Rezension: The Clone Wars 2×05: „Kampf und Wettkampf“

Kampf und Wettkampf, die fünfte Episode der zweiten Staffel, ist die zweite der insgesamt fünf Episoden, die einen losen Handlungsbogen über die zweite Schlacht auf Geonosis, dem Schauplatz der ersten Auseinandersetzung der Klonkriege, bilden. Das Drehbuch verfasste Brian Larsen, Regie führte Brian Kalin O’Connell.

Glaube an dich, sonst tut es kein anderer.

Anakin auf Geonosis, im Hintergrund Ahsoka. (Bild von der jedipedia.net)

Nachdem Padmé Amidala in Spion des Senats herausgefunden hat, dass die Geonosianer mit dem Wiederaufbau ihrer Droidenfabriken begonnen haben, leitet die Republik eine massive Invasion ein. Ziel der Operation ist die von Strahlenschilden geschützte Waffenfabrik des geonosianischen Erzherzogs Poggle dem Geringeren. Die beteiligten Jedi – Obi-Wan Kenobi, (der seine Serienpremiere feiernde) Ki-Adi-Mundi und Anakin Skywalker mit Ahsoka Tano – wollen die Fabrik mit Kanonenbooten aus drei Vektoren anfliegen. In einem mehrminütig inszenierten Landeanflug werden gleichsam alle ihre drei Kanonenboote abgeschossen. Der verwundete Obi-Wan wird von Waxer und Boil (aus der Staffel-1-Episode Die Unschuldigen von Ryloth) gerettet, Ki-Adi-Mundi und seine Klonkrieger schlagen sich mit Flammenwerfern durch den geonosianischen Hinterhalt in einer Höhle, Anakin und Ahsoka müssen auf ihrem Weg eine große Mauer überwinden – mit Sprengsätzen. Nachdem sich die Jedi am Sammelpunkt wieder vereint haben, leiten sie einen Angriff auf die Fabrik ein, indem Anakin und Ahsoka mit einigen Klonkriegern in den Bereich um den Schildgenerator der Waffenfabrik eindringen und die schweren Geschütze mit EMP-Granaten ausschalten, damit die Panzer den Schild zerstören können. Es liegt nun an Anakin und Ahsoka, die Fabrik auszuschalten.

Kampf und Wettkampf verfolgt eine ausgesprochen simple Handlung. Wenn man sich die obligatorische Einsatzbesprechung am Anfang und den kaum ins Gewicht fallenden Abschlussangriff auf den Schildgenerator ansieht, müssen die drei Gruppen jeweils Hindernisse überwinden, um die Landezone zu erreichen. Tiefgang erreicht dieses Streben nicht. Als sie endlich am Ziel ankommen, ist natürlich auch prompt die Luftunterstützung da, um die Geonosianer auszuschalten. Die Episode kann dafür mit Humor aufwarten: Abseits der recht flach bleibenden Scherzerei über die Abschusszahlen – an Legolas und Gimli kommt ihr nicht heran – glänzt Obi-Wan wie üblich mit trockenen Bemerkungen. Schwarzen Humor beweist die Episode, als sie einen Klonkrieger im Inneren eines Kanonenboots zeigt, der seine Kameraden aufmuntert: „Good thing those bugs can’t aim“ – genau in dem Moment, als ein Treffer das Schiff zerreißt.

Beachtung verdient die Episode für die recht ausführliche Darstellung der Materialschlacht zwischen der Republik und den Geonosianern, die mit einem eindrucksvollen Ton unterlegt ist. Hier wird der Fortschritt in der Animation seit der ersten Staffel sichtbar. Weiterhin lobenswert finde ich die Einführung von Ki-Adi-Mundi, einem meiner Favoriten.

Ich möchte der Episode im Ergebnis zwei von fünf Holocrons geben. Meine positiven Anmerkungen gerade zur Animationsleistung täuschen nicht darüber hinweg, dass die Episode im Wesentlichen ohne Handlung auskommen muss.

Bewertung: 2 von 5 Holocrons
Bewertung: 2 von 5 Holocrons

vorherige Episode: Spion des Senats (Staffel 2, Folge 4)
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Über den Autor

Johann

Johann
Johann ist Jurastudent, verbringt einen nicht unerheblichen Teil seiner Freizeit als Administrator von Jedipedia.net und verehrt Doctor Who.

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