Am 1. September ist der Horror-Jugendroman Hiding from the Dark von Kiersten White erschienen. Nach dem Romance-Jugendroman Eyes Like Stars ist dieser nun der zweite, der sich einem speziellen Genre widmet. Wie viel Horror in diesem Jugendroman drinsteckt, erfahrt ihr in meiner folgenden Rezension.

Explore the darkest corners of the Star Wars galaxy in this chilling horror-themed middle grade novel by New York Times bestselling author Kiersten White.
Pursued by Imperial forces, a young girl named Bia must flee her home planet of Coruscant and find her mother. All the time, she is hunted by a figure in black, a presence more horrifying than she has ever encountered before. Can Bia escape—and what does she have that the Empire wants so badly? Horror readers and Star Wars fans of all ages will thrill to this fright-filled middle grade novel.
Klappentext
Rein ins Abenteuer
Die Hauptprotagonistin Bia, ein junges Mädchen, führt ein normales Leben mit ihrer Mutter auf Coruscant. Sie hat immer wieder mit Albträumen zu kämpfen. Ihre Mutter, die fürs Imperium arbeitet und häufig unterwegs ist, kommt eines Tages nicht mehr nach Hause zurück. Nachdem zwielichtige Personen in ihr Apartment einbrechen, dicht gefolgt von einer dunklen Präsenz aus ihren Albträumen (Darth Vader), begibt sich Bia mit dem gemeinsamen Familienschiff, auf die Suche nach ihrer Mutter, dicht gefolgt vom Imperium um Darth Vader.
Die komplette Handlung wird aus Bias Perspektive erzählt, somit kann man sich als Lesender sehr gut in die Lage von Bia hineinversetzen. Man merkt leider recht schnell, wohin die Handlung führt. Die Story fühlt sich austauschbar an, da die Handlung einfach vor sich hinplätschert. Die Humorszenen mit dem Droiden-Co-Piloten des Familienschiffs sind teilweise sehr gut gelungen. Die Story endet mit einem Mini-Cliffhanger, was ich etwas störend fand, da ich mir erhofft hatte, dass die Story nach dem Roman beendet ist.
Horror-Light
Kommen wir nun zu den Horror-Elementen des Jugendromans. Erfrischend ist die Idee, Darth Vader wie den Boogeyman aussehen zu lassen. Leider ist für Star Wars-Kenner*innen gleich am Anfang klar, dass die dunkle, gruselige Gestalt Darth Vader ist. Dieser wird nie namentlich erwähnt, aber anhand der Beschreibungen erkennt man diese sofort. Hier hätte ich mir gerne eine Auflösung später in der Handlung gewünscht. Das Potenzial der weiteren Elemente wie Dunkelheit, Albträume oder dunkle Höllen wird nicht ganz ausgereizt, da diese entsprechend der jungen Zielgruppe nicht ganz so gruselig dargestellt werden. Eventuell werden jüngere Leser*innen sich mehr erschrecken bei den Albtraum-Beschreibungen, aber ansonsten würde der Jugendroman deutlich besser ohne das Horror-Genre auf dem Cover dastehen.
Fazit
Hiding from the Dark ist leichte Kost für zwischendurch mit einer Story, für die keine Vorkenntnisse benötigt werden. Aber der beworbene Horror-Jugendroman ist dieser Jugendroman nicht. Wer leichte Horror-Elemente mag, ist hier perfekt aufgehoben. Deswegen vergebe ich 3 von 5 Holocrons.
Vielen Dank an Random House für die Bereitstellung des digitalen Rezensionsexemplars!











