Rezension: Star Wars #125: Darth Maul – Sohn Dathomirs, Teil 2

Mit Heft Nummer 125 beendet Panini dieser Tage die Star Wars-Geschichten aus dem Hause Dark Horse Comics in deutscher Sprache. Nur ein Sonderband steht diesen Monat noch an. Mit diesem zweiten Teil der einzigen Kanon-Geschichte von Dark Horse, Darth Maul – Sohn Dathomirs von Jeremy Barlow, beenden wir also eine gewaltige Epoche innerhalb unseres Lieblingsuniversums. Die deutsche Übersetzung lieferte erneut Michael Nagula. (Die Rezension zu Teil 1 findet ihr hier.)

Um zu verstehen, an welchem Punkt der Geschichte wir gerade sind, eine kurze Rückblende auf den ersten Teil: Nachdem Maul in The Clone Wars gefangen genommen wurde, wurde er auf Stygeon Prime im Turm gefangen gehalten. Allerdings hielt diese Gefangenschaft nicht lange an, denn bereits kurze Zeit später wurde er von seinen mandalorianischen Gefolgsleuten befreit und konnte seine Arbeit ungehindert fortsetzen. Ein Angriff auf Ord Mantell sollte seinen Zwecken dienlich sein, nachdem er Mutter Talzin zu ihren Plänen befragt hat. Diese Schlacht wurde auf Seiten der Separatisten von Count Dooku und General Grievous gemeinsam geleitet, die allerdings beide versagten und gefangen genommen wurden. Hier setzt dieser Comic ein.

Darth Sidious hat also eine Hälfte seiner loyalen Dieser verloren, es bleiben allerdings noch die Verbündeten des Kanzlers Palpatine, die Jedi – die, nachdem sie hören, dass sowohl Maul als auch Tyrannus auf Ord Mantell zu finden sind, sofort in dessen Richtung aufbrechen und das Chaos beseitigen, das die Separatisten hinterlassen haben. Sofort nehmen sie Mauls Spur auf und die Handlung nimmt ihren Lauf.

Als Charaktere haben wir auf Seiten Mauls erneut Mutter Talzin, ihn selbst und die Mandos, auf Seiten der Separatisten Count Dooku und General Grievous, der es tatsächlich wagt, dem Count an einer Stelle der Handlung zu drohen, und auf Seiten der Jedi, Mace Windu, Aayla Secura, Obi-Wan Kenobi und die Meisterin Tiplee, deren Schwester Tiplar vom Klon Tup in der sechsten Staffel getötet wurde. Besondere Gastauftritte gibt es nicht.

Leider muss ich sagen, dass mir das Ende des von Panini angekündigten „großen Finales“ nicht wirklich gefallen hat. So bleibt meiner Meinung nach eine viel zu große Handlungsmöglichkeit gegeben und ich finde, dass die Story nicht abgeschlossen ist. Da fehlt noch etwas. Bis zu diesem Punkt läuft der Comic allerdings rund und es gibt keine größeren Minuspunkte. Tatsächlich wird sogar noch eine neue, weibliche Figur eingeführt, die allerdings keinen Namen bekommt, sondern Sabine aus Rebels verdächtig ähnlich sieht. EDIT: Tatsächlich muss ich mich hier korriegieren. Wie mir Johann von der jedipedia.net mitgeteilt hat, kommt Rook Kast bereits im ersten Band vor. Allerdings ist sie mir jetzt erst aufgefallen. /EDIT Zudem bekommt Mutter Talzin eine unpassende Hintergrundgeschichte, die dem Charakter deutlich die Glaubwürdigkeit nimmt.

Kommen wir zu den Zeichnungen, die in üblicher Dark-Horse-Manier wieder einzigartige Meisterwerke sind, die man sich teilweise echt ausdrucken und an die Wand hängen möchte. Deshalb, und weil es außerdem der letzte Band ist, bekommt Star Wars #125: Darth Maul – Sohn Dathomirs, Teil 2 drei von fünf Holocrons von mir.

Der Rezensent vergibt 3 von 5 Holocrons!

Der Rezensent vergibt 3 von 5 Holocrons!

Hier nochmal unsere Vorschau auf das Heft.

Star Wars #125: Darth Maul – Sohn Dathomirs (2) (Mittwoch, 22. Juli 2015)

Star Wars #125: Darth Maul - Sohn Dathomirs, Teil 2 (22.07.2015)
Gattung/Sprache: ()
Ausgabe/Format:Heft
Erscheinungsdatum:22.07.2015
Autor(en):
Übersetzer:
Zeichner:, ,
Cover:
Verlag: (Verlagsseite)
Reihe:, ,
Seiten:60
Preis:4,50 €
Kanonstatus:
Ära:
Chronologie:-19 VSY
Sammlung:
Nicht im Besitz
Will ich
(Vor)Bestellt
Im Besitz
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Gelesen

Verlagsinfo

Ausgabe Nr. 125 ist sowohl Jubiläums- als auch Finalausgabe der Star Wars-Comicmagazinreihe bei Panini – gebührend gefeiert mit einem großen Duell auf der dunklen Seite der Macht! General Grievous und Count Dooku haben einen wahren Feuersturm über Ord Mantell entfesselt. Doch mit Hilfe der Nachtbrüder konnte Darth Maul den Spieß umdrehen. Und sein nächstes Ziel ist sein ehemaliger Meister Darth Sidious!

Über den Autor

Maximilian

Maximilian
Maximilian ist seit 2013 im Team der Jedi-Bibliothek mit dabei. Seitdem rezensiert er sich fleißig durch das Star Wars-Universum. Außerdem kümmert er sich um den Rezensions-Index. Im echten Leben studiert er Informatik und bringt Kindern das Schwimmen bei.

3 Kommentare

  1. JohannJohann

    Ich fand den zweiten Teil nicht ganz so gut wie den ersten, aber dennoch um Weiten besser als manch andere Geschichte aus dem Heft (gut, bei so viel Brian Wood auch nicht verwunderlich). Charakterwendepunkte á la TCW, wie du ihn bei Talzin bemängelst, kennt man ja, aber da gibt es schlimmere.

    Meinst du mit der Mandalorianerin etwa Rook Kast? Die kommt aber schon im ersten Teil auf.

    1. MaximilianMaximilian(Autor des Beitrags)

      Na ja, ich bewerte ja nicht im Vergleich mit den anderen Heften ^^
      Ausschlaggebend war hier das sogenannte Ende 😀

      Hab grade noch mal nachgeguckt, in meinem zweiten Teil, hab den ersten leider grade nicht zur Hand, und du hast Recht. Mir war sie nur aufgefallen, weil sie hier ihren Helm abnimmt. Wird sofort editiert 🙂

  2. NoriorNorior

    Von den Zeichnungen her fand ich den Comic sehr gut.
    Was gestört hat, war das sehr offene Ende.
    Ich hoffe die haben für Darth Maul noch irgendwas geplant und man erfährt (vielleicht in Rebels?) wie er stirbt.
    Meiner Meinung nach sollte er während der OT und auch schon während der Dark Times nicht mehr am Leben sein.

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