Rezension: The Mandalorian 2×06: „Kapitel 14: Die Tragödie“

Heute kommt es zu vielen Tragödien in der neuen Folge The Mandalorian. Wie uns diese aufgewühlt haben, was das für die beiden kommenden Folgen bedeutet und wieso die Serie uns nun nicht mehr mit Handlungsstreckung vertröstet, lest ihr wie immer in unserer Rezension.

Die Rezensionen enthalten Spoiler zur aktuell rezensierten, als auch allen bisherigen Folgen. Wenn ihr die Folge also noch nicht gesehen habt, dann schaut gerne danach wieder bei unserer Rezension vorbei.

VeröffentlichungRegieAutor
4. Dezember 2020Robert RodriguezJon Favreau

Din und Grogu kommen auf Tython an und versuchen andere Jedi anzurufen. Dabei taucht ein bekanntes Schiff am Himmel auf und bringt alte Bekannte und neue Verbündete auf die Bildfläche, die auch direkt gebraucht werden. Denn am Himmel erscheinen Landungsschiffe des Imperiums und die Dunkeltruppen steuern auf das Kind zu!

Zum Inhalt

Die rasante Fahrt geht auch diese Woche ohne jeden Umweg weiter. Wir haben keine Zeit zum Ausruhen, denn wir kommen direkt auf Tython an, wo sich das Kind erstmal selbst auf dem Steinkreis beschäftigen darf. Lustig fanden wir dabei die Suche des Mandos nach einer Steuerung für den Stein, was seine technischen Blick auf die Welt in unseren Augen schön zum Ausdruck bringt. Tatsächlich aber ist Grogu fast schon nebensächlich für die Folge, wenn man davon absieht, dass sich für Papa Din alles um seinen Ziehsohn dreht. Stattdessen feiern wir ein Wiedersehen mit Boba Fett (gespielt von Temuera Morrison) und sogar Fennec Shand (gespielt von Ming-Na Wen), die ihr Überleben Boba verdankt. Fast schon banal mag uns erscheinen, dass Boba lediglich seine Rüstung zurückhaben möchte, doch natürlich hat Din damit so seine Probleme, da er – wie wir inzwischen ja wissen – unter Fanatikern aufgewachsen ist, die ihre ganz eigene Philosophie pflegen. 

Die Frage, die sich uns dann zumindest kurz im Fortgang der Folge stellte war, warum die beiden ihm so bereitwillig helfen. Wir erklären uns das zum einen durch die Abneigung gegenüber dem Imperium, als auch dem Ziel Bobas die Rüstung zurückzuerlangen. Doch spätestens nachdem er sie sich wieder besorgt hat, geht die Bereitschaft dann schon eher ins Altruistische über, was wir so von diesen beiden Charakteren nicht erwartet hätten. Extern kann man hier natürlich das Ziel erkennen, genau diese beiden Figuren um den Mando zu positionieren und dafür nimmt man eben ein paar Storybiegungen in Kauf. Aber wie wir immer wieder festhalten müssen, ist jede Story zu gewissen Teilen konstruiert, sonst wäre es ja langweilig sie anzuschauen und hier zählt das gegebene Wort eben über das Zurückerlangen der Rüstung hinaus. In dem Kontext gefällt uns auch der bereits in Kapitel 9 angewandte Kniff eine Figur, die bisher eher als Antagonist auftrat – als Kooperationspartner des Mandos einzuspannen. Die Zeit im Sarlacc hatte wohl doch eine positive Wirkung auf sein Leben.

„A big shot dad putting together a crew.“

Man muss den Imperialen schon fast dankbar sein für ihr zeitiges Auftauchen, denn dadurch verhindern sie nicht nur eine etwaige Auseinandersetzung zwischen unseren drei Kopfgeldjägern, sondern erschaffen ein episches Team, das sich gegen den gemeinsamen Feind zusammenschließt. Während Grogu damit beschäftigt ist, in die Galaxis hinauszurufen, verteidigen Boba, Fennec und Din ihn gegen zwei imperiale Landungsschiffe und ihre eher minder kompetenten Sturmtruppen. Dabei darf Boba zeigen, dass er trotz seines Alters noch seinem Ruf gerecht wird und auch Fennec beweist einmal mehr ihren Einfallsreichtum. Zwar sind die Sturmtruppen überwiegend wieder überhaupt nicht zielsicher, allerdings haben sie dafür ein paar schwere Waffen mitgebracht, darunter erneut den E-Web und einen Granatwerfer. Trotzdem ist es nicht verwunderlich, dass die Sturmtruppen gegen dieses besondere Trio nicht bestehen können und wir waren schon recht siegessicher, als sich die zwei Schiffe zurückzogen. Dank Bobas (fehlenden) Zielkünsten und seiner Rakete entledigt man sich dann auch aus der Ferne beider Schiffe, doch an einen Sieg ist danach noch nicht zu denken.

Das Gerücht, das sich bereits vorletzte Folge verbreitete, wird hier nun bestätigt. Denn im Orbit wartet Moff Gideon mit seinem Kreuzer schon und schickt auf das Versagen der Sturmtruppen hin Dunkeltruppen los. Einigen Fans dürften diese noch als Dunkle Truppen aus den Legends bekannt sein und vom Design her ähneln sie diesen auch stark. Da Din und Fennec allerdings nicht nah genug an Grogu sind, erleben wir lediglich den beeindruckenden Landeanflug der vier Dunkeltruppen und ihren Abgang, da Grogu erschöpft von seiner Meditation keine Gegenwehr leisten und unsere Kopfgeldjäger nicht rechtzeitig eingreifen können. Da Gideon außerdem – und zu unserem Entsetzen – die Razor Crest zerstört hat, ist Din Djarin nun auf die Hilfe von Boba Fett und Fennec Shand angewiesen. Wie praktisch, dass man zuvor einen Deal abgeschlossen hat, bei dem es um die Sicherheit von Grogu geht und dessen Wortlaut man so verdrehen kann, dass er immer noch Gültigkeit besitzt. 

Back in Business…

Damit haben wir eine neue, beeindruckende Crew, die nun irgendwie Moff Gideon finden muss. Ohne viel Zeit zu verschwenden wird uns am Ende noch angeteasert, dass sich der Mando dazu den inhaftierten Mayfeld zurate ziehen will, den wir ja noch als unsympathischen Ex-Imperialen im Kopf haben. Ob dieser überhaupt helfen wird oder sich eher als Problem erweist, bleibt abzuwarten. Dagegen muss sich Grogu an Bord von Gideons Schiff wohl in Geduld üben und hoffen, dass sein Ziehvater bald eintrifft.

Anmerkungen

Trotz all des Dramas der Folge wollen wir hier auf den Anfang der Folge schauen und das Gespräch zwischen Din und Grogu noch hervorheben. Dort testet er erstmal seinen neuen Namen und versucht ihn dann zur Verwendung der Macht zu motivieren, was er nur schwerfällig tun will. Als dann Din sich etwas enttäuscht zeigt, ist das Kind direkt traurig ihn enttäuscht zu haben. Diese Darstellung der Bindung zwischen den beiden ist hervorragend über die letzten 13 Folgen aufgebaut worden und mündet heute ja bekanntlich in einer schmerzlichen Trennung. Viel besser wird diese Bindung dann noch bei dem Versuch Dins sich selbst einzureden, dass er das Kind gehen lassen will und das ja auch im Interesse Grogus sei. Man merkt ihm an, dass er nicht loslassen will und eigentlich gar keine Lust hat das zu tun, es aber sein Kodex und der Auftrag gebieten. Umso herzzerreißender ist dann die im Schutt der Razor Crest gefundene Murmel (ja wir wissen, dass es ein Steuerknüppel ist), mit dem das Kind so gern gespielt hat. Am Ende wird wohl vielleicht auch das Kind ein ein wichtiger Faktor sein, seinem vermeintlich wichtigen Kodex abzuschwören, um ihn nicht verlieren zu müssen, wie er es heute tat.

Ansonsten gibt das Ende der Folge natürlich einiges her, um heftig zu spekulieren. Wenn auch nicht über die grobe Handlung der kommenden Folgen, sondern vielmehr über die nächsten Orte und Schritte mit dem Kind. Wohin begeben sich Gideon und Co? Inwieweit werden aus Boba Fett und Fennec Shand feste Mitglieder von Dins Crew und hat er ohne Schiff überhaupt noch das Recht auf eine Crew? Was wir jedoch sicher wissen ist, dass wir die Razor Crest sehr vermissen werden und dieses arme Schiff zu viel hat durchleiden müssen, nur um am Ende so zerstört zu werden.

Ich schlage dich, aber nicht zum Ritter.

Das wirkliche Ende der Folge lässt uns dann aber noch einmal mehr spekulieren und auch einige unschöne Voraussagen machen. Die Verwendung der Macht als Waffe gegen die Sturmtruppen durch das Kind mag im ersten Moment natürlich gerechtfertigt sein, aber wir sahen ihn ja seit der ersten Staffel immer mehr in gefährliche Gefilde und die Dunkelheit abdriften. Wenn er jetzt aus der Furcht die in ihm ist und ohne seine Bezugsperson mit der Macht förmlich um sich schlägt ist das vielmehr der Weg zum Hass, als reine Selbstverteidigung. Gideon scheint das zu wissen und lässt ihn deshalb bis zur Erschöpfung kämpfen, um seine Wut noch mehr anzustacheln. Wir machen uns also gleich doppelt Sorgen um das Kind, zum einen wegen seiner Rolle als Spender, als auch aufgrund seiner gefährlichen Beziehung zur Macht.

Design und VFX

Tython ist… naja recht unspektakulär. Wir haben jetzt keine Umsetzung der Karte aus Star Wars: The Old Republic erwartet, aber etwas mehr Ruinen oder ähnliches hätte es schon sein dürfen. Auch der höchste Gipfel war jetzt eher bemessen am Harz als an den Alpen. Trotzdem hat der Ort des Sehenden Steins sehr atmosphärisch ausgesehen und gerade die Barriere während der Meditation hatte genug Potenzial für einige gute Aufnahmen.

Auch von den Schiffsdesigns her wartet die Folge entweder mit Hochkarätern oder mit Vorschauen auf. Zum einen ist die S(k)lave I noch genauso bedrohlich und einzigartig in ihrem Aussehen wie in Episode V und The Clone Wars und scheint ja für die kommenden Folgen – zwecks atomisierter Razor Crest – wohl zum Haupttransportmittel zu werden. Mit Vorschau beziehen wir uns natürlich auf die Landungsschiffe des Imperiums, die wie eine Vorstufe zu denen der Ersten Ordnung wirken, was natürlich im großen Kontext Sinn ergibt, da diese aus dem Imperium hervorging.

Jon Favreau, du drehst hier nicht Iron Man!

Die Dunkeltruppen sind zuletzt nun – herausgehoben aus dem Schatten – deutlich als solche zu erkennen und auch von Gideon explizit benannt. Das es sich um solche handelt, war ja aufgrund der Audiokommentare und des Aussehens bereits nach Kapitel 12 absehbar, aber eben nicht so sicher wie wir es jetzt wissen. Das Design orientiert sich dabei nah an dem aus den Legends und hat uns direkt angesprochen. Bisher konnten wir ja nur vier der recht vielen Einheiten aus der Kamerafahrt in Die Vertreibung sehen, weshalb wir glauben, dass diese dann erst gegen Ende der Staffel wirklich in Aktion treten werden, und dann auch mehr ihrer Tricks offenbaren können.

Easter Eggs

In dieser Folge ist es schwer die Grenzen zwischen Easter Egg und handlungsrelevant zu ziehen. Natürlich hat uns das Wiedersehen mit der S(k)lave I oder dem Arquitens-Kreuzer sehr gefallen, trotzdem sind diese fester Bestandteil der Folge. Dass Boba Fett in seiner Rüstung seinem Namen gerecht wird, oder modifizierte Waffen der Tusken verwendet, kann als solches jedoch trotzdem hervorgehoben werden. Auch, das er und sein Vater nun als „rechtmäßige“ Mandalorianer angesehen werden, beantwortet das Thema ob der Zugehörigkeit der beiden endlich endgültig. Ansonsten gab die Landschaft Tythons nicht gerade viel her für Anspielungen im Hintergrund und die Figuren erwähnen auch keine – zumindest soviel uns aufgefallen ist – bekannten Fakten aus anderen Werken. Selbst Caras Bildschirm am Ende verrät nichts über bereits bekannte Verbrecher der Galaxis.

Fazit

The Mandalorian ist eine Wohltat für uns Star Wars-Fans. Wir beide sitzen jeden Freitag um 9 Uhr im GroupWatch und staunen spätestens seit Kapitel 11 jede Woche etwas mehr. Von Bo-Katan über Gideons Forschungsprojekt zu Ahsoka und heute Boba Fett, sowie den Dunkeltruppen in Aktion. Die Serie hat keine Zeit mehr für Fillerfolgen und setzt scheinbar auf ein wesentlich schnelleres Tempo, als wir es zu Beginn der Staffel erwarten konnten. Selbst nach der letzten Folge hatten wir erwartet heute noch nicht auf Tython anzukommen und trotzdem setzt uns die Folge direkt dort ab. Danach fährt sie mit atemberaubenden Auftritten und Tragödien fort, die alle Weichen gen Finale stellen und das Potential haben, das hohe Niveau des letzten Staffelfinales, um ein weites zu übertreffen!

Nie erwartet ich hätte, das so kleine Handschellen sie haben.
Bewertung: 5 von 5 Holocrons
Bewertung: 5 von 5 Holocrons

7 Kommentare

  1. Ich hatte erwartet, dass mando jetzt ne Std damit verbringt den Berg hochzulaufen und in der nächsten Folge wäre er dann oben angekommen. War dann sehr überrascht das er sein jetpack benutzt hat und dachte mir das kann doch nicht so einfach sein. 🤣 Endlich etwas mehr Tempo in der Story und die kämpfe hatten mir auch gefallen. Besonders von Boba. Endlich wieder was Power zu sehen, im Gegensatz du dem Duell von ahsoka.

  2. Gute Rezension. Und danke für eure echt tolle Website. Gerade erst entdeckt und werde jetzt mal nach und nach alle meine Bücher und Comics eintragen 🙂

    Ja, die Gruppe um Mando wächst endlich zusammen und wird bestimmt noch weiter wachsen. Man kann schon ungefähr erahnen wie das Finale aussehen wird, da die vorherigen Protagonisten auch alle das gleiche Ziel haben. Alle suchen zwar etwas anderes, aber das Ziel ist das selbe.

    Mando auf der Suche nach dem Kind, Ahsoka auf der Suche nach Thrawn (yeah!), Bo-Katan auf der Suche nach dem Darksaber, Boba war auf der Suche nach seiner Armor und hilft dann jetzt halt einfach dem Rest bei deren Suche weiter, zusammen mit seiner Sniper-Kollegin Fennec Shand in Lebensschuld. Und die jeweiligen Ziele befinden sich natürlich geographisch an der selben Stelle, bei den Imps, damit ein schönes Finale zustande kommt.

    Greef Karga bringt bestimmt auch noch paar Kollegen mit zur Party (als Kanonenfutter) oder lässt sonstwie seine Beziehungen spielen.
    Beim inhaftierten Mayfeld bin ich mir noch nicht sicher was passiert, da bin ich gespannt. Der soll mit seinem Insider-Wissen den Kleinen aufspüren und den Weg frei räumen, aber danach… alle verraten für Credits. Oder auch nicht, vielleicht ist der Hass auf seinen alten Arbeitgeber, der ihn auch noch für 50 Jahre in die Minen geschickt hat, größer als auf denjenigen der ihn in diese Situation gebracht hat. Mal schauen.

    Dann wäre da noch Cara Dune. Sie ist dafür zuständig, das die Rebels auch unbedingt zur Party erscheinen, und wir im Finale ein schönes Gruppenfoto machen können. Schließlich wollen wir alle in der finalen Raumschlacht ein paar X-Wings gegen ein paar Ties und dazwischen die Slave 1 fliegen sehen.

    Wen hab ich vergessen? Für Überraschungsgäste wäre auch noch Platz, sind ja noch alle am Leben (bis auf Vader, aber selbst der Imperator lebt noch). Die Story spielt nur paar Jahre nach Teil 6.

    Ich freu mich schon so richtig auf das Finale und hoffe das die Serie noch lange geht. Ich würde gerne Dave Filoni und John Favreau persönlich danken, dafür das sie Star Wars nochmal retten. Die letzten 3 Filme von Disney haben mich etwas enttäuscht Story-mäßig. Ich war dann aber froh, das die Stormtrooper nicht angefangen haben zu singen und tanzen, wie in jedem anderen Disney-Film 😀

    1. Jo, also das Ende der Staffel…. (Achtung Spoiler!)

      … lief in etwa so wie ich es vorausgesagt habe. Nur ein paar Teile sind auf die 3. Staffel verlegt worden. Aber sonst war meine Prognose nicht schlecht.

      Ahsoka und Thrawn war irgendwie klar, dass die beiden sich erst in der nächsten Staffel treffen. Und die Raumschlacht-Party mit den Rebellen natürlich auch erst dann.

      Aber ansonsten haben sich dort auf der Party alle getroffen wie vermutet. Sogar mit Überraschungsgast, und heimlich hatte ich auch vermutet, das es Er sein würde. Wer sollte es sonst sein? Not many Jedi left…

  3. Zunächst: Wieder ne geile Folge!
    Aber ein bisschen Meckern auf hohem Niveau sei gestattet:
    Der Kampf draußen, im Licht, auf´m Berg hatte so nen bischen Fan-Film Niveau. Ich weiß auch nicht warum, hat mich aber ein bisschen gestört.
    Und Boba Fett ist ein wenig dick geworden oder? Da lunzte der Bauch unter der Rüstung ein wenig hervor 🙂 Und sein altruistisches Verhalten liegt mir auch noch ein wenig schwer im Magen.
    Wieviel Jahre nach Ep. VI spielt Mando nochmal?

    1. 9 NSY, also 6 Jahre nach Episode VI.
      Bobas ganze Erscheinung war die eines etwas gealterten Mannes, was uns eigentlich sogar recht gut gefallen hat. Wir hatten da eher ein paar Probleme damit uns seine übertriebene Hilfsbereitschaft im Kopf zurechtzubiegen 😀
      Und das mit dem Fanfilm-Niveau hat sogar eine berechtigte Annahme, auch Rodriguez bezeichnete es selbst als ein Fanskript, wenn auch eher mit einem Augenzwinkern (via Collider-Interview).
      Ich denke man wollte bei der Folge effektiv Budget sparen, da sie durch die Darktrooper und Boba getragen wird, um einfach mehr im Finale haben zu können. Aber um das zu bestätigen haben wir alle zu wenig Kenntnis. Vielleicht wollte Favreau auch einfach mal einen Fanfilm in seiner Serie einbauen…

      1. Dann bin ich ja beruhigt, dass es nicht mir so ging 🙂

        Seine Erscheinung als gealterter Mann fand ich auch gut. Und wenn 6 Jahre nach Ep. VI vergangen sind, will ich ihm auch das Bäuchlein verzeihen ;).

        Aber so langsam ist mir die Serie zu konstruiert. Eins Stück weit ist das ok, aber so langsam…:
        – Boba zu hilfbereit
        – Boba verfolgt Mando seit Folge 1 Season 2? Warum taucht er erst jetzt auf?
        – Warum hat Boba sich seine Rüstung nicht auf Tatooine schon geholt, wenn er wusste wer sie hat?
        – Fenec hilft Din obwohl er sie zum Sterben zurück gelassen hat? Meh.
        – Warum hat Moff Gideon nicht schon eine Folge früher eingegriffen?

        Versteht mich nicht falsch, ich finde die Serie grandios. So stell ich mir Star Wars vor. Aber vlt. ein bisschen weniger Fan Service (oder eher besser verteilt) und dafür wieder ein bisschen mehr Logik.

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