Rezension: Das Verhängnis der Jedi-Ritter 4: Rückschlag von Aaron Allston


Der vierte Band der Reihe Das Verhängnis der Jedi-Ritter wurde wieder von Aaron Allston geschrieben, womit sich das dreiteilige Autorenkarusell wieder auf Anfang dreht.

Die Jedi Luke Skywalker und sein Sohn Ben verfolgen die Sith, die den Kampf im Schlund überlebt hat. Ihre Jagd führt sie auf den Planeten Dathomir, wo mächtige Nutzer der Dunklen Seite ihr den womöglich entscheidenden Vorteil auf der Flucht verschaffen – und die Skywalkers in einen Kampf auf Leben und Tod verwickelt werden!

Als Leia und Han von Luke erfahren, dass er und Ben auf Sith gestoßen sind, eilen sie ihm zur Hilfe nach Dathomir. Dathomir wird in diesem Buch wieder beschrieben wie wir es aus Dave Wolvertons Roman Entführung nach Dathomir kennen und nicht wie es in der TV-Serie The Clone Wars dargestellt wird. Auf der Suche nach Vestara geraten Luke und Ben in einen Hinterhalt und müssen gegen Rancoren kämpfen. Vestara Khai versteckt sich beim Stamm der herabregnenden Blätter und wir dort von Luke, Ben, Leia und Han gefunden; sie können das Sith-Mädchen aber nicht gefangen nehmen, da sie als Mitglied des Stammes aufgenommen wurde. In der Zwischenzeit hat Allana Solo auf dem Raumhafen von Dathomir ihr eigenes kleines Abenteuer. Sie muss den verschollenen R2-D2 retten.

Auf Coruscant spitzt sich die Lage zwischen Staatschefin Daala und den Jedi weiter zu. Als ein weiterer Jedi plötzlich verrückt wird setzt Daala die Mandalorianer gegen die Jedi ein. Als Daala merkt, dass sich diese Aktion negativ auf ihr Image auswirkt, versucht sie, Mittelmänner zu finden, um den Konflikt zwischen der Regierung und den Jedi zu entschärfen. Die Situation auf Dathomir wird indes noch schwieriger, als Nachtschwestern das gemeinsame Lager der „herabregnenden Blätter“ und der „zerbrochenen Säulen“, einem Männerstamm, angreifen.

Es hat Spaß gemacht, diese Reihe weiter zu lesem, wobei ich oft dachte: „Wann sind wir den endlich auf Dathomir fertig? Was hat das denn mit der Hauptgeschichte zu tun?“ Das erschließt sich dem Leser aber erst am Ende der Geschichte. Toll fand ich auch, dass mit dem Handlungsstrang um Allana ein Kinderelement eingebaut wurde. Allana kämpft hier mit kindlicher Naivität gegen einen für ihr Alter übermächtigen Gegner. Die Landschaft und das Volk von Dathomir wird wunderbar beschrieben, man fühlt sich wie im Urwald. Vestara wird immer mehr zu einer Figur, die man einfach nur lieben kann, obwohl sie eine Sith ist. Ich mag die Reihe und kann auch hier wieder vier Holocrons vergeben, leider aber nicht die vollen fünf Holocrons, weil sich die Geschichte auf Dathomir etwas gezogen hat.

Der Rezensent vergibt 4 von 5 Holocrons!
Der Rezensent vergibt 4 von 5 Holocrons!

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