Ausgelesen #105 – Am Rande der Perfektion

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Ausgelesen #105 - Am Rande der Perfektion
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Nachdem Alexander Freed mit Maske der Angst im vergangenen Jahr bereits eine sehr hohe Messlatte hinterlassen hatte, setzt Rebecca Roanhorse mit Am Rande des Abgrunds, dem zweiten Roman der Herrschaft des Imperium-Trilogie, zum Stabhochsprung an. Über 13 Jahre ist das Imperium nun schon an der Macht, in einem Jahr wird Cassian Andor die Bühne der Rebellion betreten und davor müssen Saw, Mon und Bail wieder ihre Rollen in der Galaxis neu definieren.

Anlass genug, dass Ines, Theo und Tobias sich genau diesen Prozess einmal genauer anschauen und dabei darüber sprechen, wieso der Roman nicht nur inhaltlich, sondern auch konzeptionell so besonders ist. Wie Roanhorse es schafft zahlreiche Figuren und deren jeweilige Handlungsstränge so zu verweben, dass man als Leser immer weiß, wo man gerade ist und wie es weitergeht. Darüber hinaus reden wir über das Pech der Tochter-Lotterie, vorschnelle Protestaktionen, Singularitäten in der Charakterisierung von Saw Gerrera und die Macht der Musik. Schnallt euch an, setzt eure Kopfhörer auf und packt uns in eure Playlist; direkt nach Quanalikos „Galaxys Heart“ und Taylor Swift!

Zeitmarken

  • 00:00:00 – Willkommen zu Reign of the Empire: Edge of the Abyss
  • 00:02:55 – Erwartungen
  • 00:08:00 – Der beste Aspekt des Romans
  • 00:11:33 – Eignet sich der Roman als Einstieg für alle Andor-Fans?
  • 00:15:12 – Eskapismus vs. Realismus, die Zweite
  • 00:19:03 – Die Handlung (Spoiler ab hier)
  • 00:27:32 – Viel Stoff, gute Verarbeitung!
  • 00:29:13 – Von Anto kreegyt man genug
  • 00:32:26 – Titel, Thesen, Bibliotheken
  • 00:39:28 – Jyn und das Kettensägenmassaker
  • 00:44:55 – Leida(r) meine Tochter
  • 00:55:00 – Mon(tana) White
  • 01:03:00 – Kinder, hört die Signale!
  • 01:18:05 – Wo viele Kläger, da wenige Richter
  • 01:24:48 – Karma und Karama
  • 01:34:35 – Snitches get lecker Kuchen
  • 01:37:41 – Saw 101
  • 01:42:05 – Studentenprotest in Paris, äh auf Ghorman!
  • 01:54:17 – Fennro: Chemish und Chemie
  • 02:03:57 – Deus Ex Luthen?
  • 02:11:16 – Starke Nebenfiguren und Kapitelfolge
  • 02:22:31 – Fazit

Blick in die Datenbank

Die Rezension

Tobias hat das Werk zu Release für euch rezensiert. Er lobte vor allem, wie Roanhorse mit dem Thema Jugend und kulturelle Indoktrination umgeht und sich dabei subtil und effektiv an realweltlichen Vorbildern orientiert. Zudem schaffte der Roman es erstmals, Saw Gerrera als nachvollziehbare Figur dastehen zu lassen. Besonders beeindruckt hat ihn, dass Roanhorse trotz komplexer Handlung und zahlreicher Figuren nie die Orientierung verliert – und noch wichtiger – den Leser nie die Orientierung verlieren lässt. Für ihn ist das Werk daher ein nahezu perfekter Star Wars-Roman: „Es braucht nicht eine Raumschlacht, nicht eine Kriegsszene, für den Großteil des Romans nicht mal einen Schuss – es braucht lediglich den Mut einen wirklichen Polit-Krimi zu schreiben und die sehr komplexe Handlung dann noch in eine verständliche und nachvollziehbare Kapitel-Struktur zu überführen.“

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Eure Meinung

Wie schaut ihr auf den zweiten Teil der Herrschaft des Imperiums-Trilogie? Hat Roanhorse in euren Augen ebenfalls nochmal eine Schippe draufgelegt oder konntet ihr Alexander Freeds Auftakt mehr abgewinnen? Welche Figur war für euch die beste und mit welchem Twist hättet ihr niemals gerechnet?

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