EW: Porgs und andere Ahch-To-Kreaturen aus Die letzten Jedi

Na, kommt ihr auch noch mit? Im vierten Artikel zu Die letzten Jedi stellt Entertainment Weekly die Kreaturen von Luke Skywalkers Insel auf Ahch-To vor. Neben den bereits bekannten Porgs gibt es auch neue Aliens, die „Caretaker“ genannt werden, also die „Hüterinnen“, „Instandhalterinnen“ oder auch „Hausmeisterinnen“ des ersten Jedi-Tempels.

Porgs

  • Die auf Ahch-To einheimischen Porgs sind süß, flauschig, liebenswürdig… und einfach überall. In diesem neuen Bild aus Die letzten Jedi hat eines der Tierchen seinen Weg ins Cockpit des Millennium Falken gefunden.
  • Drehbuchautor und Regisseur Rian Johnson sagte, dass er nicht wollte, dass Luke auf der Insel alleine ist. Die Porgs wurden von den einheimischen Puffins auf der irischen Insel Skellig Michael inspiriert, wo das Ende von Episode VII gedreht wurde. Neal Scanlan und sein Kreaturendesignteam haben die Porgs darauf basierend als Puppen mit großen schwarzen Augen und pelzigen, beweglichen Flügeln gebaut.
  • Johnson hat Skellig Michael bei seinem ersten Besuch dort mit Puffins überrannt vorgefunden und daher beschlossen, sie Teil der Welt von Ahch-To werden zu lassen. Sie sind allerdings nicht die einzigen Aliens auf dieser Welt…

Die „Caretaker“

  • Rian Johnson erklärt, dass die Caretaker eine Art Fisch/Vogel-Spezies sind, die auf der Insel lebt. „Sie sind dort schon seit Jahrtausenden und halten quasi die Gebäude auf der Insel instand.“
  • Die Caretaker sind menschenähnlicher als die Porgs, was u.a. daran liegt, dass kleine Menschen in ihnen stecken (u.a. jemand, der mit Daisy Ridley befreundet ist) und dass sie Kleider tragen und in einer Aliensprache sprechen.
  • Johnson führt weiter aus: „Sie sind alle weiblich und ich wollte, dass sie einem ein bisschen wie ein abgeschiedenes Nonnenkonvent vorkommen. Neal Scanlans Crew hat sie entworfen und dann hat Kostümdesigner Michael Kaplan diese Arbeitsklamotten entworfen, die auch eine Art nonnenhafte, spartanische Lebensweise widerspiegeln.“
  • Laut Johnson kommunizieren sie mit Luke über „eine Art blubbernde schottische Fischsprache“, sind aber nicht sonderlich glücklich, dass Luke auf der Insel ist. Sie tolerieren ihn nur.
  • Laut Johnson sind sie amphibisch und wohl in grauer Vorzeit dem Ozean entstiegen, um sich später dann um die Gebäude auf diesem zerklüfteten Archipel zu kümmern.
  • Laut Johnson kehren sie wohl hin und wieder in den Ozean zurück, aber im Film werden wir sie als Landkreaturen erleben. „Sie sind große, matronenhafte Kreaturen, haben aber diese kleinen Vogelfüße. Es hat Spaß gemacht, mit ihnen am Set zu arbeiten.“

Höhlenmalereien

Ein Baum mit Büchern auf Ahch-To (<em>Die letzten Jedi</em>/Lucasfilm)

Ein Baum mit Büchern auf Ahch-To (Die letzten Jedi/Lucasfilm)

  • Im Teaser-Trailer gab es ein baumartiges Gebilde auf Ahch-To und ein uraltes Buch, das wie das Tagebuch der Whills aussah, eine Jedi-Schrift aus George Lucas‘ ursprünglicher Star Wars-Mythologie.
  • Laut Johnson spielt die mystische Geschichte in Die letzten Jedi eine Rolle, doch der Film wird trotz der Vertiefung der Mythologie keineswegs eine ganze galaktische Religion ausarbeiten.
  • Dieser Ort soll uralt sein, vom absoluten Anfang der Jedi, und daher wird es auch Höhlenmalereien geben. Johnson musste dem Drang widerstehen, den ersten Jedi-Tempel zu sauber und modern aussehen zu lassen. Er musste primitiv wirken. „Die ersten Entwürfe, die wir hatten, waren Tempel, und ich hab sie immer wieder abgelehnt und gesagt: ‚Nein, denkt euch was noch Frühzeitlicheres aus. Lasst uns damit bis ganz an den Anfang zurück gehen und schauen, wie tief wir die Ursprünge von alledem erkunden können.'“

Und während ihr dies lest, mache ich mich schon an eine Meldung zu Snokes Leibgarde…

Über den Autor

Florian

Florian

Florian ist Gründer und Admin der Jedi-Bibliothek sowie angehender Englisch- und Spanischlehrer. Er arbeitet außerdem für das Offizielle Star Wars Magazin als Übersetzer und betreut für die Panini-Heftreihe die „Skytalker“-Leserbriefe. Er sammelt vor allem Romane und Comics, doch weiß auch ein schönes Sachbuch zu schätzen. Außerdem hat er bis 2016 Star Wars: The Old Republic gespielt und schaut für sein Leben gern Serien.

1 Kommentar

  1. MatthiasMatthias

    Na, dann wird bestimmt bald der erste Roman zur Frühgeschichte der Jedi nach Kanon-Lesart erscheinen können.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.