Massig neue Bilder aus Rogue One: A Star Wars Story

Soeben hat EW eine Galerie mit neuen Bildern aus Rogue One: A Star Wars Story veröffentlicht, die wir euch nachfolgend präsentieren möchten.

Diese Aufnahme zeigt einen Trupp Todessoldaten, die damit beauftragt wurden, den zersplitterten Rebellenaufstand aufzuspüren und zu zerstören.

Die Geschichte von Rogue One folgt einem Ensemble, doch die zentrale Figur ist Jyn Erso (Felicity Jones), eine junge Frau, die von der Rebellion rekrutiert wurde, um das Imperium zu infiltrieren und Details über ihre neueste Waffe zu sichern – eine mondgroße Kampfstation, die wir als den Todesstern kennen. Hier sehen wir sie in einer Tarnung und konfliktbereit bewaffnet in einem imperialen Korridor. Lucasfilm-Präsidentin Kathleen Kennedy sagt, dass Jyn als Gesetzlose startet und „im Laufe der Geschichte eine Art Jeanne d’Arc wird.“

Ben Mendelsohns Direktor Orson Krennic ist verantwortlich für den Schutz der Sicherheit des Todessternprojekts, doch er ist auch ein Manipulator innerhalb des Imperiums. „Er versteht das System und wie die Dinge funktionieren, aber er ist auch nicht darüber erhaben, die Regeln zu krümmen, um zu bekommen, was er braucht oder was er glaubt, dass er es will“, sagt Kiri Hart, Lucasfilms Chefin für Story-Entwicklung. Krennic soll ein Kontrast zu bisherigen imperialen Offizieren, wie Peter Cushings Großmoff Tarkin, sein. „Tarkin ist das Modell dieser wirklich kühlen, eiskalten Typen, versteht ihr?“, sagt Hart. „Krennic ist etwas temperamentvoller, also ist das irgendwie lustig und ein bisschen anders… Er ist unvorhersehbar und unbeständig.“

Hongkong-Actionstar Donnie Yen (Ip Man) spielt Chirrut Imwe, einen blinden Kriegermönch, der zwar kein Jedi ist, aber dem Pfad der Macht folgt. Sein Co-Star, der chinesische Kampfkünstler, Schauspieler und Regisseur Jiang Wen (Devils on the Door Step), spielt Chirruts an der Macht zweifelnden, wilden Beschützer Baze Malbus. Wie der ursprüngliche Krieg der Sterne-Film stehen diese beiden Figuren in der Schuld der beiden Bauern aus einer Akira-Kurosawa-Abenteuersaga aus 1958. „Sie wurden erneut von dem inspiriert, was George an Die verborgene Festung inspirierte“, berichtet Kenney. „Man könnte sogar sagen, dass sie in einem gewissen Maße R2 und C-3PO sind, zumindest ein klein wenig.“

Ganz im Sinne der Star Wars-Tradition der Planeten mit einem einzigen Ökosystem ist ein wichtiges Schlachtfeld in Rogue One auf einer Welt, die ein bisschen an ein entspannendes Strandurlaubsziel erinnern könnte, wäre sie nicht so nahe am Todesstern. Das führt zu einer entscheidenden Schlacht im Film, die an ihrer milden Küste stattfindet – blaues Wasser und ein unheimlicher grauer Himmel.

Wir kennen noch nicht den Namen dieser Welt, doch sie soll sowohl an Himmel als auch an Hölle erinnern – Ruhe und Krieg. „Da gibt es diesen Planeten mit diesem südpazifischen Tropenparadies, der unterbewusst zu ein paar Bildern führt, die mit dem Zweiten Weltkrieg assoziiert werden“, erläutert Regisseur Gareth Edwards. „Wir haben uns viele verschiedene Orte rund um die Welt angeschaut und darunter auch die Malediven. Wenn man Sturmtruppen im Paradies filmt, dann hat man den besten Job auf der Welt, wisst ihr? Das kann man dann echt nicht mehr leugnen.“

Dieses recht faszinierende Foto aus Rogue One zeigt Deathtrooper, die in einer Tundra auf Jagd sind. Einer von ihnen hält etwas, das irgendwie wie eine Actionfigur aussieht. Die Filmemacher wollten nicht genau erklären, was hier vor sich geht, aber sie können bestätigen: Ja, das ist eine Sturmtruppenpuppe, eine galaktische Version eines Spielzeugsoldaten. Und sie wird eine besondere Bedeutung in der Geschichte haben.

Hier eine Ganzkörper-Aufnahme des neuesten Star Wars-Droiden – ein Sicherheitsroboter namens K-2SO (Kaytoo Esso/Kazwo Esso), der von Alan Tudyk (Firefly) gesprochen und via Motion-Capturing auch gespielt wird. Vergleicht man seine graue, metallische Oberfläche mit der glänzenden Oberfläche von „Goldjunge“ C-3PO, so sieht mann den Unterschied zwischen einem Nutzdroiden wie Kaytoo und einem Protokolldroiden wie Dreipeo. Kaytoo wurde nicht für gesellschaftliche Interaktion gebaut. Er ist ebenso brüsk und direkt wie stark. „Er hat eine sehr trockene Ausdrucksweise“, sagt Edwards. „Er erkennt nicht, dass das, was er sagt, äußerst lustig ist.“

Diese Hinter-den-Kulissen-Aufnahme aus der Yavin-4-Basis zeigt, wie Edwards sich mit manchen seiner Hauptdarsteller berät: Jones, Diego Luna, Yen und Jiang und Tudyk (in seinem Motion-Capturing-Anzug). Das Rebellenteam des Films ist bewusst ein diverser Mix von unserem eigenen Planeten, der eine Galaxis mit einer breiten Vielfalt an Menschen von vielen verschiedenen Welten widerspiegeln soll (geschweige denn eine gesunde Mischung aus Kreaturen und Nichtmenschen). „Leute kommen zur Rebellion, weil etwas passiert ist, das sie wachgerüttelt oder politisiert hat“, erklärt Hart. „Die Frage lautet nur: Was sind diese Trigger für verschiedene Leute an verschiedenen Orten?“

Wir wissen noch nicht, was für ein Schiff er steuern wird, doch Riz Ahmed (Nightcrawler – Jede Nacht hat ihren Preis) wird den führenden Piloten der Rebellentruppe, Bodhi Rook, spielen. „Er ist ein sehr erfahrener Pilot. Er macht viele Frachtflüge, was eine seiner Hauptaufgaben ist“, erzählt Kenedy. „Und er neigt dazu, etwas angespannt und unbeständig zu sein, aber jeder in der Gruppe verlässt sich auf seine technischen Fertigkeiten.“

Wir haben im Star Wars-Universum schon Vater-und-Sohn-Geschichten gesehen, aber Rogue One wird eine Vater/Tochter-Geschichte bieten. Jyns Mission ist persönlich, da ihr Vater Galen (Mads Mikkelsen) ein Wissenschaftler ist, hinter dessen Wissen sowohl Imperium als auch Rebellion her sind. Produzent John Knoll, der Spezialeffekt-Pioneer von Industrial Light & Magic, hat sich die Handlung ausgedacht und wollte von Anfang an, dass die Hauptfigur Jyn Erso eine Frau ist. „Ich bin ein Vater mit drei Töchtern und ich fand, dass es an der Zeit war, eine wirklich gute, schlaue, einfallsreiche, starke Frauenfigur an der Spitze eines derartigen Filmes zu haben“, erklärt er, bevor er ergänzt: „Ich schrieb das, bevor ich ein Handlungsabriss von Episode VI sah, also wusste ich nichts von Rey.“

Diego Luna (Y Tu Mamá También) spielt Captain Cassian Andor, einen unerschütterlichen Rebellen, der die unberechenbare Jyn verankern soll. „Er ist ein Geheimdienstoffizier und er hat ziemlich viel Kampferfahrung“, sagt Kennedy. Er ist ein eher ruhiger Typ, aber das ist eher ein Soldaten-Charakterzug, da er nicht über die Dinge reden möchte, die er gesehen hat. „Er strahlt eine gewisse Müdigkeit aus“, ergänzt Hart. „Die kommt von dem Gedanken: ‚Wir stecken hier drin, ich habe mich auf lange Sicht dem Kampf verschrieben und das auch nicht erst seit gestern.'“

Donnie Yens blinder Krieger glaubt an die Macht, auch wenn er nicht unbedingt für sie empfänglich ist. Ein Ziel von Rogue One ist, die Jedi und Sith ein bisschen ruhen zu lassen, um den Heldenmut gewöhnlicher Leute zu erkunden. „Die Jedi sind so ziemlich ausgestorben“, sagt Edwards. „Es liegt an normalen, alltäglichen Leuten, Farbe zu bekennen und das Böse an der Weltherrschaft zu hindern.“

Jiang Wens Baze glaubt nicht an die Macht – aber er glaubt an Chirrut. Er kämpft aus Hingabe an seinen blinden Freund, der zu Oft in Schwierigkeiten gerät. „Er versteht Chirruts Spiritualität, aber er unterstützt sie nicht wirklich“, sagt Kenedy. „Er unterstützt, woran sein Freund zutiefst glaubt, aber er ist ein viel pragmatischerer Soldat.“

Ben Mendelsohns Direktor Krennic steckt bereits in der Klemme. Die Rebellen haben es nicht nur auf den Todesstern abgesehen, sondern Darth Vader schaut ihm drohend über die Schulter und der Imperator hat hohe Erwartungen an die Offiziere des Imperiums. Er hat einen Trupp Todessoldaten und seinen eigenen Verstand, um sich zu verteidigen – auch gegen andere Imperiale. „Die haben alle ihre eigene Agenda“, sagt Knoll. „Sie vertrauen einander nicht wirklich und sind stets dazu bereit, einander in den Rücken zu fallen. Vielleicht siegen am Ende deshalb die Mächte des Guten und nicht die Mächte des Bösen.“

Dies ist das erste Beispiel einer Figur aus einer Star Wars-Animationsserie, die ins Live-Action-Genre wechselt. Forest Whitakers Saw Gerrera ist ein Freiheitskämpfer, dessen brutale Taktiken die Rebellion beunruhigen. Im The Clone Wars-Handlungsbogen der Figur hat ein jüngerer Gerrera gelernt, dass Veränderung und Sieg oft schreckliche Opfer mit sich bringen. [Mehr zu Gerreras Rolle könnt ihr hier nachlesen.] Ein überraschendes neues Detail aus diesem Bild: Gerrera hat mehr Haare als im Trailer. Es ist unklar, ob dies ein Resultat der noch laufenden Nachdrehs für Rogue One ist oder nur eine Änderung seines Aussehens, die er im Laufe der Geschichte durchmacht.

Und jetzt ihr – was meint ihr zu all den Einblicken, die uns diese Woche in Rogue One gewährt wurden?

Schreibe einen Kommentar