Ausgelesen #3 – Verlorene Welten von Claudia Gray

Ausgelesen #3 – Verlorene Welten von Claudia Gray
Ausgelesen

 
 
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In unserer dritten Ausgabe von Ausgelesen reden Ines, Patricia und Tobias über den ersten Star Wars-Roman von Claudia Gray, welchen seit seiner Veröffentlichung einige (auch aus unserem Team) für einen der besten, wenn nicht den besten, Star Wars-Roman halten! Grund genug also das Werk nochmal zu lesen und sich darüber ausgiebig zu unterhalten!

Vielen Dank auch an die Einsendung von Philipp, sowie die Kommentare zum Thema!

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Verlorene Welten von Claudia Gray

Manga-Adaption von Yūsaku Komiyama

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Ausblick und Anmerkungen

Vielen Dank fürs Zuhören! Könnt ihr in unseren meist euphorischen Jubel auf den Roman mit einstimmen oder habt ihr Kritikpunkte, die wir komplett ignoriert haben? Teilt uns all das gerne weiterhin in den Kommentaren mit!

Hinweis

Dieser Beitrag erschien bereits als Aufruf für Meinungen zu dem Roman, bevor wir die Folge aufgenommen haben! Zum Zwecke der Archivierung nutzen wir deshalb auch diesen Beitrag, um die fertige Folge zu veröffentlichen, da so die Kommentare zum Werk beibehalten werden.

10 Kommentare

  1. Es war damals mein erstes Buch von C. Gray.
    Ich war von Anfang an begeistert vom Buch und habe es so auch relativ schnell gelesen.
    Die Begegnungen mit bekannten Charakteren fand ich super gelungen.

    Die Entwicklungen der beiden Hauptcharaktere fand ich genial gemacht. Es ist eine Liebesgeschichte ohne Kitsch.
    Das Buch ist von Anfang an sehr spannend und es zieht sich so durch bis zum Schluss.
    Was mir hier sehr gefiel, war das man einen guten Einblick in die Ausbildungszeit des Imperiums erhält, was die Kadetten erleben, Freundschaften und Intrigen und wie sie zu den Besten der Besten werden.

    Mittlerweile bin ich ein riesen Fan von C. Gray, habe all ihre anderen SW-Bücher gelesen und freue mich auf weitere Bücher in unserem Universum von Gray.
    Verlorene Welten, würde ich neben Zahns (neuen) Thrawn Büchern ganz klar als mein Lieblingsbuch bezeichnen.

  2. Claudia Gray ist wirklich DIE Autorin des neuen Kanons, eigentlich kann man all ihre Bücher uneingeschränkt empfehlen. Besonders ihre Charaktere sind eigentlich immer dreidimensional, lebendig und nachvollziehbar geschrieben, aber auch Plot und Geschichte bleiben immer interessant und spannend. So auch in ihrem Star Wars-Erstlingswerk Lost Stars (den deutschen Titel „Verlorene Welten“ finde ich leider misslungen, er ist missverständlich und es geht die Doppeldeutigkeit des Originals verloren). Sehr gelungen finde ich, dass man hier zwei Kadetten auf Seiten des Imperiums einsteigen, welches leider in der Literatur eher selten bis kaum beleuchtetet wurde (mit Ausnahme des später erschienen, ebenfalls sehr gelungenen Battlefront: Inferno Squad). Ich bin ohnehin ein Freund solcher Akademie/Boarding School Szenarien, wie wir es auch hier am Anfang haben.

    Tarkin und der Rest des Imperiums werden nicht nur schwarz-weiß, sondern etwas differenzierter dargestellt und die Verführung zu diesem Regime dadurch plastisch gemacht. Besonders tragisch ist die Charakterentwicklung des Alderaaners und Imperialen Nash, der seine Schuldgefühle zur Zerstörung Alderaans und des Todessterns in eine fehlgeleitete Treue zum Imperium umwandelt. Die beiden Hauptcharaktere und ihre Beziehung sind sehr glaubwürdig und spannend geschrieben. Ich bin sonst kein Leser von Romance-Geschichten, aber hier habe ich die ganze Zeit „herzhaft“ mit beiden mitgefiebert, wirklich gelungen. Auch die immer größer werdenden Zweifel der beiden am Wesen und den Methoden des Imperiums und ihre unterschiedliche Art damit umzugehen (Thane tritt relativ schnell der Rebellion bei, Ciena hat eine Art Ehrencodex, der ihr das verbietet, sie will das Imperium besser machen, indem sie als Teil davon „Gutes“ tut) sind gut umgesetzt.

    Die Handlung verläuft zum größten Teil parallel zur Originaltrilogie und gipfelt dann dramatisch in der Schlacht auf Jakku und ihren Nachwehen. Im Grunde funktioniert das ganz gut, allerdings steckt hier auch mein größter Kritikpunkt am Buch. Die Art wie das Ganze mit den Ereignissen des Films verwoben ist, ist leider völlig übertrieben und lässt die Galaxis dadurch merkwürdig klein erscheinen. Zufällig sind entweder beide oder eine der Hauptpersonen bei fast allen wichtigen Ereignissen der Film anwesend:

    Natürlich wird Ciena ausgerechnet auf Vaders Sternenzerstörer versetzt, und ist beim Fang der Tantive IV dabei. Natürlich wird Thane ausgerechnet auf den ersten Todesstern versetzt. Leia erwähnt eine Rebellenbasis auf Dantooine? Natürlich ist es Thane, der dorthin fliegt und es für Tarkin auskundschaftet (und dadurch praktischerweise die Schlacht um Yavin umgeht). Natürlich ist es Ciena, die Vader aus seinem gestrandeten TIE-Fighter rettet. Thane kämpft selbstverständlich in der Bodenschlacht auf Hoth mit. Es ist ausgerechnet Ciena, die den Falcon auf Bespin sabotiert. Und bei Endor und Jakku sind selbstverständlich auch beide dabei. Schon eine erstaunliche Reihe von Zufällen. So viele Schiffe und Basen scheinen Rebellen und Imperium gar nicht zu besitzen. Alles eher ein kleiner Provinzzwist oder? Das hat mich leider mit zunehmendem Verlauf der Handlung immer mehr rausgerissen. Für sich betrachtet sind die Überschneidungen gut gemacht, aber ihre schiere Anzahl macht das Ganze für mich unglaubwürdig. Die Geschichte ist immer am besten, wenn sie sich von diesen bekannten Ereignissen löst.

    Trotzdem habe ich den Roman sehr genossen und würde ihn jedem Fan, und auch und vor allem denen die neu in Star Wars Literatur einsteigen empfehlen.

  3. Kleiner Nachtrag zum angesprochenen Thema imperiale Spione: Lest mal den Roman Battlefront II: Inferno Squad. Der ist sehr gut geschrieben und auch ohne die (leider sehr enttäuschende) Story-Kampagne des Spiels Battlefront II eine gelungene, abgeschlossene Geschichte. Hier wird die imperiale Offizierin Iden Versio und ihr Agententeam in eine Zelle von Partisanen (Saw Gerreras Anhänger), die Rogue One überlebt haben, eingeschleust, um diese auszuschalten. Die komplette Geschichte ist aus Sicht der imperialen Agenten geschrieben und wirklich spannend und interessant.

  4. Sehr schöner Podcast!

    Ich stimme euch in großem und ganzen zu. Das Buch besitzt wirklich ein sehr gutes Worldbuilding und gibt uns einen tiefen Einblick in die offzierausbildung des Imperiums ich finde alle Figuren (Mit ausnahme von Nash.) wirklich gut und machen nachvollziehbare entwicklungen durch. Generell ein tolles Buch und ich freue mich schon auf den nächsten Podcast!

    Weiß man eigentlich schon was das nächste Thema sein wird?

      1. Bei sämtlichen Kanon-Romanen würde ich mich eigentlich über ein Ausgelesen freuen.
        Aber auch gerne etwas ausführliches (von mir aus auch sehr ausführliches) zu TCW Season 07, oder wenigstens dem letzten Story-Arc 😉
        Und die ganzen neuen Kanon-Ongoing-Comicreihen und Miniserien fände ich auch mal interessant, die Miniserien vielleicht mal zusammengefasst in einem oder mehreren Comic-Specials?

  5. Florian ich hatte schon beim ersten Ausgelesen Podcast meinen Wunsch geäußert mal einen Podcast zu der zweiten Darth Vader Comicreihe von Charles Soule zu hören. Damit könnte man vielleicht auch den ein oder anderen Bezug zu The Rise of Kylo Ren aufbauen zum Beispiel das mit dem Kristall bluten lassen.

  6. Danke für den schönen Podcast. Habe das Buch seit der Erscheinungswoche nicht mehr gelesen. Da kamen wieder einige Details in mein Gedächtnis zurück.

    Auch den Manga würde ich gerne mal lesen, leider gibt es anscheinend im deutschen Apple Books Store nur den dritten Band. Muss ich mal sehen wie ich an das Werk komme, in meinem aktuellen Wohlland gibt es kein Amazon 🙁

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