Rezension: The Clone Wars 1×05: Rekruten

Die heutige Episode der Klonkriege markiert unseren ersten Meilenstein in dieser Rezensionsreihe, denn es ist die zehnte Rezension. Die Folge heißt Rekruten und ist die fünfte Folge der ersten Staffel. Die Premiere in den USA lief am 24.10.2008, in Deutschland lief die Folge erstmals am 21.12.2008, also kurz vor Weihnachten. Der Autor war Steven Melching, Regie führte Justin Ridge.

„Erfahrung stärkt das Selbstvertrauen.“

Das Intro berichtet uns noch einmal von den Klonkriegen und zeigt uns einen Spähposten der Republik. Dieser ist von unerfahrenen Klonen bemannt, die ihr Lernprogramm nicht abschließen konnten. Schnell wird klar: Die Truppe kennen wir bereits, denn Hevy, Echo, Fives und Co haben wir schon in Kadetten beobachten dürfen. Nun bewachen sie also einen ruhigen Raumsektor. Die Meinungen über diesen Einsatz sind allerdings geteilt.

Die Rekruten in Alarmbereitschaft. Bild von der jedipedia.net

Der diensthabende Sergeant stellt allerdings klar, dass es der weitaus wichtigste Außenposten ist, da Rishi den Zugang zum Kamino-System bewacht, der Heimatwelt der Klone. Außerdem steht eine Inspektion durch Commander Cody und Captain Rex an.

Anakin und Obi-Wan kommen auch kurz vor, sind aber auf der Suche nach Grievous. Spaßig wird die Geschichte als ein „Meteoritenhagel“ einige Kommandodroiden auf dem Rishi-Mond absetzt. Dieses Mal sind es allerdings die Klone, die ein bisschen wenig Verstand zeigen, denn wenn ein Klonhelm mir mit „Roger-Roger“ antwortet, ist „Da stimmt irgendetwas nicht“ ein ganz kleines bisschen untertrieben.

Interessant finde ich Codys Entscheidung, Rex die Verantwortung für die Inspektion zu übertragen, da er im deutlich höheren Rang steht. Ist dies eine Neckerei unter Freunden, will der Commander den Captain selber testen, delegiert Cody einfach gerne? Ich denke es ist keine dieser Begründungen. Es wird eine Entscheidung der Showmacher gewesen sein, um Rex in den Mittelpunkt zu rücken, da er im weiteren Verlauf der Serie deutlich (und ich meine wirklich deutlich) mehr Screentime bekommt als Cody und somit als „der Klon“ dargestellt wird. Da kommt es beim Publikum gar nicht gut an, wenn es merkt, dass es Klone gibt, die Rex allein von der Befehlskette her überlegen sind. Ich für meinen Teil hätte Cody hier gerne in einem besseren Licht gesehen.

Die Basis auf Rishi macht im Laufe der Folge einige Besitzerwechsel mit, sendet aber dauerhaft ein Entwarnungssignal, welches die Flotte der Republik empfängt. Als dieses abbricht – warum, müsst ihr selber sehen – eilt die Flotte herbei und die letzten Mitglieder der uns bekannten Einheit werden in Rex‘ 501. aufgenommen.

Über die Animation kann man dieses Mal kaum lästern. Schade eigentlich. Aber warum? Einfach. Es gibt so gut wie nie Gesichter zu sehen. Die Jedi kommen nur in wenigen Szenen vor und die Klone tragen die meiste Zeit ihre Helme. Höchstens Grievous sieht ein wenig komisch aus, aber das war es auch.

Schön zu sehen war die Einführung der Kommando-Droiden, die wir in einigen Folgen in der Zukunft sehen werden und die den B1-Kampfdroiden bei Weitem überlegen sind.

Neben dem üblichen „Ich habe ein ganz mieses Gefühl bei der Sache“ findet sich auch die 501. in dieser Folge wieder und wird sogar namentlich erwähnt.

Ein besonderes Lob geht dieses Mal an die Synchro-Abteilung, denn da die Hauptcharaktere alle Klone sind, war es an Martin Keßler, jedem eine eigene Persönlichkeit zu geben, was ihm, wie auch seinem englischsprachigen Kollegen im Original, wunderbar gelungen ist.

Ursprünglich wollte ich der Folge fünf Holocrons geben, aber wenn ich hier so drüber lese, habe ich doch viel gemeckert. Also gebe ich der Folge vier von fünf Holocrons.

Bewertung: 4 von 5 Holocrons
Bewertung: 4 von 5 Holocrons

vorherige Episode: Die Zerstörung der Malevolence (Staffel 1, Episode 4)
nachfolgende Episode: Der Fall eines Droiden (Staffel 1, Episode 6)

Über den Autor

Maximilian

Maximilian
Maximilian ist seit 2013 im Team der Jedi-Bibliothek mit dabei. Seitdem rezensiert er sich fleißig durch das Star Wars-Universum. Außerdem kümmert er sich um den Rezensions-Index. Im echten Leben studiert er Informatik und bringt Kindern das Schwimmen bei.

1 Kommentar

  1. Schosch

    Ich finde die Folge ganz okay!

    Was schön ist ist das man (aus Produktionstechnischer Sicht hier das erste Mal Heavy Fives und Echo sieht und das man hier die Klone einbisschen näher in den Vordergrund rückt! Auch das man Rex hier mit in die Folge eingebunden hat finde ich gut! Auch Heavys Opferung am Ende ist traurig zeigt aber trotzdem nochmal die ernsthaftigkeit des Krieges!

    Allerdings finde ich die kämpfe noch nicht sonderlich spannend und der Rishi Mond ist extrem Hässlich!

    Aus den eben gennanten Gründen finde ich die Folge eher durchschnitt und ich würde ihr 3 von 5 Holocrons geben!

Schreibe einen Kommentar