The High Republic: Stellan Gios’ Lichtschwert, und: Charles Soule im Interview

Am heutigen Abend haben wir ein kleines News-Update bezüglich The High Republic für euch. Auf StarWars.com wurde Meister Stellan Gios‘ Lichtschwert enthüllt und der Hollywood Reporter hat Charles Soule zu dem Projekt interviewt. Einige interessante Aussagen aus dem Interview haben wir für euch zusammengefasst.

Stellan Gios‘ Lichtschwert

Zu Stellan Gios‘ Lichtschwert zeigt StarWars.com zwei Konzeptzeichnungen sowie eine Seite aus dem Sachbuch The Lightsaber Collection, welches am 20. Oktober erscheint.

Michael Siglain, Kreativdirektor bei Lucasfilm Publishing, erklärt dazu, dass die Lichtschwerter aus der Ära der Hohen Republik alle etwas Einzigartiges an sich haben. Da die Jedi dieser Zeit oft mit den Rittern der Tafelrunde verglichen werden, sollen ihre Schwerter auch die Star Wars-Version des sagenhaften Schwerts Excalibur darstellen.

Für das Design von Stellan Gios‘ Lichtschwert arbeiteten der Künstler Grant Griffin und der Illustrationsmanager bei Disney Publishing, Jeff R. Thomas, zusammen. Gios sollte ein ikonisches, sofort wiedererkennbares Schwert erhalten. Als Inspiration wurde zunächst Kylo Rens Lichtschwert herangezogen, aber das passte nicht ganz. “In der Hohen Republik wollten wir eine traditionellere Parierstange einführen, aber trotzdem die Klinge ins Parierstangendesign integrieren, sodass Stellan sich damit gegen Lichtschwertangriffe wehren würde können. Dabei kam Excalibur ins Spiel“, erzählt Thomas. Er begann eine Lichtschwert-Version von Excalibur zu zeichnen, aber das Ganze schien wenig praktisch zu sein, wenn man das Schwert an den Gürtel hängt. Ihm kam daraufhin die Idee, dass die Parierstange beweglich sein könnte. So hat das Lichtschwert am Gürtel eine schmale Silhouette und beim Aktivieren ergibt sich ein toller visueller Effekt.

Auch das Design des Schwertes mit seinen goldenen Elementen und Verzierungen zeugt von der Kunstfertigkeit, die in der Epoche der Hohen Republik vorherrschte und sich auch in den Roben der Jedi widerspiegelt.

Für die Lightsaber Collection wurde von Insight Editions und dem Künstler Lukasz Liszko eine fotorealistische Version des Schwerts erstellt, die ihr auf der Vorschauseite oben sehen könnt.

Wer The Lightsaber Collection schon sehnsüchtig erwartet, kann sich das Buch bereits bei Amazon vorbestellen.


Interview mit Charles Soule

Im Interview mit dem Hollywood Reporter hat Charles Soule einige interessante Details zu The High Republic und seinem Roman Light of the Jedi verraten. Die wichtigsten haben wir hier für euch zusammengefasst:

  • Von der Planungsphase des Projekts auf der Skywalker Ranch, bei der sich alle fünf beteiligten Autorinnen und Autoren (Justina Ireland, Daniel José Older, Cavan Scott, Claudia Gray und Charles Soule) erstmals trafen, ist ihm vor allem eine Szene im Gedächtnis geblieben: Am ersten Tag enthüllte Lucasfilm ihnen alle streng geheimen Projekte, die gerade in Entwicklung waren. Das alles zu erfahren, fühlte sich unglaublich an.
  • Mit Light of the Jedi betritt Soule neues Terrain und ein neues Genre, das es bisher in Star Wars so nicht gab: eine Katastrophengeschichte, bei der ein Team auf einer Mission gegen die tickende Uhr kämpft.
  • Auch was das Tempo der Erzählung, die Spannung, den Szenenwechsel und die Enthüllung von Geheimnissen angeht, experimentiert Soule in dem Roman. Die Zeitstruktur sei ähnlich „elastisch“ wie in Das Imperium schlägt zurück, wo der zeitliche Ablauf auch keinen Sinn zu ergeben scheint. Die Geschichte von Light of the Jedi dehnt und rafft sich ebenso, wie es passt, und am Ende fügt sich alles zusammen.
  • Eine Katastrophe als Ausgangspunkt für das Projekt bot sich an, denn durch sie ist es möglich, dass viele über die Galaxis verstreute Figuren auf einmal in ein großes Ereignis verwickelt sind. Außerdem bietet sie das Potential, heroische Taten zu zeigen.
  • In Light of the Jedi sehen wir viel Lichtschwert-Action und Heldentaten von Jedi, aber auch durchschnittliche Bürgerinnen und Bürger der Republik können zu Helden werden. In dem Roman taucht auch der Slogan „Wir alle sind die Republik“ auf, der dies verdeutlicht.
  • Die Nihil sind laut Soule ein die Gruppe archaischer, gefährlicher Plünderer mit einzigartigen Fähigkeiten. Was sie im Gegensatz zu anderen Star Wars-Schurken besonders macht, ist die Tatsache, dass sie keinerlei Loyalität, Ideologie oder Kodex haben – außer vielleicht: Tu was du willst, wann du willst und zerstöre jeden, der sich dir in den Weg stellt. Sie haben eine lange und detaillierte Geschichte, die durch das Projekt hindurch beleuchtet werden wird. Soule persönlich findet, dass die Nihil der coolste Teil von The High Republic sind.

Wie groß ist bei euch schon der Hype auf The High Republic?

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Star Wars: The High Republic ist ein mehrjähriges Buch- und Comicprogramm, das 200 Jahre vor den Filmen spielt. Weitere Infos gibt es in unserem Portal.

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