Rezension: The Clone Wars – Battle Tales #5

Easy? That’s what he said – Easy?

Rex

Und da sind wir wieder mit Star Wars Adventures: The Clone Wars Battle Tales. Die heute erscheinende fünfte Ausgabe ist nun endlich die letzte und ich muss sagen, dass ich der Reihe nicht hinterher trauern werde. Nach den ersten beiden Heften hat sich diese Rezensionsreihe eher nach Arbeit angefühlt als nach Spaß.

Wie immer ist die Geschichte aufgeteilt in einen mickrigen Teil Haupthandlung und einen größeren Teil erzählter Geschichte. Beide Teile wurden von Michael Moreci geschrieben. Die Hauptgeschichte wurde dabei wie immer von Derek Charm gezeichnet, die erzählte Geschichte stammt von Philip Murphy.

In der Hauptgeschichte erholen sich die drei Commander von der Explosion gegen ende des letzten Heftes und geraten kurzfristig in die Gefangenschaft einer Gruppe B1-Kampfdroiden. Cody darf anscheinend seine zweite Geschichte erzählen und berichtet nun davon, wie es war General Grievous Gefangener zu sein.

Dieser hat nämlich Obi-Wan Kenobi, Cody und ihre Männer auf einem Eisplaneten gefangen genommen und dafür gesorgt, dass sie eine Brücke wiedererrichten, welche zuvor vom General selbst zerstört worden war. Wie für den General üblich ist ihm geltendes Kriegsrecht egal.

Seit der The Clone Wars-Serie wissen wir, dass Grievous, der Jedi-Schlächter, in Medien für eine Zielgruppe unter 16 ein Idiot ist und da dieser Comic ganz sicher nicht für über 16-jährige konzipiert wurde, wird er hier aufs übelste fertig gemacht.

Zuerst von einer Gruppe Fellnasen, die aussieht wie eine Mischung aus den Ewoks aus den alten Ewoks-Comics und Blinky Bill, später von Kenobi, der den General kurzerhand mit einer durch die Macht ausgelösten Lawine unter Tonnen von Schnee begräbt, ohne dass Grievous irgendetwas bewirkt hätte.

Auch die Haupthandlung endet unbefriedigend. Die Jedi retten die Klonkrieger vor den Droiden, doch von Dooku und Ventress, die zuvor bekämpft wurden, wird nur gesagt, dass die Jedi sie verfolgt haben als Rex‘ Hilferuf reinkam. Keine weitere Erklärung nötig.

Dann werden die Klone noch dafür gelobt, dass sie die Bewohner des Planeten befreit hätten, wovon ich eigentlich gar nichts mitbekommen habe, das muss während der vielen Geschichtsstunden gewesen sein.

Besonders schlimm finde ich, dass nun der Status Quo wiederhergestellt ist und weder die Haupthandlung, noch irgendeine der fünf erzählten Geschichten auch nur im entferntesten relevant für die galaktische Geschichte, oder auch nur einen der Charaktere gewesen sind.

Wenn man fünf oder sechs ist und gerade lesen gelernt hat, kann ich den Comic empfehlen. Er ist kurzweilig, hat keinen tieferen Sinn und sieht gut aus. Aber sonst: Finger weg.

Die Zeichnungen sind alle weiterhin im typisch kantigen Stil gehalten und passen tatsächlich sehr gut zu den Klonkriegern. Ich würde gerne häufiger solche Stile in Verbindung mit den Klonen sehen, wobei Jan Duursemas alter Klonkriege-Stil weiterhin unübertroffen bleibt. Wir sprechen hier eher von dem Stil, der auch zur Zeit der Clone Wars Serie genutzt wurde.

Zusammenfassend können die Zeichnungen noch ein Holocron raus holen, sodass ich auf zwei von fünf Holocrons im Gesamten komme.

Bewertung: 2 von 5 Holocrons
Bewertung: 2 von 5 Holocrons

Wir danken IDW für das digitale Vorabexemplar.

Ein Kommentar

  1. Ich fühle mit dir und schließe mich deiner Meinung an. Diese Reihe war echt schwach und bildet auf meiner Liste das Schlusslicht unter den Comics. Selbst für kleine Kinder dürfte dies zu anspruchslos gewesen sein. Von meiner Freude auf und über neue Clone Wars Geschichten ist echt nichts übriggeblieben.

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