Nun nach dem Ende der Hohen Republik und Die Hand von Thrawn war das folgende deutsche Hörbuch-Programm bis Anfang 2027 bereits gelistet. Nach der deutschsprachigen Premiere von Darth Bane-Hörbüchern zu Blanvalets Neuauflage der Trilogie im Sommer wird der Wiederveröffentlichung des Legends-Romans Darth Maul: Der Schattenjäger im Dezember dieselbe Ehre zuteil. Kürzlich berichteten wir, dass im Frühjahr 2027 wieder ältere Romane von Timothy Zahn folgen, Die Kundschafter und Die Verschollenen.
Abseits der Hohen Republik und Filmromane begrenzten sich die Titel-Auswahl des neueren Hörbuch-Booms also ausschließlich auf Legends-Werke. Das ändert sich nun, denn zu Adam Christophers neuem Kanon-Roman Meister des Bösen, der am 21. Oktober erstmals auf Deutsch erscheint, wird es zwei Tage zuvor als Audio-Download zum Anhören verfügbar sein. Gelesen wird dabei von Richard Barenberg, der sich gerade durch seine Lesung der Darth Bane-Romane als Stimme für Sith-bezogene Stoffe einen Namen macht. Die Erwachsenenromane aus der Hohen Republik wurden noch komplett von Oliver Siebeck gelesen, während für die Timothy-Zahn-Werke mit Bezug zu den Chiss seit drei Jahren Hans Henrik Wöhler zuständig ist.
Bei Thalia und Amazon lässt sich das Hörbuch bereits über die entsprechenden Symbole weiter unten vorbestellen. Außerdem können Audible-Abonnent*innen ein monatliches Guthaben einlösen, um es anzuhören.
Roman • Montag, 19. Oktober 2026
Mitwirkende
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Cover Simon Goinard |
Veröffentlichung
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Timeline Herrschaft des Imperiums (19 VSY) |
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Verlagsinfo
Ein Meister des Bösen hat keine Schwächen. Ein Roman aus der frühen Zeit von Darth Vader.
Auf der vulkanischen Welt Mustafar vollzieht Anakin Skywalker, der nun Darth Vader genannt wird, ein dunkles Ritual. Dabei wird ihm ein Einblick in das grenzenlose Potenzial der Macht gewährt. Vader ist entschlossen, diesem Weg zu folgen, selbst wenn er sich dafür den Befehlen des Imperators widersetzen muss. Doch er erkennt zu spät, dass jenseits der Dunkelheit kein Licht wartet, sondern nur noch tiefere Finsternis. Und dass er erst, nachdem alle Schwächen beseitig sind, zu einem Meister des Bösen werden kann.
Autor Adam Christopher persönlich wird dieses Jahr im Zuge der CCON in Stuttgart einen Monat nach der Veröffentlichung seines neuen Romans nach Deutschland kommen und ihn dort signieren. Alle Infos dazu findet ihr hier.
Freut ihr euch auf die zahlreichen deutschen Hörbücher und im Fall von Meister des Bösen direkt zur Erstveröffentlichung?












Da jauchze ich doch vor Freude. Habe Richard Barenberg bereits als Sprecher vom ersten Darth Bane-Roman, den ich so zum allerersten Mal erlebt habe, absolut geliebt!! Freue mich schon, jetzt bald dann zu erfahren, wie die Geschichte mit ihm und Zannah weitergeht.
Und dann im Oktober auch sehr auf diese von ihm gewiss ebenfalls wieder hervorragend erzählte Darth-Vader-Geschichte 🥰. Eine Frage noch, noch ist nicht bekannt, wer den Darth-Maul-Roman Schattenjäger lesen wird, oder?
Genau, dazu gibt es noch keine Info. Ich hoffe auch wieder auf Barenberg, dann bleibt er dem Thema „Sith“ noch länger treu.
Hoffe ich auch 🙂
Übrigens ist mir da noch was aufgefallen was Schattenjäger angeht; bei Audible ist das Hörbuch als Teil einer Serie vermerkt, in der auch Darth Maul: In Eisen gelistet wird! Wisst ihr vlt darüber mehr?
Das ist einfach der Hinweis des Verlags darauf, dass sie weitere Maul-Romane haben.
Auf die Gefahr hin, hier eine kontroverse Diskussion an nicht wirklich gut passender Stelle vom Zaun zu brechen, komme ich doch nicht drumherum, festzustellen, wie männerfokussiert Star Wars leider nach wie vor ist und dass wir von angemessener Repräsentation weit entfernt sind. Abgesehen von Ahsoka kriegen nur männliche Charaktere nach ihnen benannte Serien oder Comicreihen. Cast (und Crew) des Mando-Films haben mit Parität wenig zu tun und selbst bei so unscheinbaren Sachen wie Sonderausgaben von Romanen schafft Lucasfilm es nicht, den jahrzehntealten Ballast aus einem männlich dominierten Figurenkanon abzuwerfen. Dass bei neuen deutschen Hörbüchern ebenfalls nicht darauf geachtet wird, nicht immer nur männliche Sprecher*innen zu buchen, passt da irgendwie ins Bild. Wir haben 2026, es ist Pride Month, aber wenn ich mich im Netz mit Star Wars befasse, bin ich sehr ernüchtert, weil mir praktisch nur Grogu und der Mando, Maul oder Vader entgegengeworfen werden. Und natürlich Favreau und Filoni. Vielleicht war und bin ich zu naiv, aber ich dachte, dass die Jahre unter Kennedy mit Projekten wie THR oder in Teilen auch Andor zumindest ein wenig Wandel herbeiführen würden. Das Publikum ist heute diverser als noch in den 80ern, aber merken tut man das in HInblick auf den inhaltlichen Output von Star Wars momentan nicht wirklich.