Diesen Mittwoch geht der große Fall von Kylo Ren weiter. Schafft es der widerwillige Skywalker-Erbe, seinen Abstieg abzuwenden, oder treiben ihn die Ereignisse aus The Fall of Kylo Ren #3 nur noch näher an den Abgrund?

Achtung: Wie immer besprechen wir im Marvel-Mittwoch die Handlung der Comics, sodass sowohl der Beitrag als auch die Kommentare Spoiler enthalten können.
Der Inhalt
Die Ausgabe setzt nahtlos an den Ereignissen der vorherigen Ausgabe an. Nachdem die Ritter von Ren, mittlerweile angeführt von Tarva Ren, Kylo Ren eine mysteriöse Opfergabe in Form der Umbral Shard übergeben haben, hat ein kampfsüchtiger Droide die Steadfast angegriffen. Nachdem Kylo den Angreifer vernichtet und die Ritter an ihrer parallelen Flucht gehindert hat, ist Tarva nun einiges an Erklärung schuldig. Tarva berichtet von einem kürzlich angetretenen Auftrag für den Duros Colo Madreel, der die Ritter dazu angewiesen hat, die mysteriöse Shard von einem Händler zu beschaffen.
Trotz Widerstandes kann der Händler die Ritter nicht ausreichend abwehren, sodass der Auftrag schnell erledigt werden kann. Es stellt sich heraus, dass Madreel das Objekt für eigene Forschung benötigt, doch dafür die Hilfe der Ritter braucht. Die Shard lasse sich nur mithilfe der Macht öffnen, sodass die Ritter gemeinschaftlich ihre Macht sammeln und das Artefakt aktivieren. Das daraus resultierende Gefühl gefällt Tarva aber so sehr, dass sie Colo augenscheinlich umbringt, um jederzeit auf das Objekt zugreifen zu können. Das Problem dabei ist nur, dass Madreel im letzten Atemzug noch ein Programm aktiviert, dass scheinbar den Killerdroiden aus der letzten Ausgabe eng mit dem Artefakt verknüpft.
So werden die Ritter daraufhin zunehmend von immer wieder neuen Droiden verfolgt. Obwohl sie immer wieder besiegt werden können, lernen die Killermaschinen dazu und sprechen außerdem mit Madreels Stimme. Kein Ort, nicht mal der Hyperraum, scheint sicher. Somit hat Tarva den Entschluss getroffen, die Shard bei Kylo Ren zu lassen und zu flüchten, um die wiederkehrenden Angriffe der Droiden auf ihn umzulenken.
Parallel geht der Hahnenkampf zwischen Hux und Pryde weiter. Nachdem Pryde im letzten Heft zu Kylos rechter Hand befördert wurde, zwingt dieser Hux nun, bei der nächsten Schlacht selbst ins Cockpit zu steigen. Blöd nur, dass ausgerechnet bei diesem Kampf der Killerdroide zurückkehrt und im Handumdrehen einen leichten Kreuzer vernichtet. Das Ziel des Droiden liegt aber auf der Steadfast, wo er nun Tarva und Kylo konfrontiert – diesmal sogar mit Lichtschwertern! Und damit endet diese Ausgabe…
Die Umsetzung
Charles Soule schreibt die Geschichte sinnvoll weiter, baut hier und da nette Ideen ein, wie den Konflikt zwischen Hux und Pryde, doch die Story um den Killerdroiden konnte mich bislang noch nicht allzu sehr packen. Ich hoffe, dass die nächste Ausgabe in dieser Hinsicht noch etwas an Fahrt aufnimmt. Will Slineys Zeichnungen sind weiterhin ein Augenschmaus und fangen die Charaktere aus den Filmen perfekt ein.






Fazit
The Fall of Kylo Ren kann für mich bislang nicht ganz an die Höhen der Vorgängerserie anschließen. Da Soule mich in der Vergangenheit aber immer wieder überrascht hat, bleibe ich natürlich weiterhin am Ball und bin gespannt auf die nächsten Ausgaben. Wirklich schlecht ist das Heft nicht, die Story bleibt bislang nur etwas hinter meinen Erwartungen. Daher vergebe ich 3 von 5 Holocrons.
Mit The Fall of Kylo Ren #4 geht es dann am 18. November weiter. Nächste Woche endet die Rogue One-Feier mit Darth Vader, während am selben Tag Boba Fett in Ausgabe #4 Bergfest feiert.
Wir bedanken uns bei Marvel für die Bereitstellung der digitalen Vorabexemplare, ohne die unser Marvel-Mittwoch nicht möglich wäre.











