Ausgelesen #96 – Bruder muss los

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Ausgelesen #96 - Bruder muss los
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Mike Chen hat es wieder getan, er hat ein Prequel geschrieben. Nachdem er mit Bruderschaft die perfekte Brücke zwischen Episode II und The Clone Wars baute, wagt er sich nun an die Vorgeschichte zum Videospiel Star Wars Outlaws. Doch kein Prequel zu Titelheldin Kay Vess, sondern zu ihrem BX-Droiden-Begleiter ND-5 und ihrem Auftraggeber Jaylen Vrax. In Low Red Moon nimmt uns Mike Chen mit auf eine Reise vom Ende der Klonkriege bis ein Jahrzehnt vor Star Wars Outlaws und erkundet zusammen mit uns die neue, florierende Unterwelt als auch jenes, was Jaylen nach dem Krieg verloren hat.

Grund genug also, dass sich Ines, Theo und Tobias ausgiebig über das Werk unterhalten. Wie funktionieren die Kapitel aus der Perspektive von ND-5 und wie wird die Dynamik der beiden dargestellt? War es eine gute Idee, den Fokus auf diese beiden zu setzen? Ist die Handlung insgesamt überzeugend und welche Details haben uns gefallen? Wo verstecken sich im Roman noch Anklänge von Bruderschaft und welche Seite von ND fehlt uns in dem Roman? Von der Jagd nach Passierschein A38, einer Astromech-Lösung, bis hin zur Entdeckung der Menschlichkeit in einem Droiden.

Zeitmarken

  • 00:00:00 – Begrüßung
  • 00:01:55 – Vorwissen
  • 00:03:58 – Erwartungen
  • 00:06:45 – Aus Sicht eines Droiden
  • 00:11:39 – Schwäche und Stärke des Romans
  • 00:16:29 – Leseempfehlung?
  • 00:19:09 – Die Handlung (Spoiler ab hier)
  • 00:23:25 – Brüder
  • 00:31:02 – Hitman 4: Droid Revenge
  • 00:35:05 – Schau aus meinen Augen, Baby
  • 00:51:40 – Ein Netz aus Lügen
  • 00:55:54 – Die Muster sind mächtig?
  • 01:05:05 – Brotherhood-Altlasten
  • 01:11:06 – S**** all along
  • 01:13:04 – Das Henne-und-Ei-Problem
  • 01:26:47 – Fazit und Videospiel-Eindrücke

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Eure Meinung

Habt ihr das Werk bereits gelesen und/oder das Videospiel gespielt? Welche Erwartungen hattet ihr und wie profitiert das eine vom anderen in euren Augen? Kann der Roman für sich stehen oder muss man das Spiel vorher kennen? Und schafft es Mike Chen ND-5 durch den besonderen Point of View eine Persönlichkeit zu geben?

Ein Kommentar

  1. Erstmal muss ich Tobias zu 100 % zustimmen, was die Mission in Outlaws betrifft, als ND-5 mich als Spieler verfolgt. Echt mal gar nichts für schwache Nerven.

    Der Roman gefiel mir wieder deutlich besser als Kampfnarben, welcher für mich einer der schwächsten SW-Game-Romane bisher war. Sicher kann ich den Großteil eurer Kritikpunkte zu LRM mitgehen. Dafür gefielen mir speziell die ND-5-Kapitel richtig gut. Absolutes Highlight war für mich der Tötungs-Marathon auf Gus Treta. Ich habe wohl nie zuvor so viel in einem SW-Roman gelacht. Einfach Klasse geschrieben, weil es so stumpf war. Das Ende fand ich ebenfalls sehr hervorsehbar, aber trotzdem ganz okay geschrieben. Nicht so gefallen hat mir die Darstellung von Qi‘ra. Ähnlich wie ihr festgestellt habt, war sie, um es mal nett auszudrücken, extrem naiv. Passte mal so gar zu ihrem bisher etablierten Charakter.

    Dass die beiden Charaktere aus Brotherhood auftauchten, wurde mir im Roman selber gar nicht bewusst. Ist halt schon zu lange her 😉 Bei Mill hab ich die ganze Zeit nur gedacht „bitte nicht schon wieder eine Jedi…“

    Letztlich bleibt für mich festzuhalten, dass wenn Star Wars etwas in den letzten Jahren richtig gut kann, dann ist es Droiden zu schreiben. K2, ND-5, Huyang, B2EMO, BB-8, … Alles irgendwie die heimlichen Stars der jeweiligen Werke.

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