Ausgelesen #85 – Fünf Freunde und ein fehlendes Versprechen

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Ausgelesen #85 - Fünf Freunde und ein fehlendes Versprechen
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Weiter geht unser Einbiegen auf die Zielgerade der Hohen Republik mit dem finalen Jugendroman des Literaturprojektes. Justina Ireland kehrt mit Ein mutiges Versprechen (A Valiant Vow) noch einmal zurück. Doch auch einige ihrer geschaffenen Figuren torkeln durch den Roman. Imri zum Beispiel oder J-6. Zusammen mit den neuen Jugendcharakteren TepTep, Zenny und Churo. Zusammen oder eher lange Zeit getrennt versuchen diese Figuren eine diffuse politische Verschwörung aufzudecken, die selbst für Schleier der Täuschung zu komplex gewesen wäre.

Warum deshalb das finale Abenteuer der Fünf Freunde nicht so überzeugt, wie wir es uns gewünscht hätten, besprechen Ines, Theo und Tobias. Es geht um Überbrückungsdrogen und die Frage, warum Imri und J-6 aus dem alten Fünf-Freunde-Cast nicht mehr zu den neuen im Team passen wollen. Es geht um das Stillhalten fürs große Finale, konsequenzlose Konflikte, seltsame Cover-Entscheidungen und schließlich auch um glaubhafte Zweifel von jugendlichen Charakteren – allen voran Churo und Zenny. Ein Roman mit viel Stoff, wenig Inhalt und trotzdem immer wieder dem Herz der Hohen Republik.

Zeitmarken

  • spoilerfreier Teil
    • 00:00:00 – Begrüßung
    • 00:01:55 – Erwartungen
    • 00:03:07 – Die Bewährungsprobe (für den Roman)
    • 00:05:06 – Beitrag zum Gesamtprojekt?
    • 00:06:02 – Was ist besonders gelungen?
  • Spoilerteil
    • 00:07:39 – Auf Aricho nichts Neues
    • 00:09:54 – Anteillos im Status Quo
    • 00:22:22 – Imri ist zu alt für den S*****
    • 00:33:51 – Churo und der Schatten der Hutts
    • 00:41:07 – ZDF Herzkino präsentiert: Zenny – Wege zum Glück
    • 00:46:11 – TepTep und die Bild-Text-Schere
    • 00:50:30 – Der THR-Funpark
    • 00:56:02 – Pädagogisch wertvolle Bettgeschichten
    • 01:00:33 – Spieglein, Spieglein an der Wand; heute bin ich ignorant
    • 01:06:02 – Fazit
    • 01:09:49 – Ausblick

Blick in die Datenbank

Die Rezensionen

Matthias hat das Werk für euch rezensiert. Auch er kritisierte die Überfrachtung der Geschichte mit allen Konzepten, die es in der Hohen Republik bis dato gab. Für ihn wäre weniger mehr gewesen. Zudem seien die Illustrationen von TepTep kein Gefallen für den Charakter. Die Jugendliche hätten ob der vollen Handlung zu wenig Zeit zur eigenen Entfaltung. Am Ende seien aber vor allem Churo und Zenny glaubwürdig geschrieben und somit passend für einen Jugendroman.

Tobias wird Ende des Monats die deutsche Version von Panini rezensieren. Einen Ausschnitt aus seiner Rezension lest ihr bereits hier: „In diesem Punkt ist Irelands finales Werk vielleicht auch eine Allegorie auf die Probleme der modernen Jugend. Manch 10-Jähriger hat heute ja einen volleren Terminplan mit Judo-Training, Nachhilfe und Klavierunterricht als sein Erziehungsberechtigter. Dass da kaum noch Zeit für eigene Konflikte, Selbst- und Wegfindung bleibt, ist mittlerweile wohl auch im Star Wars-Universum ein um sich greifendes Problem.“

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Eure Meinung

Wie gefiel euch Justina Irelands finaler Beitrag zur Hohen Republik? Hattet auch ihr das Gefühl, dass die Figuren nicht alle in das Medium passen? Wie bewertet ihr den politisch-verschwörerischen und doch seltsam konsequenzlosen Plot? War für euch mit Imri die richtige Figur im Fokus?

Ein Kommentar

  1. Damit endet die Hohe Republik Jugendromanreihe.
    Leider fand ich alle aus Phase 3 nicht so besonders und würde diesen qualitativ etwas unter Beware the Nameless und über Escape from Valo setzen.
    Gerade die Handlung konnte hier nicht überzeugen. Auch die Tatsache, dass Zenny und Tep Tep völlig unnötig in der Story waren.
    Die Konflikte und politische Situation wirkte wirklich konstruiert und unglaubwürdig.
    Die Figuren waren in Ordnung, doch ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht.
    Das Ende war für mich handlungsmäßig schwach, hat aber einen schönen Abschluss geboten.
    Insgesamt war es okay, aber es ist schade, dass ich das schon öfter in Phase 3 über Geschichten gesagt habe. Dennoch freue ich mich sehr auf Trials of the Jedi und Edge of Balance und werde auch alle anderen verbliebenen Hohe Republik Werke gespannt lesen.

    Eine Anmerkung: in der deutschen Übersetzung wird J-6 stets mit männlichen Pronomen beschrieben, aber laut Wookieepedia und „die Bewährungsprobe“ ist der Droide (/die Droidin) weiblich. Das hat mich echt gestört.

    Und wir immer: super Podcast, macht oft genauso viel oder mehr Spaß wie die besprochenen Geschichten.

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