Rezension: The Clone Wars 2×06: „Die Waffenfabrik“

Die Waffenfabrik ist die dritte der fünf locker zusammenhängenden Geonosis-Episoden. Sie setzt direkt nach Kampf und Wettkampf ein, als es nun darum geht, die Droidenfabrik von Poggle dem Geringeren zu zerstören. Die sechste Episode der zweiten Staffel schrieben Brian Larsen und Drew Z. Greenberg, Regie führte Giancarlo Volpe.

Kein Geschenk ist kostbarer als Vertrauen.

Anakin und Luminara führen die Klonkrieger gegen die Waffenfabrik der Geonosianer ins Feld (Bild von der jedipedia.net)

Während der Einsatzbesprechung für den Angriff auf Poggles Droidenfabrik wird Ahsoka mehrfach von Anakin unterbrochen. Sie wirft ihm daraufhin vor, kein Vertrauen in ihre Fähigkeiten zu haben. Der Streit wird durch die Ankunft der Jedi-Meisterin Luminara Unduli und ihrer Padawan Barriss Offee unterbrochen, die den Angriff unterstützen sollen. Luminara schlägt vor, dass die Schüler in das Höhlenlabyrinth unter der Fabrik eindringen und den Hauptreaktor zerstören, während die Meister (Pardon, Anakin ist ja nur Jedi-Ritter) die Ablenkung organisieren. Genau diese Ablenkung wird nach kurzer Zeit durch den Einsatz von Poggles Super-Panzern unterbrochen, welche die schweren Geschütze der Republik mühelos zerstören können, ohne ihrerseits irgendwelchen Schaden zu nehmen. Währenddessen werden die Padawane in den Katakomben von einem Geonosianer entdeckt, der dafür sorgt, dass sie beim Hauptreaktor aufgehalten werden. Sie entscheiden sich daher, einen Super-Panzer zu übernehmen, um mit dessen Waffen den Reaktor zu zerstören. Aus den Trümmern der Fabrik werden die beiden dann aber doch von ihren Meistern befreit.

Für bemerkenswert halte ich in dieser Episode die Dynamik zwischen Anakin und Ahsoka. Schon ihr Streit nach der Einsatzbesprechung wirkt für die Serie recht ernst, auch wenn Luminara das auf Anakins laxes Verhältnis zu den Regeln schiebt. Auch im Verlauf der Episode, als das Schicksal der Padawane auf dem Spiel steht, erscheint Anakin in mehreren Situationen sehr aufgebracht und entschlossen, Ahsoka doch noch zu retten. Ansprechend inszeniert ist hier meines Erachtens die Zerstörung des Reaktors durch die Padawane: Hier wird anstelle klassischer Explosionsgeräusche die tragische Musik in den Vordergrund gestellt. Ein Kritikpunkt an der Episode sind die Super-Panzer, die ohne richtige Erklärung, warum sie denn so super sind, sang- und klanglos im geonosianischen Abgrund verschwinden. Gleichwohl möchte ich für den im Serienvergleich doch recht glaubwürdig gestalteten Konflikt um Anakin und Ahsoka drei von fünf Holocrons vergeben.

Bewertung: 3 von 5 Holocrons
Bewertung: 3 von 5 Holocrons

vorherige Episode: Kampf und Wettkampf (Staffel 2, Folge 5)
nachfolgende Episode: Vermächtnis des Terrors (Staffel 2, Folge 7)

Über den Autor

Johann

Johann
Johann ist Jurastudent, verbringt einen nicht unerheblichen Teil seiner Freizeit als Administrator von Jedipedia.net und verehrt Doctor Who.

1 Kommentar

  1. Schosch

    Ich finde die Folge eigentlich ziemlich gut! Die Meinungsverschiedenheit zwischen Anakin und Ahsoka am Anfang ist ziemlich gut gemacht. Außerdem ist der Angriff auf die Droidenfabrik spannend und wunderschön anzusehen. Die Superpanzer der Separatisten stellen eine wirkliche Bedrohung da und auch da die Separatisten in der Überzahl sind finde ich das der Kampf wirklich gut gelungen ist. Auch gut ist die Einführung von Barriss Ofee und die kombination zwischen ihr und Ahsoka. Man merkt hier deutlich wie Barriss obwohl sie auch eine Padawan ist deutlich erfahrener als Ahsoka ist und als disziplinierte Vorbilds Padawan die Führung übernimmt. Auch wie die beiden sich im laufe der Folge anfreunden finde ich sehr gut gemacht genauso wie das schleichen durch das unterirdische Tunnelsystem. Ebenfalls Positiv anzumerken ist der Kampf im Reaktorraum und wie Ahsoka und Barriss sich zum wohle der anderen Opfern wollen zeigt wieder das soie wirklich wahre Jedi sind. Auch die Diskussion am Ende der Folge zwischen Luminara Unduli und Anakin ist auch wieder sehr gut und zeigt die verschiedenen Charakterzüge der beiden. Luminara die Barriss gehen lassen will und ganz im stillen meditiert finde ich passt zu ihrem Charakter genauso wie Anakins feste überzeugung das Ahsoka noch am Leben sein muss. Wie Ahsoka es dann doch noch mithilfe ihres Kommunikators schafft ein Signal zu senden fand ich auch sehr schön und zeigt erneut wieviel Ahsoka im laufe der ersten Staffel und in den ersten Folgen der zweiten von Anakin gelernt hat. Schließlich konnte Anakin schon immer gut Dinge reparieren und es passt das er diese Fähigkeit nun auch an Ahsoka weiter gibt. Auch die letzte Szene wenn Anakin und Luminara Ahsoka und Barriss befreit haben ist sehr schön und zeigt nochmal sehr schön die geschwisterliche Beziehung zwischen Anakin und Ahsoka.
    Definitiv eine der besseren Folgen der Serie und eine gute zweite Folge für diese Storyline!

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