Rezension: Star Wars #21: Der letzte Flug der Harbinger

Heute geht es in der Star WarsHeftreihe von Panini mit Heft #21 weiter. Darin enthalten sind die beiden Einzelheftveröffentlichungen von Marvel Star Wars #20 und #21. Star Wars #20: From the Journals of Old Ben Kenobi stammt von Autor Jason Aaron und Zeichner Mike Mayhew und ist am 15.06.2016 in den Vereinigten Staaten erschienen. Star Wars #21: The Last Flight of the Harbinger, Part 1 erschien am 20.07.2016 und ist ebenfalls von Autor Jason Aaron, wurde dieses Mal aber von Jorge Molina und Matt Milla illustriert.

Auf dem langen Weg, der ihn einst zur Jedi-Meisterschaft führen soll, hat Luke Skywalker die geheimen Aufzeichnungen Obi-Wan Kenobis entdeckt. Diese schildern die Zeit, in der Luke Skywalker unter den wachsamen Augen Kenobis ein unauffälliges Leben als Feuchtfarmer führte, bis die Schergen des Imperiums Lukes Spur entdeckten …

Außerdem der Start der neuen Storyline Der letzte Flug der Harbinger.

Star Wars #20 (15.06.2016)

Star Wars #20 (15.06.2016)

Im erste Teil von Star Wars #21: Aus dem Tagebuch Obi-Wan Kenobis trifft Obi-Wan Kenobi auf Tatooine auf den Wookiee und Kopfgeldjäger Black Karrsantan. Die Story hat mich im Vergleich zu den anderen Tagebucheinträgen aus den vergangenen Heften nicht überzeugen können. Da Black Karrsantan bereits aus Comics bekannt ist, deren Handlung nach Episode IV: Eine neue Hoffnung spielt, ist auch von vornherein klar, dass sowohl er als auch Kenobi lebend aus der Begegnung hervorgehen werden. Diese Tatsache hat der Handlung so ziemlich die Spannung geraubt. Die Geschichte bereichert den Kanon leider auch nicht wirklich. Zudem stört mich im Nachhinein, dass nun doch offenbar mit Black Karrsantan jemand vom Aufenthaltsort Obi-Wans Kenntnis hatte.

Die Illustration des Comics durch Mike Mayhew ist mir im Besonderen aufgefallen. Die teils fast fotorealisitschen Zeichnungen stechen sofort ins Auge! Und dazu die Details sowohl in der Umgebung als auch in den Gesichtern der Figuren sind einfach super gelungen.

Star Wars #21 (Juli 2016)

Star Wars #21 (20.07.2016)

Der zweite Teil des Comics ist zugleich der erste Teil des Der letzte Flug der Harbinger-Handlungsbogens. Auf den 20 Seiten des Comics erleben wir die Elite-ARC-Trooper Task Force 99 bei ihrer Arbeit auf einem Geistermond auf der Jagd nach Einheiten der Rebellen. Hauptperson in dieser Geschichte ist zur Abwechslung Mal kein Charakter, den man aus den Filmen oder Romanen kennt, sondern der Imperiale Kreel. Kreel ist dem Leser der Comic-Heftreihe bereits zwei Mal über den Weg gelaufen: Seine Identität wird in Star Wars, Band 2: Showdown auf dem Schmugglermond enthüllt und am Ende von Das Gefängnis der Rebellen hat er nochmals einen Auftritt. Er ist der Anführer der Task Force 99 und im Laufe der Geschichte von Der letzte Flug der Harbinger, Teil 1 erfahren wir einiges über seine Herkunft und Vergangenheit. Hier hatte ich zum ersten Mal in der Heftreihe das Gefühl, dass das Potential der Comics genutzt wird. Endlich wird eine neue Figur ausgebaut, die spannend ist und von der man mehr lesen möchte. Und endlich tauchen mal weder Luke Skywalker, Prinzessin Leia oder Han Solo noch Darth Vader auf. Die Idee der imperialen ARCs find ich gar nicht mal so schlecht. Schließlich gab es sie in der Armee der Republik auch. Ich bin gespannt darauf zu erfahren, wie es bei Der letzte Flug der Harbinger weitergeht.

Der letzte Flug der Harbinger stammt wie auch Aus dem Tagebuch Obi-Wan Kenobis aus der Feder von Jason Aaron, wurde aber von Jorge Molina und Matt Milla illustriert. Die Zeichnungen von Jorge Molina sind meiner Meinung nach nicht so herrausragend. Gerade was den Detailreichtum angeht, hat Mike Mayhew noch einiges voraus. Stellenweise fehlt mir auch etwas die Dynamik in der Abfolge der einzelnen Szenen.

Alles in allem gebe ich Star Wars #21 vier von fünf Holocrons, weil ich den ersten Teil des Comics doch recht schwach fand, dafür den zweiten mit Der letzte Flug der Harbinger wieder um einiges besser. Im Heft selbst finden sich wie gewohnt die Cover der Kiosk- und der Comicshopausgabe als Poster und im Anhang gibt es noch in der R2-D2-Datenbank passend einen Zusammenfassung von allem, was bisher zu Kreel bekannt ist.

Der Rezensent vergibt 4 von 5 Holocrons!

Der Rezensent vergibt 4 von 5 Holocrons!

Wir danken Panini für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

In der Heftreihe geht es dann am 24.05.2017 mit Star Wars #22 weiter. Eine Vorschau zum Comic findet ihr hier.

Star Wars #21: Aus dem Tagebuch Obi-Wan Kenobis / Der letzte Flug der Harbinger, Teil 1 (Mittwoch, 19. April 2017)

Star Wars #21 (19.04.2017)
Gattung/Sprache: ()
Ausgabe/Format:Heft
Erscheinungsdatum:19.04.2017
Autor(en):
Übersetzer:
Zeichner:, ,
Cover:
Verlag: (Verlagsseite)
Reihe:,
Seiten:60
Preis:4,99 €
Kanonstatus:
Ära:,
Chronologie:-10 VSY (ca.) / 0 NSY

Über den Autor

Julian

Julian
Julian ist der Mitbegründer der Jedi-Bibliothek. Star Wars-Fan ist er seit 2004 und liest hauptsächlich Romane, aber auch ein paar Comics. Neben Star Wars hat er auch ein Leben und in diesem studiert er Biologie und gibt Nachhilfe in Mathe.

1 Kommentar

  1. tarkin

    Zunächst mal: Mir gefällt Krell einfach unglaublich gut. Es hat wirklich Spaß gemacht, die eher nebensächliche Handlung zu verfolgen und dabei die Gedanken von Krell zu lesen. Ich wünsche mir da einfach deutlich mehr davon und so wie es aussieht, baut Disney das Imperium deutlich stärker aus, mit Figuren die wirklich an das Imperium glauben und eben nicht gleich wieder die Seiten wechseln wie sonst früher. Sloane, Krell und Aiden sind für mich wirklich sehr tolle Ergänzungen für das Imperium und ich hoffe das man da noch weiter dran schraubt und weitere, spannende Charaktere und Geschichten für das Imperium entwirft.

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