The High Republic feiert im November sein VR-Debüt

Besitzer eines Oculus-Quest-Headsets kommen früher als gedacht in den Genuss von Star Wars: The High Republic! In Tales from the Galaxy’s Edge, der VR-Anthologieserie von ILMxLAB, die am 19. November startet, werden Spieler in einem Flashback als Yodas Padawan-Schülerin Ady Sun’Zee in die Ära der Hohen Republik zurückreisen können. Das erste Kapitel der VR-Serie trägt den Titel „Temple of Darkness“ und kann in einem neuen Story-Trailer bereits bestaunt werden. (Für weitere Hintergründe zum Spielmodus solltet ihr unseren Artikel von letzter Woche lesen.)

Der Hollywood Reporter und StarWars.com haben beide die Macher interviewt und liefern genauere Infos und Details zu Tales from the Galaxy’s Edge und The High Republic – unter anderem wird darin betont, dass beide Projekte über mehre Jahre andauern werden. Auch das VR-Spiel wird also über 2021 hinaus neue Kapitel bekommen. Yoda wird natürlich auch in den Comics zur Hohen Republik eine Rolle spielen, weswegen der Hollywood Reporter auch zwei noch nicht kolorierte Seiten aus den Star Wars: The High Republic Adventures von Autor Daniel José Older und Zeichner Harvey Tolibao präsentieren durfte.

Von StarWars.com und The Hollywood Reporter gab es noch weitere interessante Infos zum Spiel. Jose Perez III, der leitende Entwickler des Spiels, erklärt, dass das Besondere am Konzept der Tales from Galaxy’s Edge seine Flexibilität in der Handlungsstruktur sei. Man kann innerhalb der Tales verschiedene Epochen innerhalb des Star Wars-Universums erkunden. Wenn der Barkeeper Seezelslak in einer Cantina im Black Spire Outpost eine Geschichte erzählt, reisen wir dann zurück in der Zeit, um sie selbst mitzuerleben. Dieses Konzept hat sich sehr gut mit der Idee von The High Republic ergänzt: Es gab auf einmal eine neue Epoche, an der gearbeitet wurde, und ILMxLAB hatte nun ein Konzept, das es erlaubte, in verschiedene Epochen zu reisen.

In „Temple of Darkness“ wird Seezelslak den Spielern nun also eine Geschichte über die Jedi-Präsenz auf Batuu erzählen, und im Zuge jenes Flashbacks schlüpft der Spieler in die Rolle der jungen Padawan-Schülerin Ady Sun’Zee, die gemeinsam mit Yoda einen mysteriösen Jedi-Tempel auf dem Planeten erkundet.

Yoda - Concept Art für "Temple of Darkness"
Yoda – Concept Art für „Temple of Darkness“ (Bild: StarWars.com)

Perez berichtet begeistert von der Zusammenarbeit mit Frank Oz, der auch hier wieder Yodas Stimme liefert. In beiden Interviews betont er, dass Oz ihnen geholfen hat, Yodas Charakter zu bestimmen. James Waugh von der Lucasfilm Story Group erklärt, dass die Autoren von The High Republic den jüngeren Yoda zunächst etwas agiler und abenteuerlustiger machen wollten. Oz wandte dagegen jedoch ein, dass Yoda schon immer aufgrund seiner Langlebigkeit die Last der Geschichte auf seinen Schultern trug. Das führte zu einem Umdenken bei sämtlichen Autoren in der Literatur und beim Spiel. Auch bei den Dialogen hatte Oz Einfluss auf das Ergebnis.

Perez sowie seine Kollegen Ian Bowie und Alyssa Finley legten außerdem dar, wie Yodas Interaktionen mit der Spielerfigur als Ady Sun’Zee aussehen werden. Ähnlich wie bei Vader Immortal werden wir hier wieder eine Meister-Schüler-Beziehung erleben, aber da enden die Ähnlichkeiten auch wieder, denn Yoda vertritt als Lehrer natürlich ganz andere Machtphilosophien als Darth Vader. Perez gibt aber zu bedenken, dass die Geschichte der Jedi dennoch viel Dunkelheit zu bieten hat, was im Trailer auch zu sehen ist. Finley ergänzt, dass wir es hier mit einer noch unsicheren Padawan zu tun haben, die noch lernen muss, was die Macht überhaupt ist, sodass diese Geschichte von ihrer Selbstfindung in der Macht handelt.

Ady Sun'Zee - Concept Art für "Temple of Darkness"
Ady Sun’Zee – Concept Art für „Temple of Darkness“ (Bild: StarWars.com)

Mit Vader Immortal hat ILMxLAB bereits viele Erfahrungen im Bereich VR gesammelt und gelernt, dass Spieler mittlerweile gut mit dem neuen Medium zurechtkommen und noch mehr mit ihm interagieren wollen. Im Vergleich zu Vader Immortal sollen die Spieler bei Tales deshalb nun mehr Freiheiten bekommen, die Welt zu erkunden. Zum Beispiel wird man die Gelegenheit haben, einfach so in der Cantina abzuhängen, Repulsor-Darts zu spielen und Jukebox zu hören. Die Erfahrung soll damit eine ähnliche sein wie im Disney-Themenpark.

„Temple of Darkness“ ist natürlich nur Teil I der Tales from the Galaxy’s Edge. Teil II soll Anfang 2021 erscheinen. Finley zufolge soll jede der Geschichten einen anderen Blick auf die Welten von Star Wars eröffnen. Mit Seezelslak als Erzähler können die Spieler allerlei Orte und Ären von Star Wars besuchen und Figuren begegnen, denen man in VR bisher noch nicht begegnet ist.

Teil I erscheint, wie anfangs gesagt, am 19. November für Oculus Quest und die Quest 2.

Ines hat an dieser Meldung mitgearbeitet.

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Star Wars: The High Republic ist ein mehrjähriges Buch- und Comicprogramm, das 200 Jahre vor den Filmen spielt. Weitere Infos gibt es in unserem Portal und in der Datenbank.

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