TV-Rezension: Star Wars Resistance 2×04 „Jagd auf Celsor 3“

Captain Doza muss die Bewohner der Station beruhigen, denen langsam die Nahrung ausgeht.
Captain Doza muss die Bewohner der Station beruhigen, denen langsam die Nahrung ausgeht.

Nachdem in der vorigen Folge ein gemeinsames Training der Ass-Piloten auf einem Eismond samt Monsterangriff stattfand, stehen dieser Mond und dieses Monster auch in der heutigen Folge wieder im Mittelpunkt. Beide bekommen nun auch einen Namen: Celsor 3 und Jakoosk.

Jagd auf Celsor 3 (Originaltitel: Hunt on Celsor 3) zeigt uns in der Eröffnungsszene zunächst einmal, dass die Lage auf der Colossus ernst ist: Die Essensvorräte sind aufgebraucht und viele Bürger wollen nicht länger auf der Station bleiben. Vor allem Wirtin Aunt Z kündigt publikumswirksam an, der Colossus den Rücken kehren zu wollen, da sie kein Essen mehr habe, das sie den Gästen anbieten könne. Kaz und Torra wollen verhindern, dass die Bewohner die Station verlassen, und versprechen Aunt Z, das rochenähnliche Monster auf dem Eismond, ein Jakoosk, fangen zu können, um damit die Bewohner zu ernähren. Auch Piratenboss Kragan will sich bei der Jagd beweisen. Auf dem Eismond kommen sich beide Parteien dann in die Quere, sodass sie mit leeren Händen zurückkehren. Kaz will einen neuen Versuch starten und dieses Mal eine Hochenergie-Kanone, die Tam gebaut hat, mitnehmen. Doch Torras Haustier Boggles schmuggelt sich an Bord von Kaz‘ Jäger und entwischt auf Celsor 3. Und zu allem Übel werden dann auch noch Kaz‘ und Torras Jäger gestohlen. Können sie trotz allem das Kakoosk erlegen?

Haustier Boggles ist blinder Passagier in Kaz's Jäger.
Haustier Boggles ist blinder Passagier in Kaz’s Jäger.

Diese Episode zeigt mal wieder, wie Resistance aus einer spannenden Prämisse nichts macht. Die Situation der Nahrungsknappheit hätte Ausgangspunkt für interessante Entwicklungen und Konflikte zwischen den Bewohnern sein können. Stattdessen verlassen wir die Station zusammen mit Kaz und Torra und gehen auf eine langweilige Jagd mit der von mir schon so oft kritisierten typischen einfallslosen Monster-Action. Dazu kommt noch das lächerliche Haustier Boggles, das im zweiten Teil der Folge dafür sorgt, dass man die Handlung gar nicht mehr ernst nehmen kann. Man muss sich das einmal vor Augen führen: Eigentlich geht es darum, dass auf der Colossus eine Hungersnot auszubrechen droht. Was wir bekommen, ist aber Torra, die ihrem potthässlichen, entlaufenen Haustier hinterherrennt und ständig „Boggles! Boggles!“ ruft. Es ist wirklich schwierig, noch weniger aus der Prämisse der Nahrungsmittelknappheit herauszuholen.

Kragan und seine Crew wollen das Jakoosk unbedingt erlegen.
Kragan und seine Crew wollen das Jakoosk unbedingt erlegen.

Dass der Pirat Kragan sich bei der Jagd so dämlich anstellt, ist etwas schade. Er war sonst meist Garant dafür, dass in einer Episode etwas Interessantes passiert. Doch hier werden die Piraten unter Wert verkauft, damit Kaz und Torra triumphieren können. Echte Spannung kommt leider nie auf, da es von Beginn an klar ist, dass Kaz und Torra das Jakoosk fangen werden.

Einzig den visuellen Aspekt muss ich loben. Kragans Schiff und das Jakoosk im eisigen Nebel von Celsor 3 sehen fantastisch aus. An der Animation gibt es hier wirklich nichts zu meckern.

Insgesamt ist Jagd auf Celsor 3 eine recht unbefriedigende Folge, die zwar visuell einiges zu bieten hat, aber leider aus einer spannenden Ausgangssituation nichts herausholt. Dafür gibt es von mir nur zwei von fünf Holocrons.

Bewertung: 2 von 5 Holocrons
Bewertung: 2 von 5 Holocrons

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