Rezension: The Clone Wars 7×04: „Offene Rechungen“

Nachdem in der letzten Folge vergleichsweise nicht allzu viel geschah, beendet Offene Rechungen den Vierteiler auf eine sehr gute Art und Weise. Die im englischsprachigen Original als Unfinished Business bekannte Folge erschien in den USA am 13. März auf Disney+ und stand in Deutschland ab dem 27. März zum Streamen bereit.

Mace Windu und Obi-Wan Kenobi stürmen die Werften (Quelle: Lucasfilm)

Echo ist wieder zurück, doch es machen sich Zweifel breit, wem eigentlich seine Loyalität gehört, er war schließlich lange Teil der separatistischen Infrastruktur. Trotzdem schenkt man einem Plan von im Gehör, laut derer er den Dreadnought von Admiral Trench infiltrieren soll, um dort fehlerhafte Strategien weiterzuleiten. Währenddessen sollen die sich auf Anaxes befindenden Streitkräfte der Republik einen Angriff auf die Werften beginnen und so die Rückeroberung abschließen. Der Plan wird direkt in die Tat umgesetzt und eine kleine Flotte mit vielen Klonen nähert sich den Werften. Anakin, die Schaden-Charge (die höchst treffende „Übersetzung“ des Bad Batch), Rex und Echo sind dementsprechend unterwegs zu Admiral Trench. Der Plan scheint zu funktionieren, bis auf einmal klar wird, dass Trench eine Bombe hat installieren lassen, die den ganzen Planeten zerstören könnte…

Zu Beginn muss ich sagen, dass ich es sehr gut finde, dass Echo nicht von allen mit offenen Armen empfangen wird, sondern eine Welle von Zweifeln ihm entgegenstürzt. Dadurch, dass er lange mit Daten aus Feindeshand gespeist wurde, hätte alles auch eine Farce sein können. Auf dem Dreadnought kommt es so auch nochmal zu einer Diskussion, als er bekanntgibt, dass er dafür gesorgt hat, dass die Separatisten ihre Truppen zusammenziehen. Dabei stellte sich mir jedoch die Frage, warum Trench dafür die Strategien von Skako Minor gebraucht hat, auf die Idee hätte er als großer Stratege selbst kommen können, da die Droiden meist auch nur als Kanonenfutter verwendet werden.

Nach der Schlacht (Quelle: Lucasfilm)

Grafisch sehr gelungen ist der Angriff auf die Werften – vom Aufbruch aus der Basis bis hin zu Landung der Truppen; das Abseilen der Klonkrieger aus den Kanonenboote hatte was sehr Sehenswertes an sich und hat nochmal gut die vielseitige Ausbildung der Klone gezeigt. Auch Mace Windus kurze Ansprache war nicht schlecht, sie mochte etwas flach oder fehl am Platze wirken, doch war der Ansatz von Windu mal etwas Neues.

Die versteckte Bombe auf Anaxes kann einen aufhorschen lassen, da Anaxes in Rebels nur noch als Trümmerhaufen existiert, aber – es folgen nun Spoiler! – die Bombe wird rechtzeitig deaktiviert. Hier hätte man das auch geschehen lassen können, oder es wird erklärt, warum Anaxes überhaupt vernichtet wurde.

Diese Folge beendet nicht nur diesen Handlungsbogen, sondern stellt auch das Ende eines gewissen Admirals dar, der nun nicht wieder von den Toten auferstehen dürfte. Generell fand ich die Einbindung von jenem Admiral recht gut und verknüpfte diese Folgen gut mit den Order-66-Folgen der sechsten Staffel.

Nun, was verdient eine solche Folge? Sie war gut erzählt und sah grafisch super aus. Darum fünf von fünf Holocrons.

Bewertung: 5 von 5 Holocrons
Bewertung: 5 von 5 Holocrons

2 Kommentare

  1. Ich hatte wirklich gehofft, dass die Bombe explodiert. Nach der letzten Szene der vorherigen Folge wäre es nicht zu unglaubwürdig gewesen, dass Echo ein Verräter ist. Außerdem hätte es perfekt die Brücke zu Rebels geschlagen. Eine tolle Folge, aber eine ungenutzte Möglichkeit.

  2. Ich finde die Folge ganz okay.

    Zum einen finde ich die erste Szene und den Plan der Republik um Anaxes zurückzuerobern wirklich gut durchdacht und gut gemacht. Zum anderen finde ich die Zweifel um Echos Loyalität wirklich passend und sorgen für zusätzliche Spannung. Generell die Kämpfe in dieser Folge fand ich sehr cool und schön anzusehen. Besonders positiv hervorheben möchte die Szene als die Jedi mit den Klonen im Hauptquartier der Separatisten landen. Generell die Schlacht sah Grafisch echt super aus. Die Rede die Mace Windu nach dem Abaprung im Hauptquartier der Separatisten an die Droiden hält fand ich sehr lustig auch wenn es nicht so ganz zu Mace Windus Charakter passt. Die Schiffsinfiltration an Bord des Dreadnoughts der üprovidence-klasse fand ich sehr schön genauso wie Echo sich in das System der Separatisten eingeklingt hat und die Separatisten quasi mit ihren eigenen Waffen geschlagen haben. Den Enkampf zwischen Anakin und Trench fand ich sehr schön und zeigt nocheinmal mehr sehr schön wie sehr Anakin schon zu diesem Zeitpunkt mit der dunklen Seite verbunden ist. Die letzte Szene fand ich ebenfalls sehr schön und das Rex Echo gehen lässt damit er sich der Schaden-Charge anschließen kann. Hier wird finde ich sehr schön gezeigt wieviel reifer Rex in der Hinsicht ist als Anakin da er hier einen guten Freund gehen lässt und es scahfft loszulassen.

    Letztendlich muss ich sagen das diese Folge diesen Handlungsbogen gan gut zuende bringt und uns nochmal sehr schön zeigt wieviel Reifer Rex im Gegensatz zu Anakin ist. Daher würde ich der Folge 3 von 5 Holocrons geben!

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