TV-Rezension: Star Wars Resistance 2×15 „Die neue Welt“

Die Colossus sucht auf Aeos ein neues Zuhause.

In der vergangenen Woche wurden wir Zeugen einer Meuterei auf der Colossus, an deren Ende die Piraten die Station endgültig verlassen mussten. Heute nun macht sich die Colossus auf zu neuen Ufern.

In Die neue Welt (Originaltitel: The New World) kommt die Colossus auf dem Planeten Aeos an, auf dem Captain Doza ein neues Zuhause für sich und die Bewohner der Station einrichten will. Bei der Erkundung des Planeten geraten Kaz und sein Begleiter Griff (der Ex-Imperiale unter den Ass-Piloten) jedoch in Gefangenschaft bei den einheimischen Aeosianern. Dabei stellt sich heraus, dass dieses Volk die Neuankömmlinge deshalb nicht mag, weil sie sie mit der Ersten Ordnung gleichsetzen, welche kurz zuvor auf dem Planeten gewütet hat. Vermutlich wollten sie dabei eine alte Rebellenbasis unbrauchbar machen, die sich im Höhlensystem von Aeos befindet. Kaz hilft den bei den Kämpfen Verletzten und überzeugt so die Aeosianische Königin von seinen guten Absichten. Diese gibt der Colossus und ihren Bewohnern schließlich die Erlaubnis, zu bleiben.

Die Aeosianer erinnern mit ihren Flugfischen nur ganz leicht an Avatar.

Der Beginn der Folge hat mich etwas überrascht. Dass hier plötzlich ein Planet vorgestellt wird, auf dem Doza und Co. eine neue Heimat finden sollen, kam so ziemlich aus dem Nichts. Ich kann mich zumindest nicht daran erinnern, dass einmal erwähnt wurde, dass man nach einem neuen Planeten sucht oder sich verschiedene Planeten ansieht und sich dann für einen entscheidet. Meiner Meinung nach hätte man diesen neuen Handlungsstrang etwas besser vorbereiten können, auch wenn es natürlich insgesamt Sinn macht, dass Doza nach einem neuen Planeten sucht.

Aeos ist visuell sehr schön gestaltet und bietet einiges fürs Auge. Auch die Einheimischen, besonders natürlich die Königin, und die Flugfische, auf denen sie sich fort bewegen, sehen toll aus. Allerdings erinnert mich das ganze Design der Aliens und der Flugfische etwas zu sehr an Avatar, weshalb ich es als etwas unkreativ empfinde. Auch die Geschichte ist sehr klischeehaft und erinnert an viele Filme über den Wilden Westen (die ja auch Avatar kopiert hat): Ein Fremder (also Weißer) muss das Vertrauen der Einheimischen (also der amerikanischen Ureinwohner) gewinnen, die leider schon schlechte Erfahrungen mit anderen Fremden gemacht haben, weshalb sie feindselig reagieren. Insofern ist die Geschichte extrem vorhersehbar und nicht mehr wirklich spannend.

Am Ende erlaubt die Königin der Aeosianer den Neuankömmlingen zu bleiben.

Gut gefällt mir wiederum, dass wir in dieser Folge Griff etwas näher kennenlernen. Neulich habe ich mich bei der Folge Der geheime Tempel ja sehr darüber geärgert, dass man zwar Freya mit auf die Mission geschickt, sie dann aber nicht näher vorgestellt hat. Die heutige Folge macht zum Glück nicht denselben Fehler und gibt Griff die Gelegenheit, ein wenig aus seiner imperialen Vergangenheit zu erzählen, wodurch wir gleichzeitig auch etwas mehr über Captain Doza erfahren, der damals Griffs kommandierender Offizier war. Das macht die bisher sehr im Hintergrund stehende Figur Griff doch gleich etwas interessanter und greifbarer.

Insgesamt ist Die neue Welt visuell hübsch anzusehen, aber inhaltlich recht klischeehaft und vorhersehbar. Positiv ist jedoch, dass Griff etwas Zeit bekommt, um sich uns vorzustellen. Alles in allem gebe ich daher drei von fünf Holocrons.

Der Rezensent vergibt 3 von 5 Holocrons!
Der Rezensent vergibt 3 von 5 Holocrons!

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Ein Kommentar

  1. Ich finde die Folge eigentlich ganz gut!

    Zum einen finde ich den Ansatz das die Colossus sich einen neuen Planeten zum niderlassen sucht wirklich passend und sehr gut gemacht und auch sehr passend. Auch finde ich die Idee mit dem Rebellenaußenposten wirklich sehr schön und eine schöne wenn auch natürlich nur kleine Verbindung zur Imperiumsära. Auch die Chrakterisierung von Griff und das man mehr über seine Vergangenheit erfährt finde ich wirklich gut und sorgt auch dafür das man die Figur besser verstehen kann. Auch die Streitigkeiten mit dem Volk fand ich wirklich nett gemacht und schön anzusehen. Genauso wie das am Ende die Colossus auf dem Planeten bleibt und bei Kaz erste Anzeichen eines Konfliktes losgehen ob er nun weiterhin auf der Colossus bleiben soll oder nicht.

    Letztendlich muss ich sagen das mir diese auch diese Folge wieder sehr gut gefällt und dien Plot fürs erste sehr weit voran bringt und zusätzlich uns noch Griff näher vorgestellt wird. Daher würde ich der Folge 4 von 5 Holocrons geben!

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