Rezension: Die Waffe eines Jedi – Ein Luke Skywalker-Abenteuer von Jason Fry

Bei unseren Rezensionen der Reihe „Journey to Star Wars: Das Erwachen der Macht“ geht es weiter mit einem Abenteuer von Luke Skywalker kurz nach Episode IV: Eine neue Hoffnung.

Das auf der Rückseite des Covers abgebildete Wesen soll eine der Verbindungen zu Das Erwachen der Macht sein, doch leider habe ich ihn bisher nur in Das Erwachen der Macht: Die illustrierte Enzyklopädie gefunden. Nach dreimaligem Sehen des Films habe ich Sarco Plank, so heißt das Wesen, leider nicht entdecken können. Entweder ist er so weit im Hintergrund oder er ist dem Schneidetisch zum Opfer gefallen. Eine weitere Figur, die eine Verbindung zum Film schafft, ist die Pilotin des Wiederstands Jessika Pava. Diese tritt im Prolog und Epilog auf.

Luke soll mit einem Y-Flügler auf eine Mission der Rebellen, doch sein Raumschiff wird von einer imperialen Patrouille beschädigt und er muss zurück nach Devaron um es reparieren zu lassen. Die Macht führt ihn zu einem kleinen Ort im Dschungel. Dort versucht er herauszufinden, warum die Macht ihn hier hin geführt hat.

Im ersten Moment dachte ich, wenn Luke von der Macht nach Devaron gerufen wird, dann passiert da was ganz besonderes. Weit gefehlt. Er wandert ein bisschen im Dschungel rum und übt mit seinem Lichtschwert.

Sarco Plank, der Luke als Führer durch den Dschungel dient, ist in meinen Augen ein interessantes Wesen, das aber leider nur oberflächlich abgehandelt wird. Genauso verhält es sich mit den anderen Figuren und das Abenteuer von Luke ist leider auch sehr vorhersehbar. Luke durfte sich in diesem Buch nicht sehr stark entwickeln, weshalb der Autor Schwierigkeiten hatte, Schwung in die Geschichte zu bekommen. Man hätte dies durch interessante Randfiguren machen können, aber auch deren Entwicklung war durch Episode VII eingeschränkt. Die beste Figur ist ein kleines Mädchen von Devaron. Hier merkt man, dass der Autor komplette kreative Freiheit hatte, doch leider ist sie nur eine kleine Randfigur.

Schön hingegen finde ich die Zeichnungen von Phil Noto. Diese ergänzen das Buch wunderbar und geben auch einen guten Blick auf die Handlung.

Dieses Buch hat mich nicht überzeugen können. Hier kommt nicht richtig die Spannung auf, die man von einem Luke-Skywalker-Abenteuer erwartet. Im neuen Kanon habe ich, gerade von Jason Fry, schon bessere Romane gelesen, aber dennoch gehört es nicht zu den Rohrkrepierern und ergänzt das neue Star Wars-Universum. Deshalb vergebe ich dem Roman 3 von 5 Holocrons mit der Empfehlung: Man kann es lesen, muss es aber nicht unbedingt!

Wir danken dem Panini-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Infos zur englischen Ausgabe gibt es hier und die Rezension zur englischen Ausgabe von Florian findet ihr hier.

Wer kauft sich diesen Jugendroman? Oder wenn ihr ihn schon gelesen habt: Wie hat euch der Roman gefallen?

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