erfolgreich beenden will. Sie muss sich mit dem Abschaum der Galaxis verbünden.

Dooku: Der verlorene Jedi von Cavan Scott basiert auf dem offiziellen Skriptbuch des englischsprachigen Hörspiels Dooku: Jedi Lost. Eine Hörspielauswertung ist hierzulande leider nicht machbar, weswegen Blanvalet gemeinsam mit Disney die Möglichkeit prüft, den Übersetzer Andreas Kasprzak das Skript in Prosaform umschreiben zu lassen. Das ist aktuell aber noch unter Vorbehalt – eventuell wird es auch hier einfach nur ein Skriptbuch geben. Zum Inhalt schreibt Blanvalet Folgendes:

Als dunkler Sith Darth Tyranus erlangte er grausame Berühmtheit, doch zuvor war er der hoch angesehene Jedi-Meister Count Dooku. Wie wurde aus dem Kämpfer für das Gute ein Diener des Bösen? War es nur die Verführung der Macht der dunklen Seite? War es die Verzweiflung über seine verlorene Heimat? Oder waren es die strengen Regeln der Jedi, denen kaum ein Sterblicher gewachsen ist? Fest steht bislang nur, dass sich der ehrenvolle Count Dooku zum Verräter Darth Tyranus wandelte. Dies ist seine Geschichte.

Beide Titel werden als großformatige Paperbacks erscheinen.

Abgesehen davon hat Blanvalet dieses Jahr noch folgende Bücher im Gepäck, über die wir euch bereits berichtet haben – mehr Infos erreicht ihr über die Datenbanklinks unter den Bildern:

Darüber hinaus erscheint bei der Verlagsschwester Penhaligon im späten Frühjahr der Filmroman zu Der Aufstieg Skywalkers von Rae Carson.

Auf welches dieser Bücher freut ihr euch schon am meisten? Würdet ihr Dooku: Der verlorene Jedi lieber als unbelassenes Hörspielskript oder doch lieber als eigens umgeschriebenen Roman lesen? Lasst es uns wissen!

28 Kommentare

  1. Ha. Und ich war vor ein paar Tagen noch sooo kurz davor, mir den englischen Dooku Band zu holen. Alles richtig gemacht 😀
    Mir ist eine Skriptfassung sogar lieber, das ist mal was anderes.

    Ein bis zwei Ankündigungen hätten es zwar schon sein können aber immerhin.

    Ist Resistance Reborn denn eher ein Fall für Blanvalet oder Panini?
    Queen’s Peril kann man ja wohl hoffentlich recht zeitnah bei Panini erwarten. Den Poe Dameron Jugendroman wohl auch. Da stellt sich natürlich nur noch die Frage nach den High Republic Romanen. ?

      1. Mit FACPOV rechne ich sowieso nicht mehr auf Deutsch. Der Zug ist abgefahren.
        Resistance Reborn kann man also frühstens Q2 2021 erwarten. Wobei ich da auch skeptisch bin, ob das Buch auf Deutsch erscheint. Episode 9 ist dann ja schon lange Geschichte. Schade eigentlich, das Buch soll ja sehr gut sein. Dann muss wohl doch die englische Fassung her.

      2. Ob das Buch auf Deutsch erscheint ist für mich nicht die Frage. Die Frage lautet eher, wie weit Blanvalet noch hinter den USA zurückfallen will, wenn sie im Jahr nur vier neue Bücher bringen… in den USA erscheinen dieses Jahr ja noch SHADOW FALL, THRAWN ASCENDANCY I und LIGHT OF THE JEDI sowie ein weiteres, noch nicht angekündigtes Buch… indes ist RESISTANCE REBORN ja auch noch nicht übersetzt und 2021 geht es dann ja auch direkt weiter mit neuen Büchern wie ALPHABET SQUADRON III, THRAWN ASCENDANCY II und weiteren Büchern zur HIGH REPUBLIC… Die müssen mal ihre Taktung erhöhen…

      3. Aber ist denn ernsthaft damit zu rechnen, dass Blanvalet die Taktung erhöht?
        Ich habe eher den Eindruck, dass Star Wars bei Blanvalet so stiefmütterlich nebenher läuft. Keine Mega-Verkaufszahlen aber solide genug um „ein paar Bücher“ pro Jahr zu veröffentlichen. Ich glaube das interessiert die auch gar nicht, dass sie immer weiter zurückfallen.

        Sehr schade eigentlich. Dann sollten sie vielleicht zumindest mal drüber nachdenken, die Lizenz an einen anderen Verlag abzugeben…
        Ich weiß, das ist Wunschdenken :-/

      4. Also du hast das insofern richtig durchschaut das Star Wars für Blanvalet/Penhaligon kein Event-Bestseller-Material ist – dafür hat der Verlag die Bücher von Autoren wie George R. R. Martin im Programm – sondern einfach eine verlässliche Marke, die auf lange Sicht zufriedenstellende Verkaufszahlen abwirft. Daher hat Star Wars auch immer nur zwei Programmplätze pro Halbjahr in einem viel größeren Fiction-Gesamtprogramm, das von derselben Redaktion betreut wird. Abgeben werden sie die Lizenz deswegen aber nicht – bzw. gerade deswegen ja nicht. Blanvalet bzw. Random House ist zudem ein recht großer Verlag mit entsprechenden „Ansprüchen“ an Verkaufszahlen.

        Zugleich sind wir natürlich als SW-Fans verwöhnt mit den vergleichsweise schnellen Übersetzungszeiten von Panini in den letzten Jahren, was aber auch daran liegt, dass Panini erstens auf solche „Nerdware“ spezialisiert ist, zweitens, dass Star Wars viel wichtiger für deren Verkaufszahlen ist, und drittens, dass es dort Redakteure gibt, die tagein, tagaus fast nur oder zumindest sehr viele Star-Wars-Titel betreuen.

        Fans der Bücher gibt es aber in beiden Verlagen, und was jene Fans gerne persönlich hinsichtlich des Programms tun würden ist oft eben eine andere Sache als die wirtschaftliche Seite der Überlegungen.

    1. Tja, wäre ich auch mal so geduldig gewesen. 😉 Bei mir steht die US-Fassung inzwischen im Regal. Die deutsche Version werde ich mir dennoch holen.

      Ansonsten hätte ich mir zumindest auch noch den zweiten Alphabet-Squadron-Band sowie Resistance Reborn gewünscht. Ich hoffe insbesondere letzterer wird bei einer Übersetzung nicht außen vor gelassen.

      1. Tut mir übrigens Leid. Als ich deinen Kommentar bei der Luminous-Meldung gelesen habe, habe ich Blanvalet extra gefragt, ob wir das Buch nicht schon früher ankündigen dürfen, aber leider waren wir an unser Schweigen gebunden. (Dass der Band kommen würde wissen wir bereits seit Sommer 2019, aber wie du ja weißt gibt es in der Verlagswelt gewisse Embargos.) Mit der US-Ausgabe – insbesondere in der Skriptform – hast du aber sicher auch keinen Fehlkauf gemacht und du kommst auch viel früher in den Genuss der Story. Ich bin ohnehin etwas skeptisch was die Umsetzung in Prosa angeht, lasse mich aber gerne vom Ergebnis überraschen.

      2. @ Florian
        Das ist gar kein Problem und Grund zur Entschuldigung. 😉 War ja selbst jahrelang Buchhändler und kenne daher diese „Zwickmühle“.

        Und nein, ein Fehlkauf ist es so oder so nicht. Ich genieße es, insbesondere meist im Urlaub in England, Bücher auch im englischen Original zu lesen. Insofern freue ich mich trotzdem sehr auf die Lektüre. Und ich werde trotzdem noch irgendwie ein Plätzchen für die dt. Version finden. 🙂

        Was die Taktung angeht: Da hatte man mal vor Jahren – als filmtechnisch Ebbe war – noch ein ganz anderes Tempo vorgelegt und wieder den damals großen Rückstand wett gemacht. Schade, dass man jetzt wieder eine gegenteilige Richtung anschlägt. 3 bis 4 Romane pro Halbjahr sollten doch eigentlich drin sein, zumal Blanvalet und Penhaglion jetzt nicht allzu viele andere Zugpferde in ihrem Programm haben bzw. Titel und Reihen, die sich jetzt soviel besser verkaufen.

    2. Stimmt, den Filmroman hab ich vergessen. Blanvalet bringt also 4 Bücher pro Jahr heraus. So wird der Abstand zwar nicht geringer aber zumindest auch nicht (signifikant) größer.
      Würden sie ein Buch pro Jahr mehr veröffentlichen, würde es ja schon reichen.
      So muss ich mir eben die (wenigen) Bücher, die durch das Raster fallen, wie FACPOV und evtl. (wie ich es befürchte) Resistance Reborn auf Englisch holen.

      Dass Blanvalet zeitlich so sehr hinterher hängt, stört mich sogar gar nicht mal so sehr. Ich habe sowieso genug zu lesen 😉

      1. Bei „Resistance Reborn“ warte ich jetzt nochmal bis Ende Oktober. Wenn dann im nächsten Halbjahrsprogramm der Titel wieder fehlt, werde ich auch beim Englischen zuschlagen – denn auch bei mir steht noch genug herum. 🙂

    1. From A Certain Point Of View. Ein Buch zum 40-jährigem Jubiläum zu Episode IV mit 40 Kurzgeschichten, die innerhalb dieser Episode spielen.

      @Florian: Ist eigentlich bekannt ob „Black Spire“ vor oder nach „Schicksalsschlag“ spielt?

      1. @ Florian
        Zum Thema FACPOV: Hast du evtl. etwas davon gehört, ob man zum 40-jährigen Jubiläum von TESB ein ähnliches Buch plant?

        Ein Brillensmiley reicht. 😀

  2. Und auch hier gibt es wieder die allgegenwärtige Frage: „Wie viel sollte man übersetzen?“.
    „Black Spire Außenposten“ klingt merkwürdig, ist aber trotzdem besser als „Schwarzdorn Außenposten“ (wie es teilweise in Schicksalsschlag genannt wurde) oder aber auch „Black Spire Outpost“.
    Mittlerweile bin ich persönlich der Meinung, dass besonders Titel oft gerne (so weit wie sinnvoll) Englisch belassen werden dürfen: The Clone Wars, Rebels, etc. aber im Text reißt sowas dann auch oft wieder raus. Für dieses Dilemma gibt es leider im Deutschen selten eine gute Lösung ?

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