Rezension: The Clone Wars 1×18: Das Geheimnis der tausend Monde

In der heutigen The Clone Wars Rezension beschäftigen wir uns mit der 18. Folge der ersten Staffel. Sie heißt Das Geheimnis der tausend Monde und setzt direkt nach Das Virus ein. Autor der Folge war Brian Larsen, Regie führte Jesse Yeh. Die Premiere in den USA lief am 13.02.2009, in Deutschland sahen wir die Folge erstmals am 15.03.2009.

„Eine einzige Chance ist ein Universum voller Hoffnung.“

Der Geist von Drool in Aktion. (Bild von der jedipedia.net)

Nachdem in Das Virus offenbar alles gut ausgegangen ist, ist der unbedarfte Zuschauer erst einmal überrascht, dass wir uns weiterhin auf Naboo befinden. Nachdem im Vorspann spontan Dr. Vindis Name von Nuvo in Nuva geändert wurde, soll dieser nämlich jetzt nach Theed gebracht werden, um ihn dort zu verhören. Doch es kommt anders, denn in der Laboranlage gelingt es einem Dienerdroiden, eine der Bomben zu aktivieren und so das Blauschattenvirus freizusetzen. Sofort riegelt sich die komplette Anlage ab, um eine Verbreitung zu vermeiden. Das Problem: Ahsoka, Padmé, Jar-Jar und eine Menge Klonkrieger sind immer noch im Inneren. Die Senatorin und der Gungan tragen aber immer noch ihre Schutzanzüge, sodass sie zunächst sicher sind. Ahsoka hingegen ist komplett ungeschützt. Was mich zum größten Plothole der Folge bringt: Ich war bisher der Meinung, dass Klonkrieger Luftfilter in ihren Helmen hätten. In der Folge Der Angriff der Malevolence konnten die Kollegen problemlos im luftleeren Raum arbeiten, indem sie ihre Anzüge versiegelten. Und hier soll das nun plötzlich nicht mehr gehen? Ein bisschen komisch, oder? Jedenfalls werden Rex und seine Männer ebenfalls kontaminiert und ein Großteil der namenlosen Truppen stirbt auch innerhalb dieser Folge.

Während die in der Anlage Gefangenen versuchen, die überlebenden Kampfdroiden am Ausbruch zu hindern, fliegen Obi-Wan und Anakin zu einem Planeten, der bereits in Die dunkle Bedrohung erwähnt wurde: Iego. Und ich möchte an dieser Stelle kurz meine Freude darüber zum Ausdruck bringen, dass weder in der Folge, noch im Episodenführer „Lego“ gesagt/geschrieben wird, wie es ja leider viel zu häufig der Fall ist.

Dort treffen sie auf umprogrammierte, aber immer noch genauso unfähige und lustige Kampfdroiden, eine abergläubische Raumfahrergemeinde und die von den Monden des Iego stammenden Engel. Schnell finden die Jedi auch das Heilmittel und müssen sich dabei gegen fleischfressende Pflanzen verteidigen. Eine Frage hier an die Biologen unter uns: Wenn eine Pflanze ihr „Ziel“ mit ihren Tentakeln und ihrem Kopf aktiv verfolgt, was es in der echten Welt so ja gar nicht gibt, ist sie dann noch eine Pflanze, oder sollte man sie schon als Wesen mit Bewusstsein einstufen?

Der Weg aus dem System heraus wird jedoch von einem Lasernetz blockiert. Ein nettes kleines Easter-Egg ist dabei der Hauptemitter, welcher den initialen Laser abschießt, wie der Todesstern. Dabei ist den Animatoren allerdings ein kleiner Fehler unterlaufen, denn in der ersten Szene ist dies tatsächlich der Fall, beim zweiten Mal wird ein einzelner Laser aus der Mitte abgeschossen. Da hätte man sich vielleicht untereinander absprechen sollen.

Obwohl die Handlung mit dem Lasernetz recht unterhaltsam ist, bekommt Das Geheimnis der tausend Monde von mir den Status der unnötigen Fortsetzung. Das Blauschattenvirus war besiegt und Vindi gefangen, ich denke nicht, dass es notwendig war, die Hauptcharaktere in eine Wurzelsuche zu verstricken, die sie quer durch die Galaxis schickt. Zwar merkt man hier wieder deutlich, wie verliebt Anakin in Padmé ist, und auch Obi-Wan wird dies nicht entgangen sein, doch macht dies die Folge an sich nicht besser. Von mir gibt es daher drei Holocrons.

Bewertung: 3 von 5 Holocrons
Bewertung: 3 von 5 Holocrons

vorherige Episode: Das Virus (Staffel 1, Episode 17)
nachfolgende Episode: Sturm über Ryloth (Staffel 1, Episode 19)

Über den Autor

Maximilian

Maximilian
Maximilian ist seit 2013 im Team der Jedi-Bibliothek mit dabei. Seitdem rezensiert er sich fleißig durch das Star Wars-Universum. Außerdem kümmert er sich um den Rezensions-Index. Im echten Leben studiert er Informatik und bringt Kindern das Schwimmen bei.

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