Am 21. Oktober erschien The Mandalorian and Grogu – Nightmare on Nevarro von Mad Cave. Passend zur Halloween-Zeit hat man für diesen Comic ein Gruselthema gewählt, aber der Mando und Grogu stellen sich der Gefahr.
Der Inhalt
Auf der Tarriq-Farm auf Navarro erhält die junge Mikkara von ihrer Mutter die Aufgabe, die Qartuums zu füttern. Einer Aufgabe, der sie nur zögerlich nachkommt, da sie Angst vor der Dunkelheit und den in ihr lauernden Geistern hat. Die Sache mit den Geistern hat ihr natürlich ihr Bruder eingeredet, der seiner kleinen Schwester ein wenig Angst machen wollte. Aber wie das Leben so spielt, kaum ist Mikkara draußen, sieht sie sich mit einem ganzen Schwarm aufgeschreckter Qartuums konfrontiert. Ihre Mutter glaubt zwar nicht an Geister, aber in der Tat ist etwas auf der Farm passiert und so verständigt sie am nächsten Tag Magistrat Karga, der sich an den Mando wendet, damit dieser der Sache mal nachgeht und wieder für Ordnung sorgt. Grogu hingegen findet die Aussicht, auf Geister zu stoßen, wohl nicht so entzückend.
Als die beiden in der nächsten Nacht an den Weiden der Tiere auf die ominösen Angreifer warten, stellt sich sehr schnell heraus, dass diese ebenfalls an Grogu interessiert sind und dass es sich bei ihnen um Firebats, also Feuer-Fledermäuse, handelt. Der Mando kann sich ihrer erwehren und sogar einen kleinen Tracker platzieren, sodass sie am nächsten Morgen mit weiterer Unterstützung ihren Schlafplatz in den Lavastollen ausmachen können.
Und wie es sich gehört, geht der kleine Trupp brav in den dunklen Stollen rein. Der Mando hat zumindest schon eine Idee, die mal etwas innovativer ist, als sich aufzuteilen, was ja in Gruselgeschichten sonst immer die bevorzugte Vorgehensweise ist. Er will herausfinden, was zu dem ungewöhnlichen, neuen Verhalten führt. Als bedingt hilfreich entpuppt sich hierbei ein Minendroiden, der die Mine bewachen soll, und sie – meist etwas zu spät – mit umfangreichem Wissen dazu versorgt, was gerade schiefgegangen ist. Aber irgendwie schaffen sie es in die Höhle, in der die Feuer-Fledermäuse nächtigen. Doch wie könnte es anders sein, die Sache wird noch komplizierter. Und ob es Geister in der Höhle gibt? Nun ja…
Die Umsetzung
Autorin Delilah S. Dawson hat hier eine sehr kindgerechte Geschichte entwickelt, die zwar den Mando in den Vordergrund stellt, aber natürlich viel durch die Interaktion mit Grogu und den Anzellanern gewinnt, obwohl sie eigentlich nur Beiwerk sind. Geschickt spielt sie mit Schauergeschichten, Schatten, unheimlichen Tieren, unerwarteten Entdeckungen und immer neuen Herausforderungen. Eine gehörige Portion Humor muss natürlich auch mit dabei sein. So gelingt eine launige, kleine Geschichte, die erwartungsgemäß zum Happy End für alle führt, ohne die Frage nach der Existenz von Geistern wirklich abschließend zu beantworten.




Die Zeichnungen von Alessandro Ranaldi (Zeichnungen) und Vicenzo „Viska“ Federici (Tusche) wirken zwar durch die vereinfachten Gesichtsformen und Haare erstmal einfach und eher kindlich, sind aber bei genauerem Hinsehen sehr fein ausgearbeitet. Und auch das Farb- und Schattenspiel ist von Gaia de Bernardini, Laura Ciondolini und Marco Pelandra sehr gelungen ein- und umgesetzt. Ebenfalls interessant ist die eher klassische Umsetzung der Panels, die aber geschickt variiert wird. Das Lettering wurde ebenfalls schön von Dave Lentz eingepasst. Die Leser bekommen also durchaus etwas geboten, denn auch junge Leser sind gerade bei der Optik durchaus anspruchsvoll. Von daher liefert Mad Cave hier gute Qualität ab.
Zur Feier des Tages hat man sich auch eine Reihe von Covern gegönnt. Insgesamt sechs an der Zahl.






Fazit
Eine kindgerechte Gruselgeschichte, die optisch sehr gut umgesetzt wurde.
Am 17. November geht es bei Mad Cave mit Smugglers and Scoundrels: The Race for Jabba’s Bounty weiter.











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Ich habe diese Comics noch nicht von einem europäischen Händler gesehen, deswegen warte ich mehrere Ausgaben ab, in diesem Fall noch drei Wochen und dann kaufe ich sie bei mycomicshop.com, angereichert mit ein paar Classic Marvel Star Wars Heften, dann rechnet sich auch das Porto besser (20$ mindestens).
Bei Ebay einzeln kaufen macht diese ziemlich teuer.
Ich bestelle meine Sachen immer per Preorder über den Bonner Comic Laden und zumindest der erste One-Shot kam problemlos an.
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