Rezension: Star Wars Comic-Kollektion, Band 22: Imperium – Hochverrat

Star Wars Comic-Kollektion, Band 22: Hochverrat

Star Wars Comic-Kollektion, Band 22: Hochverrat

Ein herzliches Hallo und Willkommen zu einer weiteren imperialen Rezension! Wieso imperial, fragt ihr euch? Heute geht es in Band 22 der Star Wars Comic-Kollektion um den Auftakt der Comic-Reihe Imperium, deren erste Storyline Hochverrat enthalten und titelgebend ist. Außerdem enthalten ist die bereits im vorigen Band angekündigte Storyline Fünf Tage Sith aus der Reihe Star Wars.

Im einleitenden Text geht es zunächst um die imperiale Kultur. Damit ist selbstverständlich der Verrat unter imperialen Würdenträgern gemeint. Außerdem wird darauf eingegangen, dass das Imperium durch Angst zusammengehalten wird, welche durch Darth Vader persönlich verbreitet wird. R2-D2s Speicherkarte ist eine inhaltliche Kopie der Speicherkarte aus Band 21 und weist noch einmal auf die besondere Stellung der Vader-Storyline in der Star Wars Comic-Reihe hin.

Hochverrat ist die erste Storyline der Reihe Imperium, von der wir bereits in mehreren Bänden der Comic-Kollektion Kostproben bekommen haben. Die Hauptfiguren sind Lesern der Kollektion tatsächlich sogar bereits bekannt, denn neben Darth Vader und dem Imperator kehrt auch Großmoff Trachta zurück, den wir im Prequel dieser Story, Darth Vader und das Geistergefängnis in Band 3 dieser Kollektion, bereits kennen gelernt haben. Damals stand in der Infokarte, dass dieser Großmoff Trachta in offener Rivalität zu Vader steht. Seitdem sind gut und gerne 18 Jahre vergangen und ein Teil der Moffs scheint der Meinung zu sein, dass weder Vader noch der Imperator weiterhin benötigt werden. So plant Trachta gemeinsam mit den anderen Beteiligten Moffs, die sowieso am Ende umkommen, weswegen ich mir ihre Namen gar nicht erst gemerkt habe, den Putsch gegen die Sith. Essentiell scheint es zu sein, die beiden zu trennen und getrennt umzubringen.

Ich muss ehrlich sagen, dass dies nicht der Ansatz ist, den ich gewählt hätte, aber klar, warum nicht? So haben wir wenigstens eine interessante Geschichte. Letztlich geht es aber nur darum, wie genau die Sith die Verschwörer brechen und umbringen. Wem das nicht von Anfang an klar ist, der hat sich bisher nicht mit Star Wars beschäftigt.

Gut gelungen ist allerdings das Storytelling, denn Vader schwelgt immer mal wieder in Erinnerungen. Neben einer Begegnung mit Qui-Gon erinnert er sich auch an Meditationen mit Obi-Wan und träumt sogar einmal von ihm.

Außerdem hat ein berühmter Kopfgeldjäger einen Gastauftritt (Wuhuu)!

Die Zeichnungen sind teilweise etwas abstrakt geraten, doch durch die Farbgebung wird dies größtenteils wieder ausgeglichen. Trotzdem macht es das zur Geschmackssache. Teilweise sind mir die Bilder zu verzerrt, besonders, wenn es um Nahaufnahmen von Charakteren geht. Alles Imperiale hingegen ist schön kantig, wie es sein soll.

In Fünf Tage Sith lesen wir den Bericht, oder die Erinnerungen von Leutnant Nanda, welche auf der Executor Dienst tut und Darth Vader für fünf Tage als persönliche Assistentin zur Verfügung gestellt wird. Erinnerung: Diese Geschichte besteht aus den Teilen 13 und 14 der Reihe Star Wars. 1-6 haben wir mit Im Schatten Yavins bereits kennen gelernt. Ebenso Colonel Bircher. Offenbar hat sich dieser in der Zwischenzeit als Rebell herausgestellt und das Imperium massiv geschädigt. Außerdem scheint er verstorben zu sein. All das dann zu lesen in Aus den Trümmern Alderaans in Band 27. Also danke für die Spoiler, Panini!

Begleitet werden Vader und seine Assistentin von einem Spezialtrupp der Sturmtruppen. Bemerkenswert ist die Perspektive der Geschichte, denn wir folgen permanent Leutnant Nanda, die körperlich nicht immer mit den Situationen mithalten kann.

Vader hat auch hier Träume und erfährt dann auch Lukes Namen, denn offenbar war dieser Traum eine Machtvision, die Bewusst von Obi-Wans Machtgeist herbeigeführt wurde. Sehr gut gelungen, das Ganze.

Der Fortsetzungstext handelt dieses Mal von den Drehorten von Episode I in Italien. Wieso hat man sich eigentlich so sehr auf Episode I eingeschossen?

In der Cover-Galerie sind leider nur die beiden Star Wars Cover enthalten.

Besonders wegen der recht unzensierten Gewaltdarstellungen Vaders, die wunderbar zu dem dunklen Lord passen, erhält auch Imperium: Hochverrat als 22. Band der Star Wars Comic-Kollektion alle fünf Holocrons von mir.

Der Rezensent vergibt 5 von 5 Holocrons!

Der Rezensent vergibt 5 von 5 Holocrons!

Außerdem bedanke ich mich im Namen des Teams bei Panini für die großzügige Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Star Wars Comic-Kollektion, Band 22: Hochverrat (Dienstag, 11. Juli 2017)

Star Wars Comic-Kollektion, Band 22: Hochverrat
Gattung/Sprache: ()
Ausgabe/Format:Hardcover, Sammelband
Erscheinungsdatum:11.07.2017
Autor(en):,
Übersetzer:
Zeichner:, , ,
Cover:
Verlag: (Verlagsseite)
Reihe:, , ,
Seiten:148
ISBN:978-3-7416-0429-4
Preis:13,99 €
Kanonstatus:
Ära:,
Chronologie:-1 VSY / 0 NSY
Bestellbar hier:Amazon.de (Amazon.com)

Über den Autor

Maximilian

Maximilian
Maximilian ist seit 2013 im Team der Jedi-Bibliothek mit dabei. Seitdem rezensiert er sich fleißig durch das Star Wars-Universum. Außerdem kümmert er sich um den Rezensions-Index. Im echten Leben studiert er Informatik und bringt Kindern das Schwimmen bei.

8 Kommentare

  1. Gast

    Unverständlich die Entscheidung von Panini an „Hochverat“ die Geschichte „Funf Tage Sith“ anschließen die zur Reiche von Brain Wood aus 2013 gehört.
    Eine ganz andere Storyline.

    Antworten
    1. FlorianFlorian

      Nun, Panini hat jetzt bereits mehrere Bände mit Heften aus „Star Wood“ oder „Imperium“ aufgefüllt… einerseits nett, dass man mehr bekommt, andererseits finde ich die Story-Auswahl und -Reihenfolge dieser Kollektion absolut nicht ansprechend. Ob das Zusatzmaterial immer so gut zum Hauptinhalt passt ist natürlich eine weitere Frage… Immerhin ist „Fünf Tage Sith“ aber die einzige wirklich gute Story aus Brian Woods Star Wars.

      Antworten
      1. BennyBenny

        Wobei Panini DE da auch keinen Gripps reinsteckt, sondern blind aus Italien übernimmt.

      2. FlorianFlorian

        Ja, ich denke, da sind denen aus lizenztechnischer Sicht auch die Hände gebunden.

  2. BennyBenny

    Glaube ich auch und ich meinte das nicht negativ für unsere Paninis 😉

    Antworten
    1. FlorianFlorian

      Ich auch nicht. 🙂 Die leisten gute Arbeit – und bringen v.a. mit Sachen wie „Die Waffe eines Jedi“ einen Mehrwert auf den deutschen Markt, um den andere Länder uns beneiden. (Ich durfte bereits mehrere Ausgaben der Magazine in andere Länder schicken; zuletzt nach Spanien.)

      Antworten
    2. NoriorNorior

      Verstehe ich das richtig, dass Panini DE die Star Wars Veröffentlichungen 1 zu 1 aus Italien übernimmt?

      Also gibt es in Italien auch diese Star Wars Heftreihen und diesselben Sonderbände usw?

      Antworten
      1. BennyBenny

        Also meine Aussage war auf die Comic-Kollektion gerichtet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.