Rezension: The Clone Wars 1×17: Das Virus

Heute schauen wir uns die 17. Folge der ersten Staffel The Clone Wars an! Mit der Folge Das Virus kehren wir zurück nach Naboo, dem Heimatplaneten von Padmé Amidala und Sheev Palpatine! Autor war Craig Titley, Regie führte Giancarlo Volpe. Die US-Fans haben die Folge am 13.02.2009 erstmals gesehen, wir durften sie am 08.03.2009 bestaunen.

„Die Furcht ist ein Leiden, das einzig durch Hoffnung geheilt werden kann.“

Die Naboo finden auf ihrem Planeten Kampfdroiden vor und bitten die Republik um Hilfe, da sie eine erneute Invasion ihrer Heimat fürchten. Geschickt werden Padmé und Jar-Jar, die ja beide ebenfalls von dieser Welt stammen.

Dr. Vindi und seine Schöpfung. (Bild von der jedipedia.net)

Unterdessen sterben die Shaaks einer Gungan-Hirtin in den Hügeln von Naboo, da diese aus einem Fluss getrunken haben, der mit irgendetwas infiziert ist. Wie sich später herausstellt, handelt es sich hierbei um das tödliche Blauschatten-Virus, welches eigentlich vor Generationen ausgerottet worden war. Doch der separatistische Wisenschaftler Dr. Nuvo Vindi hat es neu erschaffen und es sogar geschafft, es luftübertragend zu machen. Also wird auch unser Lieblings-Jedi-Team eingeflogen.

Die Story selber ist angelehnt an die Biowaffengeschichten aus dem Legends-Bereich, wie Filoni im Interview sagte. Er selber stand der Geschichte daher etwas kritisch gegenüber, da man nicht wisse, wie die breite Masse dieses Material aufnehmen würde. Als Beispiele werden die Geschichten aus den Clone Wars-Comics und den Republic Commando-Büchern genannt, die, wie mehrere unserer Rezensenten bereits geschrieben haben, Meisterwerke sind.

Die Synchronisation ist gewohnt klasse und der neue Charakter, Dr. Vindi, ist besonders verrückt dargestellt und tatsächlich sehr, sehr nah am Original, welches ebenso verrückt klingt. Teilweise sogar etwas überzogen.

Das Featurette dieser Episode hat mich zusätzlich auf den Animationsaufwand für diese Folge aufmerksam gemacht. Nicht nur wurden mehrere Schauplätze aus Die dunkle Bedrohung neu visualisiert, es mussten auch nicht einer oder zwei, sondern sieben neue Charaktere komplett neu animiert werden. Dazu gehören die Modelle von Padmé und Jar-Jar in ihren Schutzanzügen, die, soweit ich weiß, nie wieder genutzt werden. Außer dem Doktor selber gehört auch noch die Gungan-Hirtin dazu, welche die erste weibliche Gungan-Sprechrolle in Star Wars inne hat.

Die Landschaft hingegen erinnert eher an einen Windows XP-Hintergrund und scheint unter der Charakteranimationen gelitten zu haben.

Alles in allem gebe ich der Folge drei von fünf Holocrons. Während die Landschaft unterdurchschnittlich ist, ist das Innere von Gebäuden gut animiert und die sieben neuen Modelle fügen sich super in die Gruppe ein. Die Synchro ist gewohnt gut, aber die Story hat mich nicht wirklich mitgerissen, obwohl das Konzept der biologischen Kriegsführung doch ziemlich interessant ist.

Bewertung: 3 von 5 Holocrons
Bewertung: 3 von 5 Holocrons

vorherige Episode: Der Übergriff (Staffel 1, Episode 15)
nachfolgende Episode: Das Geheimnis der tausend Monde (Staffel 1, Episode 18)

Über den Autor

Maximilian

Maximilian
Maximilian ist seit 2013 im Team der Jedi-Bibliothek mit dabei. Seitdem rezensiert er sich fleißig durch das Star Wars-Universum. Außerdem kümmert er sich um den Rezensions-Index. Im echten Leben studiert er Informatik und bringt Kindern das Schwimmen bei.

1 Kommentar

  1. Schosch

    Ich finde die Folge ganz okay!

    Die Idee mit der Biologischen Kriegsführung ist ziemlich interessant und auch das man wieder Obi-Wan, Anakin und Ahsoka als dreiter Team bringt finde ich cool genau wie die Kämpfe in dem Labor! Da die Folge jedoch keine Highlights hat ist sie nur ganz okay!

    Ich würde der Folge 3 von 5 Holocrons geben und sie damit im Mittelfeld ansiedeln!

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