Marvel-Mittwoch: Doctor Aphra #39

Auch diese Woche bringen wir euch die nun wöchentliche Kurzrezension der brandneuen Marvel Star Wars-Comics. Um pünktlich zum großen Neustart der Star Wars Comic-Reihen fertig zu werden, ist diese Woche erneut Doctor Aphra im Einsatz. Damit allen Lesern eine freie Diskussion der jeweiligen Comics mit uns und anderen Lesern möglich ist, gilt für diesen Beitrag und den nachfolgenden Kommentarbereich eine Ausnahme vom Spoilerverbot, d.h. es können auch weitergehende Hinweise zum Inhalt des Comics enthalten sein. Wir hoffen so auf einen regen Austausch mit denjenigen unter euch, die die englischen Comics zeitnah nach dem Erscheinen lesen, sei es digital z.B. über ComiXology, oder in Papierform aus dem Comicshop eurer Wahl.

Wir freuen uns auf eure Kommentare und Meinungen!

Doctor Aphra #39

Doctor Aphra #39 (27.11.2019)
Doctor Aphra #39 (27.11.2019)

Wie immer, wenn man glaubt, dass Aphra durch die Übermacht ihrer Gegner schachmatt gesetzt zu sein scheint, findet sie doch noch einen Zug, der ihr die Wende und damit die Flucht erlaubt. Wobei sie diesmal eher listig denn chaotisch vorgeht, was der Aphra aus den ersten beiden Bänden entspricht und mir sehr zusagt. Ihre Bereitschaft das Morgen fürs Heute zu opfern ist dabei aber etwas, was wie eine sich endlos erhöhende Wette auf irgendeinen Deal mit Vader zu sein scheint. Dies ist zwar einerseits sehr konsequent durch die ganze Reihe hindurch umgesetzt, aber doch irgendwie auch befremdlich, wenn man bedenkt, wie Aphra anfangs definiert war und welch schwierigen, anderen Situationen sie sich wieder und wieder erfolgreich zu entziehen vermochte. Hoffentlich bekommen wir im nächsten Heft darauf eine befriedigende Antwort, denn darauf steuert jetzt das Finale ganz klar zu. Auch einige andere Erzählstränge, die immer mal wieder in das bunte Knäuel der Geschehnisse rund um Aphra verwickelt waren, gelangen jetzt auf die Zielgerade. Mal sehen, wie sie aufgelöst werden. Noch ist ja alles offen. Ebenso wie was Aphra in Hinsicht auf Vader tun wird und was dies für die uns bislang bekannte Vorgeschichte der Schlacht auf Hoth bedeuten wird.

Für eine Folge, deren Zweck es ist, alles fürs große Finale vorzubereiten, ist sie Simon Spurrier sehr gut gelungen. Nicht mega spannend, aber doch intelligent, verhältnismäßig glaubwürdig und wesentlich gradliniger als die meisten Geschichten zuvor. Von daher gibt es nichts zu bemängeln. Einwandfrei ist auch die graphische Umsetzung des Comics durch Caspar Wijngaard. Dass die Rebellin Six in einigen Frames wegen ihrer ähnlichen Mütze und Haltung leicht mit Aphra verwechselt werden könnte ist schlimmstenfalls als kleine konzeptionelle Schwäche einzelner Frames anzusehen.

Das Cover zum Heft stammt von Ashley Witter; Rahzzah steuert dann das Greatest Moments-Variant-Cover bei.

Fazit:

Das Heft stellt sich ganz klar in den Dienst des nächsten, abschließenden Heftes, welches das große Finale bringen soll/wird und ist inhaltlich und künstlerisch gut gelungen. Ich bin wirklich gespannt, wie es ausgehen wird.

Der gesamte letzte Handlungsbogen wird am 11. Februar 2020 im Sammelband Doctor Aphra Vol. 7: A Rogue’s End  erscheinen. Zusätzlich wird in diesem Sammelband das bislang nicht in einem Sammelband veröffentlichte Doctor Aphra Annual von 2016 enthalten sein, sowie noch etwas Hintergrundmaterial zu Empire Ascendant, welches ja selber in einem anderen Sammelband, zusammen mit den letzten Heften der Star Wars Hauptreihe, erscheinen wird.

Und jetzt ihr: Wie fandet ihr das vorletzte Heft dieser Reihe? Was glaubt ihr, welche Information wird die Mitteilung von Aphra an Vader enthalten?

Wir danken Marvel Comics für die Bereitstellung des digitalen Vorab-Exemplars, ohne welches diese Rezension nicht möglich gewesen wäre!

Ein Kommentar

Kommentar hinterlassen