Ausgelesen #13 – Im Labyrinth des Bösen

JediCast: Ausgelesen
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Ausgelesen #13 - Im Labyrinth des Bösen
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Es ist endlich mal wieder Legends-Zeit im JediCast und das zelebrieren wir mit einem echten Schwergewicht der Legends-Literatur: Labyrinth des Bösen von James Luceno! Bereits im Jahr 2005, vor ziemlich genau 16 Jahren und vor dem Kinofilm Die Rache der Sith erschienen, deckt dieses Werk die unmittelbaren Zeit vor ebenjenem Film ab und mündet direkt in die Anflugsequenz des Jedi-Duos Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi über Coruscant. Wieso wir beide den Roman und die exklusive, deutsche Hörspieladaption sehr gelungen fanden und wie wir uns eine Einbindung in den Kanon vorstellen, als auch wo wir Verbindungen zu den Ideen des Romans in The Clone Wars sehen, diskutieren wir in dieser Ausgabe! Mit dabei sind diesmal Legends-Timeline-Chefverwalter Carl Georg (und sein kompetentes Wissen über die Legends) und Kanon-Purist Tobias (mit seinen naiven Nachfragen zu allen Wendungen und Endungen).

Zeitmarken

  • 00:00:00 – Begrüßung
  • 00:00:54 – Release vor dem Kinofilm
  • 00:07:30 – Die K&I-Frage oder auch Wer ist Sidious?
  • 00:14:17 – Die Rolle für Episode III und die Legends
  • 00:22:37 – (unfundierte) Kritik auf hohem Niveau
  • 00:27:50 – Adaptionen und der deutsche Sonderweg
  • 00:37:20 – Verbindung zum Kanon
  • 00:44:37 – Die Darstellung der Politik und Separatisten im Vergleich

Blick in die Datenbank

Die Rezension

Maximilian hat den Roman im November 2017 rezensiert und ihn ebenfalls sehr positiv bewertet, da er seine „Begeisterung ehrlich gesagt kaum zügeln [konnte]“. Weshalb er so begeistert war, könnt ihr in seiner Rezension nachlesen!

Die beiden prominent angesprochenen Rezensionen zu The Clone Wars sind hier für euch verlinkt:

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5 Kommentare

  1. Ich war ja seit 2002 Teil des Fandoms und mir war auch seit 2002 klar, dass Sidious Palpatine ist. Ich war damals auch in Foren unterwegs und kann mich nicht daran erinnern, dass es da eine große Diskussion darum gab, ob die beiden dieselbe Person sind. Vielleicht gab es irgendwelche Fans, die das nicht erkannt haben oder komische Theorien hatten, aber ich würde jetzt mal behaupten, der Mehrheit war es klar. Aber vielleicht täuscht mich mein Gedächtnis da auch.

  2. LoE ist für mich einer der besten Legends Romane ever und zur Zeit des Ep III Hypes genau das richtige, um die Wartezeit etwas zu verkürzen. Wie Luceno mit diesem Werk und Dark Lord die Geschichte des Films weitererzählt und vergrößert haben war fantastisch! Hab das deutsche Hörspiel, englische Hörbuch und den englischen HC Roman <3

    Einer der Legends Romane, die ich mir so für den Kanon wünschen würde, aber er beist zu sehr mit TCW. War für mich immer wie Episode 2.9.

  3. Sehr schöner Podcast! Bei „Labyrinth des Bösen“ ist es bei mir schon locker 14-15 Jahre her seit der letzten Lektüre, aber vieles über das ihr gesprochen habt war mir immer noch präsent. Gut gemacht, und ich freue mich auch schon auf den nächsten Podcast zum Jubiläumchen.

  4. Ich bin dieses Jahr endlich dazu gekommen, das Buch lesen. Hörspiel lief bei mir schon vor einigen Jahren und wurde für super befunden, da war es an der Zeit, jetzt auch die Schriftform nachzuholen, zudem LoE der einzige eigenständige Luceno-Roman war, der in meiner Sammlung noch fehlte.

    Zu den beiden TCW-Folgen: Aus meiner politischen Tätigkeit heraus fand ich tatsächlich Helden auf beiden Seiten inkl. der Darstellung des separatistischen Parlaments eher plump und sehr vereinfacht. Das Streben nach Frieden hingegen zählt für mir auch zu den besten TCW-Folgen, was hauptsächlich an der Thematik Teckla Minnau und Padmés Rede liegt. Natürlich werden auch hier komplexe Zusammenhänge wie Korruption, Mehrheitsfindung und Bürokratie weit heruntergebrochen, aber m. E. trotzdem mit einem gewissen Anpruch, wohingegen in der ersten Episode mir das (auch im Verhältnis zu anderen SW-Werken) doch sehr kindgerecht vorkam (was aber sicherlich auch an den handelnden Personen Ahsoka und Lux liegt). Summa summarum trotzdem ein toller Arc.

    1. Das ist natürlich alles recht einfach gehalten. Aber gerade Padmés Rede habe ich damals auch sehr in meiner Rezension gelobt. Andererseits finde ich es fast schon bemerkenswert, dass man in nur 40 Minuten all diese Themen untergebracht hat. Also es mag alles etwas vereinfacht dargestellt sein, aber die Überlegungen der Autoren im Hintergrund waren bestimmt etwas detaillierter. Dann musste das eben auf „The Clone Wars“-Niveau und Zielgruppe heruntergebrochen werden. Aber, dass die Separatisten selbst ein Parlament haben und weitere Einblicke in den republikanischen Senat waren zumindest für The Clone Wars in diesen beiden Folgen einzigartig und immer noch um Weiten besser dargestellt als Padmés Gesetzesinitiative in Schatten der Königin. 😀
      In diese Reihe der „heruntergebrochenen Inhalte“, die detaillierter erdacht scheinen als sie letztlich dargestellt worden sind, zählt für mich auch der Korruptions-Arc auf Mandalore. Vor allem die Folge mit Satine und Padmé und deren Nachforschungen.

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