Cavan Scott stellt seine The High Republic-Comicserie vor

Nach der großen Ankündigung gestern, dass sich hinter Project Luminous ein ambitioniertes Verlagsprogramm namens Star Wars: The High Republic verbirgt, erklärt Cavan Scott – einer der fünf Autoren des Projekts – auf seiner Website, was man von seiner gleichnamigen Marvel-Reihe erwarten kann. Dabei stellt er eine spannende Verbindung zu Dooku: Jedi Lost her!

Star Wars: The High Republic spielt auf dem Starlight Beacon, der Operationsbasis der Jedi draußen im Galaktischen Grenzgebiet.

Das Spannende daran ist, dass wir zwar Jedi-Meister mit ihren Padawanen sowie alleine operierende Jedi-Meister gesehen haben, hier aber einer Gruppe Jedi verschiedenen Alters und unterschiedlicher Erfahrung folgen, die als Team operieren.

Wir konzentrieren uns auch auf Keeve Trennis, eine frisch gebackene Jedi, die plötzlich auf dem Beacon stationiert wird. Sie ist eine gute Jedi. Tatsächlich ist sie sogar eine großartige Jedi, doch sie glaubt selbst nicht daran, insbesondere als sie erkennt, dass sie von wahren Legenden umgeben ist.

Und ihre Probleme beginnen erst, besonders als ein Großes Desaster das Grenzgebiet verwüstet, denn wann immer es ein Großes Desaster gibt, gibt es auch dunkle Mächte, die eine Große Gelegenheit wittern…

„Introducing Star Wars: The High Republic“, cavanscott.com, 26.02.2020

Achtung, leichte Spoiler! Der Twitter-Nutzer @ZedFortyTwo hat indes direkt beobachtet, dass Meisterin Trennis bereits in Cavan Scotts Hörspielskript Dooku: Jedi Lost erwähnt wurde. Darin betrachtet Yoda mit einigen Jedi-Schülern die Statuen der verlorenen Jedi im Archiv des Jedi-Tempels, die auch in Episode II zu sehen sind, und Trennis ist eine davon. Ihre Büste hat demnach einen „stolzen, trotzigen“ Gesichtsausdruck und als Yoda sie sieht, lässt er Folgendes verlauten:

YODA:
(QUIETLY, LOST IN THOUGHT) Master Trennis. Hm. Sad, that was. Yes. Sad indeed. (TURNING BACK TO THE STUDENTS) Remember them, we must. Honor them, yes. Learn from our failure.

DOOKU: Our failure?

YODA: To keep them where they belonged.

Dooku: Jedi Lost Skriptbuch, S. 77

Offenbar erinnert sich Yoda an eine traurige Begebenheit, die dazu führte, dass Keeve Trennis den Jedi-Orden verließ…

Weitere Aussagen der Autoren, die allerdings wenig bis gar nichts Neues verraten, findet ihr übrigens auch in einem Eventbericht auf StarWars.com.

13 Kommentare

    1. D:JL ist sehr empfehlenswert, und nicht nur wegen der ganzen Erwähnungen von Konzepten, die in The High Republic auftauchen werden (z.B. die erste Erwähnung der High-Rep-Ära). Ein echt toll geschriebenes Skript, das mir persönlich in Buchform noch mehr Spaß gemacht hat als damals als Hörspiel, da ich einfach das geschriebene Wort bevorzuge. Und in den „Regieanweisungen“ versteckt sich auch das ein oder andere Juwel.

      1. Das klingt in der Tat vielversprechend. Hatte mir gerade eure Rezension zum Hörspiel durchgelesen, die ja doch eher verhalten ausgefallen ist. Ich würde aber sowieso das Buch vorziehen, auch weil es die Audio-Fassung nicht im analogen Format gibt. Und wenn du es auch so empfiehlst – ist gleich mal im Warenkorb gelandet. 🙂

      2. Bei Dooku: Jedi Lost bin ich immer noch zwiegespalten, ob ich mir die englische Fassung holen soll oder doch noch auf eine (bald?) erscheinende deutsche Fassung warten soll. ?

      3. Ich habe so das Gefühl, dass der Stil (in Skriptform) für die Verlage hierzulande ein KO-Kriterium darstellen könnte. Auch die Kurzgeschichtensammlung „From a Certain Point of View“ ist ja bis dato unübersetzt – trotz der Qualität. Daher werde ich jetzt einfach mal beim Original zugreifen.

      4. Ich denke, du hast recht. FACPOV habe ich mir schon im Original geholt. Da rechne ich nicht mit einer deutschen Fassung. Dooku: Jedi Lost werde ich mir wohl jetzt auch mal im Original holen.

        Manchmal frage ich mich, ob ich nicht komplett auf Englisch umsteigen sollte. Aber die deutschen Bücher und Comics gefallen mir auch einfach optisch und qualitätsmäßig besser ?

      5. Ich habe halt vor 20 Jahren mit dem Sammeln der deutschen Ausgaben angefangen und wollte mir aus Platzgründen dann im Nachgang nicht auch noch die Originale kaufen. Aber es gibt natürlich immer Ausnahmen. „New Dawn“ habe ich mir z.B., als erstes Buch des neuen Kanon, auch direkt auf Englisch geholt.

        Übrigens hoffe ich immer noch, dass wir dieses Jahr auch eine Anthologie zu TESB bekommen werden. Schließlich feiert der Film ja 40-jähriges Jubiläum.

Kommentar hinterlassen