Rezension: Aftermath von Chuck Wendig

Aftermath (04.09.2015)
Aftermath (04.09.2015)

Der Roman Star Wars: Aftermath von Chuck Wendig ist Auftakt der gleichnamigen Trilogie und zugleich der einzige Erwachsenenroman in der „Journey to Star Wars: The Force Awakens“ und obendrein auch der erste Kanonroman, der nach Die Rückkehr der Jedi-Ritter angesiedelt ist. Ab dem heutigen „Force Friday“ ist er für englischsprachige Leser als Hardcover, E-Book und auch als Hörbuch erhältlich. Wie in der Inhaltsangabe beschrieben, geht es in der Handlung um ein geheimes imperiales Treffen auf dem neuen Planeten Akiva, das eine bunte Rebellenbande unter der Führung einer neuen akivanischen Figur namens Norra Wexley sprengen möchte, nachdem sie einen Hilferuf von Wedge Antilles empfangen hat.

Erwartungen: Manche Leser erwarteten von diesem Buch ja, das neue Erben des Imperiums zu sein, das heißt richtungsweisend für alle künftigen Bücher, Comics und sonstige Werke in der Star Wars-Chronologie nach der Schlacht von Endor. Meine Erwartungen waren da etwas gemäßigter. Der Hype um Erben des Imperiums hatte ganz eigene Gründe und das Buch ist auch von der Prämisse her nicht unbedingt mit Aftermath vergleichbar. Auch Der Pakt von Bakura ist ein schlechter Vergleich, wenn auch ein besserer Ansatz. Im Grunde erwartete ich ein Buch, das mir die Sachlage nach Endor klar präsentiert und dabei auch wichtige Fragen angeht. Nicht unbedingt wichtige Fragen hinsichtlich Das Erwachen der Macht – das ist zu dem Zeitpunkt wohl noch etwas unrealistisch – aber doch wichtige Dinge zur Gründung der Neuen Republik, dem Zustand des Imperiums und der verbleibenden imperialen Führung auf Coruscant. Leider versagt Aftermath in dieser Hinsicht weitgehend. Was bietet das Buch?

Neue Figuren! Der erste Akt von Aftermath besteht aus (weitgehend unspektakulären) Figurenvorstellungen. Auch wenn man Wendig für seine Verwendung von Träumen/Erinnerungen loben muss, so finde ich, dass seine Hauptfiguren wenig Identifikationspotenzial bieten. Einzig die jeweiligen Admiräle Ackbar (natürlich auf Seiten der Neuen Republik) und Rae Sloane (auf Seiten des Imperiums, bekannt aus A New Dawn) waren Figuren, mit denen ich etwas anfangen konnte, was daran lag, dass ersterer ein langjähriger Bekannter ist und zweitere von John Jackson Miller in A New Dawn eine tolle Vorstellung erhalten hat, an die der Leser hier anknüpfen kann, um ihre Figur zu verstehen. Die neuen Figuren habe ich tatsächlich erst im dritten Akt halbwegs interessant gefunden, was aber mehr mit der Zusammenführung der Handlungsstränge und der steigenden Spannung als mit den Figuren selbst zu tun hat. Immerhin, das muss man Wendig auch zugute halten: Seine Figuren sind sehr vielfältig hinsichtlich Rasse, Geschlecht, Sexualität usw. – davon darf es bei Star Wars gerne mehr geben. Leider sind die Figuren weitgehend Stereotypen – vernachlässigter Teenager, Kopfgeldjägerin mit Seele, intellektueller imperialer Deserteur… Einzig der unkonventionell modifizierte B1-Kampfdroide Mister Bones war mir sofort sympathisch.

Neue Figuren? Im Zentrum von Aftermath steht das Treffen sogenannter hochgrangiger Imperialer auf Akiva. Nur leider handelt es sich bei diesen – von Rae Sloane vielleicht abgesehen – um einen Haufen Möchtegerns. Zu keinem Zeitpunkt des Buchs konnte ich dieses Treffen wirklich ernst nehmen. Und das hat einen einfachen Grund: Es waren nicht die bekannten hochrangigen Imperialen. Wo sind Mas Amedda, Sate Pestage, Ars Dangor, Armand Isard, Janus Greejatus und all die anderen in Die Rache der Sith, Tarkin und neuerdings auch Lando verwendeten hohen Tiere des Imperiums? Das Buch macht keinerlei Angaben über deren Verbleib – und dabei wird zumindest Mas Amedda in Lost Stars zumindest direkt nach Die Rückkehr der Jedi-Ritter als noch lebendig bezeichnet. Er war Palpatines Stellvertreter – warum ist er nicht Teil eines Treffens, das angeblich die Zukunft des Imperiums entscheiden soll, anstatt ein korrupter Finanzier, ein unfähiger, selbsternannter Großmoff, irgendeine Generälin, ein fanatischer Berater Palpatines und eine frisch beförderte Admirälin? Das Ende des Buches lässt zwar eine logische Antwort darauf vermuten, entschuldigt aber nicht, dass man uns 360 Seiten lang mit diesen uninteressanten Figuren hinhält, die angeblich wichtig sein sollen, ohne uns zu verraten, was mit den tatsächlich wichtigen Figuren passiert ist. Ich habe das Gefühl, aus den letzten 80 Zeitraffer-Seiten von Lost Stars mehr Gehaltvolles über die Zeit nach Endor erfahren zu haben als aus diesem Band.

Alles schlecht? Nein. Es gibt auch Interessantes. In sogenannten „Interludes“, also Zwischenkapiteln, gewährt Chuck Wendig uns Blicke in andere Ecken der Galaxis. Tatooine. Taris. Chandrila. Jakku. Naboo. Sogar Coruscant. Dabei werden Andeutungen gestreut, was an diesen Orten gerade so vor sich geht. Von Ereignissen, die möglicherweise den Anbeginn des „First Order“ aus Das Erwachen der Macht bedeuten könnten, bis hin zu „Foreshadowing“ der Schlacht von Jakku und einer Neugründung der Kopfgeldjägergilde gibt es da durchaus spannende Ansätze (auch wenn sich mir beileibe nicht der Sinn aller „Interludes“ erschlossen hat, aber vielleicht bringen Band 2 und 3 der Trilogie da ja noch etwas mehr Licht in die Sache). Leider muss ich sagen, dass ich die Ereignisse in diesen Zwischenkapiteln teilweise interessanter fand als die Haupthandlung. Besonders ein „Interlude“ mit Han und Chewie „verspottet“ den Leser, denn es zeigt ihm Dinge, die er nicht bekommt (vielleicht ja in Buch 2 oder 3 der Trilogie…) – und damit steht dieses Interlude nicht alleine da. Stellenweise kam es mir aber auch so vor, als hätte man manche dieser „Interludes“ nur als Platzfüller eingebaut, damit das Buch dicker ausfällt als die bisherigen Kanonromane – das tut es nämlich.

Außerdem interessant: Die Treffen der Imperialen, so unwichtig sie als Individuen auch erscheinen, sind bedingt interessant, da man da Einblicke in den Zustand des Imperiums erhält, aber die großen Fragen werden wie erwähnt gemieden. Es gibt jedoch von Tashu, dem Berater des verstorbenen Imperators, eine hinsichtlich Episode VII interessante Anekdote über dessen Forschungen zur dunklen Seite. Außerdem gibt es ein Interlude mit Darth Vaders rotem Sith-Lichtschwert, das für Gesprächsstoff sorgen dürfte. Es gibt für die Easter-Egg-Jäger auch Anspielungen auf Star Wars Rebels (u.a. auch eine Szene, die wohl an die Rebellenübertragung aus „Aufruf zum Widerstand“ angelegt ist) und auch auf The Clone Wars. Tatsächlich ist eine der Hauptfiguren mit einer wiederkehrenden Figur aus The Clone Wars verwandt und eine andere wichtige Figur wurde von „Fulcrum“ in die Rebellenallianz rekrutiert.

Das Ende: Nach Akt 2 des Buches war ich bereit, Aftermath als mäßig interessantes Buch mit derselben Irrelevanz wie manche der bisherigen Kanonromane abzustempeln, das überdies stilistische Unzulänglichkeiten aufweist (dazu gleich mehr). Dann kam der dritte Akt, der so langsam Schwung in die Sache brachte. Wie gesagt schafft es Wendig, trotz schlecht ausgearbeiteter Figuren, diese am Ende in einen spannenden Showdown mit viel Action auf dem Boden und im Weltraum zu verwickeln, und zumindest bei Rae Sloane habe ich (wegen A New Dawn) etwas mitgefiebert. Der Höhepunkt eines Buches, an dem die Handlungsfäden zusammenlaufen und sich ein Finale entfaltet, ist etwas, auf das ich mich in jedem Buch freue, und das bekomme ich zumindest auch hier. Akt 4 mitsamt Epilog (und ein paar sehr vage Anspielungen in den vorangegangenen Akten) pflanzen dann den (durchaus nicht uninteressanten) Samen für die Fortsetzung, die hoffentlich besser ausfällt.

Journey to Star Wars: The Force Awakens: Aftermath (08.09.2015)
Aftermath (08.09.2015, Hörbuch-CD)

Der Schreibstil: Aftermath ist durchgängig im Präsens geschrieben, was wohl eine Eigenheit des Autors ist; zumindest habe ich in einer Leseprobe eines anderen Wendig-Romans dasselbe Stilmittel gefunden. Wobei – ist es wirklich ein Stilmittel? Der Aufstieg der Jedi-Ritter: Ins Nichts von Tim Lebbon verwendet das Gegenwartstempus, um die Schilderung von Erinnerungen zu markieren. Chuck Wendig verwendet es… weil er es kann? Ich weiß es nicht. Es trägt jedenfalls nichts zu dem Buch bei, aber man gewöhnt sich nach einer Weile daran. Was ich dann doch etwas befremdlich fand waren die in den meisten Fällen extrem kurzen Sätze (kaum Nebensätze), die an manchen Stellen zwar ein Gefühl von beschleunigter Action vermitteln, aber an anderen Stellen einfach so wirken, als hätte ein Kind das Buch geschrieben. (Erstere Fälle sind meist daran zu erkennen, dass auch nach jedem Kurzsatz ein Absatz gemacht wurde, um das Handlungsstakkato zu betonen.) Außerdem verwendet der Autor gerne Wortschöpfungen der Umgangssprache wie „helluva“ oder „oops“ im Erzähltext, was den saloppen, ungeschickten Eindruck des Schreibstils nicht unbedingt abmildert.

Fazit: Aftermath ist ein Buch, das man wohl nur mit niedrigen Erwartungen genießen kann. Ich dachte anfangs, ich wäre jemand mit niedrigen Erwartungen, aber offenbar ist es wohl zu viel verlangt, von einem Buch, das den Post-Endor-Kanon eröffnen soll, zumindest oberflächliche Antworten auf die dringendsten Fragen jener Zeit zu erhalten. Dazu kommt, dass nicht mal der Grundanspruch eines jeden guten Buchs – interessante Figuren, Logik der Handlung, vernünftiger Schreibstil – erfüllt wird. Gut, Stil ist Geschmackssache, aber mein Geschmack wurde nicht getroffen. Da uns noch zwei weitere Bände von Wendig ins Haus stehen, hoffe ich, dass sowohl er als auch die Story Group interessantere Konzepte für die Zukunft parat haben. Ein paar Anspielungen auf andernorts stattfindende wichtige Ereignisse in einem weitgehend flachen Roman schaffen nämlich kein großes Lesevergnügen, und von dem her gibt es von mir 2 von 5 Holocrons (oder meinetwegen 2,5, da der dritte Akt doch einiges rettet). Es kann sein, dass der Roman viel vorstellt, was erst in Band 2 ausgearbeitet wird, aber an und für sich ist dieser Band eine ziemliche Enttäuschung.

Der Rezensent vergibt 2 von 5 Holocrons!
Der Rezensent vergibt 2 von 5 Holocrons!

„Journey to The Force Awakens“-Leser sollten lieber die Jugendromane lesen, denn die geben mehr her und unterhalten besser. Zu diesen werden wir am Wochenende ebenfalls Rezensionen haben, aber lasst mich so viel sagen: Kauft sie euch – sie sind gut.

So. Und jetzt bin ich auf eure Meinungen gespannt, sobald ihr das Buch gelesen habt. Teilt ihr meine Einschätzung oder hattet ihr (was wünschenswert wäre) mehr Spaß beim Lesen?

Wir danken Del Rey für die großzügige Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

13 Kommentare

  1. Ui, also 2 Holocrons ist schon ziemlich vernichtend.
    Ich muss zugeben dass ich mich von der Ankündigung an sehr auf das Buch gefreut habe, gleichzeitig aber meine Erwartungen nicht zu hochgeschraubt habe.

    An einen Vergleich mit Erben des Imperiums habe ich garnicht gedacht und das sollte man wie schon geschrieben auch nicht tun.
    diese Trilogie wird für mich immer das Beste Star Wars Literaturwerk bleiben (auch weil es mein erstes Star Wars Buch war).

    Dem Schreibstil im Präsens kann ich nicht viel abgewinnen, ist gewöhnungsbedürftig und ich sehe ehrlich gesagt auch nicht den Sinn darin. Ich hatte auch gehofft dass, „Der Erbe Der Jedi-Ritter“ da die einzige Ausnahme bilden wird.

    Ich werde meine Erwartungen also weiterhin unten halten und bin weiterhin auf das Buch gespannt.

    1. Ich bin mal auf die Rezensionen anderer Fanseiten gespannt… Jedi News lobt das Buch über alle Maßen und Star Wars Post ebenfalls. 😀 Ein anderer Jedi-News-Mitarbeiter hat mir aber gesagt, dass er das Buch nach 2/3 weggelegt hat, da er es nicht mehr ausgehalten hat, was wiederum meinen Eindruck bestätigt. Ich denke, daran werden sich die Gemüter mehr scheiden als bei irgendeinem Kanonroman zuvor…

  2. Ich war auch enttäuscht von dem Buch. Die neuen Charaktere haben mich überhaupt nicht interessiert und v.a. Temmin und seinen Mr Bones fand ich richtig kindisch. Noch übler habe ich dem Buch genommen, dass nichts Relevantes passiert, alles nur angeteasert wird und die Hauptfiguren Luke, Han und Leia komplett fehlen. Auch wenn es nur der erste Teil einer Trilogie ist, muss da doch ein bisschen mehr Handlungstiefe her. Hier war nur sinnlose Action zu finden. Das Schreiben im Präsens hat mich auch gestört, aber ich hätte darüber hinweg sehen können, wenn der Rest gestimmt hätte. Es hat aber leider nichts gestimmt. Langweilig und anstrengend zu lesen! Verschwendete Lebenszeit!

    Ich fand die Interludes teils spannender als die magere Haupthandlung. Gerne hätte ich eine (etwas ausführlichere) Sammlung von Kurzgeschichten über diese Vorkommnisse gelesen. Die Haupthandlung hätte man weglassen können, da sie überflüssig ist.

    Ich stimme auch zu, dass die Jugendbücher durchgehend besser sind als die Erwachsenenbücher! Ich habe schon „Servants to the Empire“ gern gelesen und „Lost Stars“ war ein absolutes Highlight! Warum wurde nicht „Lost Stars“ als DAS Buch promotet, das man vor Episode VII lesen muss? Das ist 1000 Mal besser als „Aftermath“!

  3. Ich hätte dem Buch drei Sterne gegeben. Wenn man mal die völlig überspannten Erwartungen weglässt, ist es ganz gewöhnliche Standardkost, wie es sie im SWEU massehaft gegeben hat und weiterhin geben wird. Gut, die Geschichte hatte keinen Tiefgang und die Sprache und der Erzählstiel ist komplett auf die Generation youTube ausgerichtet, die alles gleichzeitig, aber immer nur als kleine Fitzel braucht. Tja, was soll‘s. Die Jedi/Wookiepedia-Kollegen werden es ausgiebig ob der enthaltenen neuen Informationen ausschlachten. Bei Band 2 und 3 werde ich getrost auf die kostengünstigere Taschenbuch-Ausgabe warten und auf die Prio-Liste werden sie auch nicht kommen. Aber ich habe schon schlechtere SW-Bücher gelesen.

    Ich stimme übrigens der Einstufung von Mara zu, das Buch hätte als Jugendbuch verkauft werden sollen. Genau darauf ist es ausgelegt, auch von der „Helden“-Struktur.

    1. Danke dir für deine Gedanken. Ja, der Roman ist nichts Besonders, was allerdings eine vertane Chance ist, deswegen gibt es bei mir nur 2/3. Ich denke, jeder Fan (der vielleicht auch Lost Stars gelesen hat) kann sich eine in diesem Zeitraum angesiedelte Handlung ausdenken, die spannender gewesen wäre, ohne irgendwas in Richtung Episode VII vorwegzunehmen (z.B. die Befreiung irgendeines Planeten – Chandrila? – und die formelle Gründung der Neuen Republik, auf die in Aftermath nur angespielt wurde). Wie man letztendlich bei dieser Farce einer Story gelandet ist, ist mir schleierhaft.

      1. In Sachen vertane Chance bin ich absolut bei dir, bei dem Hype hätte man etwas anderes liefern sollen als einen mauen Abklatsch von etwas, was mich an vielen Stellen verdächtig an Coruscant Nights 1 erinnert hat, nur mit Rebellen statt Jedi.

  4. Ich muss die alte Rezension hier nochmal ausgraben 😀
    Ich warte immer noch auf das Buch. Auf Amazon ist mittlerweile was Lieferungen anbetrifft leider kein Verlass mehr.
    Ich hab interessehalber mal die Rezensionen zum Buch auf Amazon.com durchgelesen. Es gibt dort mittlerweile über 2000 (!) Rezensionen und der Großteil ist absolut vernichtend. Ich bin mittlerweile an dem Punkt angelangt, dass ich froh bin, wenn ich das Buch endlich gelesen habe um es dann ins Regal zu stellen und nie mehr anzurühren 😀
    Ich finde es extrem schade, dass die verheißungsvollste neue Buch Trilogie wohl so extrem verhunzt ist. Ja ich weiß, ich sollte nicht vorschnell urteilen. Vielleicht sind die folgenden beiden Bücher ja besser. Aber ganz ehrlich: sie sind von demselben Autor und ich kann mir schwer vorstellen, dass es große Qualitätssprünge gibt, zumal ja nicht die arg schwache Story sondern sogar noch mehr der grausame Schreibstil das Hauptproblem sein sollen. Ich werde das Buch jedenfalls in den nächsten Wochen lesen und werde hier dann nochmal kurz berichten. Meine Erwartungen sind jetzt so astronomisch gering, dass ich unmöglich enttäuscht werden kann. Und wer weiß, vielleicht gibt es für mich ja doch eine winzig kleine Überraschung nach dem Motto, dass es doch nicht sooooo schlecht ist 😉

    1. Auf Amazon kommen noch die homophoben Hassrezensionen dazu (eine der Hauptfiguren des Buches und diverse Nebenfiguren sind homosexuell und das hat auch etwas Hass seitens gewisser Idioten ausgelöst) sowie die „Give Us Legends“-Rezensionen dieser kleinen Terrorbewegung, die Lucasfilm-Mitarbeiter, Del-Rey-Mitarbeiter und Fan-Blogger im Internet (und auf Conventions auch persönlich) beleidigt, bloßstellt und terrorisiert, in der Hoffnung, dass man dann die Legends-Kontinuität fortsetzt. Diese Spezialistenfraktion der Menschheit hat auch einige Hassrezensionen hinterlassen. Wenn du dir diese 2000 mal anschaust werden einige davon in diese Kategorie fallen.

      Das Buch war in meinen Augen zwar zu 80% mies und somit fast ein Totalausfall, bekommt aber doch etwas zu viel Hass, der sich besonders ad hominem gegen den Autor richtet anstatt das Buch sachlich zu kritisieren. Dass Chuck Wendig sich angreifbar gemacht hat, indem er diese Personen auf Twitter und in seinem Blog thematisiert hat und ihnen so einen Platz eingeräumt hat, hat die Sache auch nicht verbessert.

  5. Ich hab das Buch grad durch. Ganz ehrlich, ich ärgere mich maßlos über das rausgeworfene Geld. Schlecht geschrieben, persönlich interessieren mich die sexuellen Vorlieben der Protagonisten einen Dreck (nein, ich „hasse“ weder Homos noch Heten), aber wenn das der „neue“ Kanon sein soll dann gute Nacht.

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