Rezension: Star Wars Magazin #21: Die Waffe eines Jedi, Teil 3

Am 19.07.2017 ist das Star Wars Magazin #21 bei Panini erschienen, welches den dritten der auf vier Teilen ausgelegten hauseigenen Comic-Adaption zum Jugendroman Die Waffe eines Jedi – Ein Luke-Skywalker-Abenteuer von Jason Fry enthält. Die Romanvorlage wurde von Alec Worley adaptiert und von Ruairí Coleman (Zeichnungen) und Chris O’Halloran (Farben) illustriert. Daneben bietet das Magazin noch ein Ranking der 10 coolsten Raumschiffe, Informationen zu der Technik von Lichtschwertern und zum Jedi Qui-Gon Jinn, zwei Postern und einen aufblasbaren Todesstern als Extra.

Die 44 Seiten des Magazins eröffnen wieder mit einem Inhaltsverzeichnis, auf dem die Chronologie der enthaltenen Themen mittels einem Zeitstrahl dem Leser visualisiert werden. Solche Kleinigkeiten begeistern mich einfach. Den Anfang macht Die 10 coolsten Raumschiffe der Galaxis, in dem der Millennium Falke den ersten Platz belegt und der Y-Flügler den letzten. Dann gibt es eine Doppelseite zum Jedi Qui-Gon Jinn aus Die dunkle Bedrohung. Des Weiteren gibt es noch ein Rätsel, in dem man Rey durch ein Labyrinth im Millennium Falken führen muss. In Das große Star Wars A-Z ist der Buchstabe T an der Reihe. Dazu sind auf einer Doppelseite Spezies, Planeten und Fahrzeuge aufgeführt, deren Name oder Titel mit T beginnt, jeweils mit einer Infobox mit einem kurzen Abriss der wichtigsten Informationen. Unter der Rubrik Technik werden Lichtschwerter behandelt. Bilder, Info-Boxen und ein Steckbrief liefern auf den zwei Seiten einiges an Informationen zur Technik, welche in der bekannten Waffe der Jedi steckt. Zum Schluss gibt es unter Die schönsten Kunstwerke der Galaxis noch neun Kunstwerke von Lesern zwischen fünf und neun Jahren. Auf der letzten Seite gibt es noch einen Ausblick auf das Star Wars Magazin #22, welches am 13. September erscheinen wird.

Das war aber nur die eine Hälfte des Magazins. Die andere, wichtigere Inhaltshälfte macht der dritte Teil der Comic-Adaption zu Die Waffe eines Jedi aus. Vor den 18 Seiten des Comics gibt es noch einen kurzen Abriss darüber, was im zweiten Teil des Comics aus Ausgabe #20 passiert ist. Wie bereits im ersten Teil bleibt die Adaption durch Alec Worley auch im zweiten Teil sehr nah an der Vorlage von Jason Fry. Luke Skywalker hat die Ruinen von Eedit erreicht und setzt dort das Jedi-Training fort, welches Obi-Wan Kenobi mit ihm an Bord des Millennium Falke begonnen hat …

Wenn man allein die Handlung betrachtet, passiert in diesem Teil des Comics wenig Spektakuläres. Luke wurde von der Macht, bzw. Obi-Wan zu den Ruinen geführt, um dort seine Ausbildung zum Jedi fortzusetzen. Die Idee finde ich auch prinzipiell sehr gut, da Luke zwischen Eine neue Hoffnung und Das Imperium schlägt zurück defintiv Fortschritte in der Kontrolle der Macht gemacht hat. Dass dies erneut mit den Trainingsdrohnen geschieht lass ich auch noch durchgehen. Die Art und Weise, mit der Luke an diese Trainingsdrohnen gelangt, fand ich dann aber doch sehr seltsam. Eine Säule mit einem Hebel, der mittels der Macht gekippt werden muss, damit sich ein Geheimfach öffnet in dem sich die Drohnen befinden? Um dann auf acht Seiten zuzusehen, wie Luke mit den Trainingsdrohnen übt? Das mag in der Buchvorlage gut und nachvollziehbar rüberkommen, die Umsetzung im Comic ist dann aber meiner Meinung nach doch etwas langatmig geworden.

Die Zeichnungen von Ruairí Coleman haben mich im dritten Teil des Comics aufs Neue enttäuscht. Während dem gesamten Training von Luke mit den Drohnen gibt es in einzelnen Panelen nahezu keinen Hintergrund. Da Luke in der Abenddämmerung trainiert ist der Hintergrund von Chris O’Halloran durchgehen violett gehalten worden, aber ich hätte mir da doch mehr Details von den Ruinen gewünscht. Das hätte die ganze Szene etwas Abwechslungsreicher gestaltet und es wäre für das Auge nicht ganz so langweilig der Handlung zu folgen. Dennoch bin ich von der Pionierarbeit seitens Panini, Romane als Comic zu adaptieren, weiterhin begeistert, da so die Kanon-Geschichten aus Romanen Comiclesern zugänglich gemacht werden und man umgekehrt den Romanlesern eine Visualisierung der Geschichte bietet. Weiter geht es mit der Comic-Adaption dann mit dem vierten und letzten Teil im Star Wars Magazin #22, welches am 19.07.2017 erscheinen wird.

Als Extra liegt dem Magazin noch ein aufblasbarer Todesstern bei – ein Wasserball in Todesstern-Optik! Dies ist definitiv eine Beilage, weswegen ich das Magazin im Laden aus dem Regal kaufen würde. Gerade jetzt zu den Sommerferien und zur Freibadsaison hat man so die Möglichkeit Star Wars mit in den Pool oder ins Meer zu nehmen.

Alles in allem mag ich dem Magazin dieses Mal nicht die volle Anzahl an Holocrons geben. Im dritte Teil des Comics ist im wesentlichen nicht viel passiert. Im Vergleich zum zweiten Teil war er sogar regelrecht langweilig. Trotzdem bin ich gespannt, wie Lukes Ausflug zu den Ruinen im vierten Teil dann endet. Mit dem aufblasbarem Todesstern als Extra ist das Magazin dieses Mal aber auf jeden Fall seine 3,80 EUR wert! Daher gebe ich dem Star Wars Magazin #21 drei von fünf Holocrons!

Der Rezensent vergibt 3 von 5 Holocrons!

Der Rezensent vergibt 3 von 5 Holocrons!

Wir danken Panini für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Star Wars Magazin #21 (Mittwoch, 19. Juli 2017)

Star Wars Magazin #21 (19.07.2017)
Gattung/Sprache:, ()
Ausgabe/Format:Heft
Erscheinungsdatum:19.07.2017
Autor(en):
Zeichner:,
Verlag: (Verlagsseite)
Reihe:
Seiten:44
Preis:3,80 €
Kanonstatus:
Ära:
Chronologie:0 NSY

Über den Autor

Julian

Julian
Julian ist der Mitbegründer der Jedi-Bibliothek. Star Wars-Fan ist er seit 2004 und liest hauptsächlich Romane, aber auch ein paar Comics. Neben Star Wars hat er auch ein Leben und in diesem studiert er Biologie und gibt Nachhilfe in Mathe.

2 Kommentare

  1. Christoph

    Hi. Kann man das Mag irgendwo nachbestellen? Ich finde da nix leider und bei uns ist die Ausgabe überall vergriffen 🙁

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    1. FlorianFlorian

      Ja, kann man – im Panini-Shop.

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