Rezension: The Clone Wars 2×19: „Das Zillo-Biest schlägt zurück“

Unsere eigene Unfähigkeit beunruhigt mich viel mehr.

Padmé Amidala

Okay, ich weiß gar nicht, wie ich diese Rezension anfangen soll. Nachdem Godzilla, pardon das Zillo-Biest in der letzten Folge nach Coruscant gebracht werden sollte, kommt es in der 19. Folge der zweiten Staffel auch dort an. Sie trägt den unglaublich kreativen Titel Das Zillo-Biest schlägt zurück, was eine Mischung aus Das Zillo-Biest und Das Imperium schlägt zurück ist, da der zweite Godzilla Film Godzilla kehrt zurück heißt (original: Godzilla raids again). Der Vollständigkeit halber: Auch in der King Kong-Reihe gibt es keinen ähnlichen Filmtitel. Autor war jedenfalls Steven Melching, Regier führte Steward Lee.

Das gefährlichste Biest ist das Biest in dir.

Dr. Boll soll das Untier untersuchen und bekommt dabei Besuch von Kanzler Palpatine persönlich. Dieser sieht es als seine Pflicht an, das Biest töten zu lassen, um an seine Schuppen zu kommen, da diese die Klonrüstungen widerstandsfähiger machen könnten. Nicht nur, dass so der Krieg verkürzt werden könnte, auf lange Sicht würden die Klonkrieger so auch immun gegen Angriffe mit Lichtschwertern, was sicherlich hilfreich bei der Ausführung der Order 66 ist und deutlich billiger als Millionen Rüstungen aus Beskar, dem mandalorianischen Metall, fertigen zu lassen. Ist Beskar im Kanon eigentlich etabliert?

Der erste Versuch das Zillo-Biest zu töten. (Bild von der jedipedia.net)

Das Zillo-Biest hat jedenfalls etwas dagegen, als nicht intelligent bezeichnet zu werden, und prägt sich Palpatines Gesicht gut ein. Als es später getötet werden soll, bricht es aus und begibt sich, ganz seinem Vorbild entsprechend, auf eine Zerstörungsreise durch Tokyo, Verzeihung, Coruscant, um Palpatine im Senat zu töten. Die Szene auf dem Senatgebäude erinnert allerdings eher an King Kong, daher die Bemerkung zu Beginn. Ich habe im Internet einmal das Gerücht gelesen, dass das Zillo-Biest Palpatine als Sith erkannt und ihn so auf dem Stadtplaneten wieder gefunden haben sollen. Dies sehe ich allerdings nicht als gegeben an. Das Biest ist einfach kein dummes Tier, wie es dargestellt wird, sondern merkt sich, dass Palpatine ihm nichts Gutes will. Auf seiner Flucht begibt es sich zum höchsten sichtbaren Punkt, dem Senatsgebäude. An dieser Stelle ist allerdings zu hinterfragen, warum das Biest so unglaublich nahe am Senat untersucht wurde. Gab es da keinen anderen, sinnvolleren Ort, im Industriebereich zum Beispiel?

Mace, Obi-Wan und Padmé sind aber entweder in einem anderen Godzilla– oder King Kong-Film als ich sie kenne, oder verwechseln die Szenerie mit Free Willy, denn sie versuchen die ganze Zeit, das Zillo-Biest zu befreien. Erst mal ein nobles Unterfangen, aber sie bringen sich und andere dabei in Gefahr, also sehe ich nicht den Sinn in dieser Aktion.

Gastauftritte haben unter anderen Mas Ammeda und Aayla Secura. Meister Yoda ist ja gerne mal mit von der Partie.

An meinem Schreibstil werdet ihr es schon bemerkt haben: Diese Folge kommt bei mir nicht besser weg als ihre Vorgängerin. Wie auch in Das Zillo-Biest schon zu vermuten war, wird das Tier am Ende aufgrund der menschlichen Fehler umgebracht. Sein Tod ist in meinen Augen genauso unnötig wie es diese beiden Folgen waren. Daher gibt es von mir eins von fünf Holocrons.

Bewertung: 4 von 5 Holocrons
Bewertung: 1 von 5 Holocrons

vorherige Episode: Das Zillo-Biest (Staffel 2, Folge 18)
nachfolgende Episode: Spion des Senats (Staffel 2, Folge 4)

Über den Autor

Maximilian

Maximilian
Maximilian ist seit 2013 im Team der Jedi-Bibliothek mit dabei. Seitdem rezensiert er sich fleißig durch das Star Wars-Universum. Außerdem kümmert er sich um den Rezensions-Index. Im echten Leben studiert er Informatik und bringt Kindern das Schwimmen bei.

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