Rezension: The Clone Wars 3×12: „Schwestern der Nacht“

„Ihr seid nicht länger meine Schülerin, und nun werdet Ihr sterben.“

Count Dooku

Die heutige zwölfte Folge der dritten Staffel The Clone Wars bringt einen Wendepunkt in die Serie mit ein, den viele damals nicht haben kommen sehen, der aber unglaubliches Potenzial inne hatte. Schwestern der Nacht wurde von Katie Lucas geschrieben und feierte seinerzeit große Erfolge. Regie führte Giancarlo Volpe. Premiere war in den USA am 07.01.2011 und in Deutschland am 26.03.2011.

Rache ist der schnellste Weg zur Zerstörung.

Wir beginnen die Geschichte mit einer Schlacht über Sullust, in der Asajj Ventress die Droidentruppen gegen die Streitkräfte der Republik in die Raumschlacht führt. Auf der anderen Seite kämpfen Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi, die allerdings nur in dieser Schlacht vorkommen und in der sonstigen Handlung keine Rolle mehr spielen. Ventress fliegt dabei den Fächerflügler aus der Serie Clone Wars, in dem sie bereits 2003 über Muunilinst für Ärger gesorgt hat.

Darth Sidious unterhält sich derweil mit seinem Schüler Tyrannus aka. Count Dooku, da er befürchtet, der Count könnte Ventress zur Sith ausbilden und gegen ihn rebellieren. Entsprechend wird der Tod der Attentäterin angeordnet. Obwohl wir uns in der dritten Staffel befinden, kam Ventress bis jetzt allerdings verhältnismäßig selten vor. Wenn ich mich jetzt gerade beim schnellen Überfliegen des Episodenführers nicht getäuscht habe, waren es nur fünf Episoden, inklusive des Films.

Die Schwestern heillen Asajj mithilfe des Wassers des Lebens (Bild von der jedipedia.net)

Jedenfalls sorgt Dooku dafür, dass der Kreuzer, in dem Assajj, Anakin und Obi-Wan kämpfen, beschossen wird, und lässt die Flotte dann abziehen. Etwas nachlässig, da Ventress überlebt und sich zu ihrer Heimatwelt Dathomir begibt. Die Hexen des Nebels oder die Schwestern der Nacht sind ja aus diversen Legends-Romanen bereits bekannt, wenn sie auch meist etwas anders dargestellt wurden, doch offenbar gehörte die kleine Asajj als Kind zu ebenjener Gruppe, bevor sie mitgenommen und später durch einen Jedi entdeckt wurde. Diese Vergangenheit erfahren wir nun in Form eines Flashbacks gebündelt und gut zusammengefasst, auch wenn ich denke, dass hier durchaus Potenzial für eine oder zwei komplette Episoden gewesen wäre, in welchem Zusammenhang auch immer.

So wird auch Mutter Talzin, die Clanführerin, eingeführt. Diese ist größer als alle anderen Schwestern der Nacht und hat einen lustigen Soundeffekt beim Sprechen. Das sollen wohl die Geister sein, mit denen sie in der Geisterwelt verbunden ist und die durch sie ihren Willen verkünden. Wie Luke Skywalker im Buch der Sith es auslegt, sind diese Geister wiederum lediglich eine Manifestation der Macht.

Ventress startet mit zwei anderen Schwestern, deren Namen mir bereits während des Ansehens wieder entfallen waren, eine völlig übereilte Racheaktion, welche zum Scheitern verurteilt ist, noch bevor sie begonnen hat. Ein wenig merkt man hier Parallelen zum späteren Kanon-Roman Schülerin der dunklen Seite, mit dem Unterschied, dass Ventress dort anständig vorbereitet ist bzw. sein wird. Zur Unterstützung stellt Mutter Talzin einen Zaubertrank bereit. Diesen Zaubertrank muss man aber offenbar gar nicht trinken, weswegen ich seine Funktion als Zaubertrank stark in Frage stelle.

Dooku schläft unterdessen merkwürdig gerade, wie ein Brett, in seinem Bett (ohne Bettdecke) und macht die Schwestern trotzdem fertig. Das hätte ich ihnen auch vorher sagen können.

Obwohl die Story versucht, selber spannend zu sein, und es auch an einigen Stellen durchaus schafft, kann man doch durchaus merken, dass es sich bei Schwestern der Nacht um  eine Episode handelt, die eine längere Handlung einleiten soll. Entsprechend wird natürlich weitere Handlung angeteasert, aber nicht viel aufgelöst. Rein grafisch hat sich nichts weiter geändert und die Animation bleibt so auf einen recht hohen, aber dennoch ausbauwürdigen Niveau, wenn man sie mit der der sechsten Staffel vergleicht.

Letztlich gebe ich der Folge drei Holocrons.

Bewertung: 3 von 5 Holocrons
Bewertung: 3 von 5 Holocrons

Vorherige Episode: Mord im Senat (Staffel 2, Folge 15)
Nachfolgende Episode: Monster (Staffel 3, Folge 13)

Über den Autor

Maximilian

Maximilian
Maximilian ist seit 2013 im Team der Jedi-Bibliothek mit dabei. Seitdem rezensiert er sich fleißig durch das Star Wars-Universum. Außerdem kümmert er sich um den Rezensions-Index. Im echten Leben studiert er Informatik und bringt Kindern das Schwimmen bei.

1 Kommentar

  1. Schosch

    Ich finde die Folge ganz gut.

    Die Raumschlacht am Anfang ist sehr schön gemacht genauso wie der Lichtschwertkampf zwischen Anakin, Obi-Wan und Ventress auch das man mehr über Ventress Vergangenheit erfährt und ihre Charakterentwicklung von der Sith-Attentäterin zur Verstoßenen finde ich sehr gut gemacht.

    Alles in allem finde ich die Folge gut und würde ihr 4 von 5 Holocrons geben!

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