Rezension: The Clone Wars 4×18: „Doppeltes Spiel“

Heute beschäftigen wir uns mit der vierten und letzten Folge des Handlungsbogens um die Kopfgeldjäger und die Entführung des Obersten Kanzlers. Nach drei Folgen, die das Finale vorbereitet haben, dürfen wir heute in Doppeltes Spiel erleben, ob der Plan der Separatisten Früchte tragen wird. Natürlich stammt auch diese Folge aus der Feder von Brent Friedmann, die Inszenierung hat diesmal dann Danny Keller übernommen. In den USA lief die Folge erstmals am 10. Februar 2012 unter dem Titel Crisis on Naboo, in Deutschland dauerte es noch bis zum 1. Juli, bis die Episode ausgestrahlt wurde.

„Vertrauen ist das größte Geschenk, doch man muss es sich verdienen.“

Offizielle Folgenbeschreibung: Der als Kopfgeldjäger Rako Hardeen getarnte Obi-Wan hat Count Dookus Verschwörung gegen Kanzler Palpatine unterwandert. Die Jedi beschützen den Obersten Kanzler, als er beim Festival des Lichts auf Naboo spricht. Sie ahnen jedoch nichts von Dookus wahrem Komplott gegen die Republik und setzen sich größerer Gefahr aus, als sie es wissen.

Star Wars: The Clone Wars Episodenguide
Die Planung der Jedi

Beide Seiten, die Separatisten und die Jedi, haben ihre Pläne vollendet und bringen sich nun auf Naboo in Position, wo Kanzler Palpatine das Festival des Lichts eröffnen wird. Dabei sorgen die Königliche Wache von Naboo und natürlich die Senatswachen des Kanzlers gemeinsam mit den Jedi für Schutz. Die Sicherheitsmaßnahmen sind jetzt nicht großartig überraschend. Eingänge, Zugänge und derlei werden von den Wachen patrouilliert und die Jedi bleiben dicht beim Kanzler sowie den Senatoren. Dafür, dass hier extra noch einmal mehrere Ratsmitglieder und Anakin mit Ahsoka zusammenkommen, ist das schon recht einfach gestrickt. Zeitgleich erläutert Cad Bane seinen Plan, hält dabei jedoch einige Details zurück, sodass keiner und vor allem nicht Kenobi den gesamten Plan kennt. Der soll außerdem der Schütze für das Unternehmen sein und erhält neben drei anderen Kopfgeldjägern eine holografische Verkleidung als Senatswache. Count Dooku, der sie nach Naboo begleitet hat, traut Hardeen jedoch ebenso wenig wie Cad Bane, wobei der Sith natürlich den Vorteil hat, dass er vermutlich die Verbindung zur Macht in Kenobi spürt.

Das Festival des Lichts beginnt.

Selbstverständlich hält Palpatine die Sicherheitsmaßnahmen für übertrieben (hofft also, dass zum Gelingen der Entführung noch ein paar Wachen abgezogen werden), doch die Kopfgeldjägertruppe ist gut genug vorbereitet und hat vor allem die richtigen Mitglieder, um ihren Plan durchzuführen. Beispielsweise kann der Parwaner Derrown den Schutzschild, der um die Plattform aufgebaut wird, mit seinen Tentakeln durchdringen und so ausschalten. Letztendlich gelingt es Bane durch ein geschicktes Austauschen der Wachen und Ablenkungsmanöver, den Kanzler zu entführen, allerdings taucht Dooku dann nicht wie versprochen auf. Stattdessen verfolgt Kenobi ihn und Eval, der das Fluchtfahrzeug fährt, und hält sie lange genug hin, bis Mace Windu und Anakin auftauchen und Eval und Bane festnehmen.

Dooku vs. Skywalker

Doch natürlich ist das noch nicht die ganze Folge und es stellt sich bald heraus, dass Dooku Kenobi abgehört und nun seinen eigenen Plan gefasst hat, um abseits des Trubels den Kanzler zu entführen. Wie schon in der vorigen Folge wird auch in Doppeltes Spiel hervorragend die Kluft zwischen Anakin und den Jedi gezeigt, die von Palpatine natürlich eifrig vorangetrieben wird. Dass sogar Obi-Wan ihm nicht zugetraut hat, von dem ursprünglichen Plan zu wissen, ist ein immenser Vertrauensbruch, der nicht mal eben mit einer Entschuldigung abgetan ist. Dennoch arbeiten die beiden immer noch so gut zusammen, dass sie Dooku zur Flucht zwingen und so den Kanzler retten können.

Die Animationen sind nach vier Staffeln natürlich gut vorangekommen, gerade was die holografischen Verkleidungen angeht, das geht nahtlos über und sieht anständig aus. Deshalb kann ich im Großen und Ganzen nichts Außergewöhnliches darüber sagen, es stach in der Folge nichts so wirklich hervor, aber negativ aufgefallen ist mir daran auch nichts.

Fazit: Doppeltes Spiel ist eine sehr gute Finalfolge für einen doch recht lang andauernden Handlungsbogen. Gerade der Twist mit Count Dooku sorgt dafür, dass es kein allzu absehbares Ende gibt, sondern noch einmal Spannung aufkommt. Deshalb erhält die Folge von mir 4 von 5 Holocrons, es fehlt noch ein Quäntchen für die 5.

Der Rezensent vergibt 4 von 5 Holocrons!
Der Rezensent vergibt 4 von 5 Holocrons!

Vorherige Folge: Entkommen (Staffel 4, Folge 17)
Nächste Folge: Wiedergeburt (Staffel 4, Folge 19)

3 Kommentare

  1. Ich mag die Folge nicht.

    Zum einen wie auch schon in den drei vorangenen Folgen wegen dem Auftritt von Cad Bane. Zum anderen finde ich es einbisschen unglaubwürdig das Count Dooku und Cad Bane den anderen nur ihre eigenen Aufgaben per Holo zeigen und nicht der gesamte Plan erläutert wird. Auch finde ich das hier wieder alle Kopfgeldjäger, besonders Cad Bane, zu stark dargestellt werden. Was ich am Ende aber jedoch noch positiv finde ist die Gefangenahme von Cad Bane und der Lichtschwertkampf zwischen, Obi-Wan, Anakin und Dooku.

    Letztendlich muss ich sagen das diese Folge diesen für mich mehr als erbährmlichen Handlungstrang zum Ende bringt und die Jedi es hier wenigstens schaffen Cad Bane und Moralo Eval festzunehmen. Außerdem ist der Kampf am Ende ganz nett weswegen ich der Folge 1 von 5 Holocrons geben würde!

    1. Ein Holocron muss man sowieso geben. Das ist die Mindestwertung.
      Und es macht Sinn nicht allen alles mitzuteilen, um zu verhindern, dass der gesamte Plan enthüllt wird, wenn einer vor Beginn der Operation entdeckt wird oder wenn (wie in diesem Fall) man nicht allen Mitgliedern vertraut.

  2. ja kann sein das man nicht allen aber es ist trotzdem wichtig das man den ganzen Plan erzählt damit sich die Leute besser koordinieren können außerdem hätte man das auch ohne Rako Hardeens anwesenheit besprechen können.

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