Roundtable-Interview zum Ende von The High Republic und Hörprobe aus Trials of the Jedi

In nur wenigen Tagen erscheint mit Trials of the Jedi der finale Erwachsenenroman des Literaturprojekts The High Republic. Höchste Zeit für ein großes Roundtable-Treffen der Kreativen und Autor*innen (leider war Daniel José Older nicht verfügbar) jenes Projekts, welches uns nun schon seit 2021 begleitet und uns in gerade einmal vier Jahren ganze 25 Romane, 139 Comichefte, 22 Kurzgeschichten, sechs Manga-Bücher sowie fünf Hörbücher beschert hat.

Zunächst verriet Michal Siglain auf die Frage nach späteren Anpassungen des grundlegenden Storykonstrukts, dass die Figur Stellan Gios darauf ausgelegt war, zum Ende des Projekts zu sterben. Sein Tod wurde später aber an das Ende der ersten Phase verlegt, um den Nihil einen größeren Sieg sowie den Jedi einen herberen Verlust zu verpassen. Claudia Gray und Cavan Scott erwähnten bei dieser Frage zudem Lourna Dee als Figur, die im Laufe des Projekts eine größere Rolle einnahm.

Wenn man so lange wie die Autor*innen von The High Republic für ein Projekt schreibt, wachsen einem gewisse Figuren/Charaktere sehr ans Herz. Für Tessa Gratton war Burry so ein Charakter, den sie als „badass“, „raw“ und „real“ beschreibt. Für George Mann, der jüngst in der dritten Phase mit seinem YA-Roman Die Tränen der Namenlosen aufwartete, war solch eine Figur Reath Silas, denn er konnte sich gut mit diesem identifizieren. Zudem verriet Lydia Kang, die zur Autor*innen-Riege in Phase II dazustieß, dass sie große Freude hatte, Amadeo Azzazzo zu schreiben.

Auf die Frage, ob die Kreativen eine Lieblingsreferenz aus dem Projekt in anderen Star Wars-Werken haben, gab es ebenfalls verschiedenste interessante Antworten. So waren Gray und Córdova erstaunt darüber, dass es Speisen und Getränke in Anlehnung an das Literaturprojekt in Galaxy’s Edge gab, während Charles Soule sich besonders über das Legacy-Lichtschwert von Stellan Gios freute, welches es über den Disney-Store für einen stolzen Preis zu erwerben gab. Cavan Scott hingegen war vom Lo-Fi-Soundtrack der Starlight-Station begeistert. Natürlich wurden auch Figuren oder Orte in anderen literarischen Werken erwähnt, die eine Verknüpfung zu The High Republic aufweisen und auch die Roben der Hohen Republik sowie Verns Lichtschwertpeitsche in The Acolyte sollten dank Michael Siglain nicht unerwähnt bleiben. Im Übrigen hat Autor*in Alyssa Wong auf einmal einen Controller in die Hand genommen und das Star Wars-Spiel Jedi: Survior gezockt, in dessen Story die Hohe Republik eine zentrale Rolle spielt.

Die wohl spannendste Frage wurde dann aber am Ende des Roundtable-Interviews gestellt: Wird der Roman Trials of the Jedi das letzte Mal gewesen sein, dass wir die Hohe Republik zu sehen bekommen? Michael Siglain hat eine klare Antwort:

Nein, es ist absolut nicht das letzte Mal, dass ihr die Ära der Hohen Republik zu sehen bekommen. Es ist das Ende dieser speziellen Geschichte, aber es ist definitiv nicht das Ende der Ära. Und wir haben durchaus Pläne für weitere Geschichten. Ich würde nicht sagen, dass es Phase IV ist, aber man könnte sagen, dass es eine Art „Phase More“ ist. (lacht) Viel mehr kann ich im Moment nicht sagen, aber es ist definitiv nicht das Ende. Es ist das Ende des Anfangs.

Michael Siglain im Interview mit StarWars.com (Übersetzt ins Deutsche.)

Das komplette Interview (auf Englisch) mit vielen weiteren Anekdoten der Cons und Fantreffen sowie weiteren Hintergrundinfos zum Projekt findet ihr hier via StarWars.com. Passend zum Finale des Projekts könnt ihr übrigens jetzt hier auf YouTube eine rund viertelstündige Hörprobe aus dem Hörbuch von The High Republic:Trials of the Jedi hören.

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Star Wars: Die Hohe Republik ist ein mehrjähriges Buch- und Comicprogramm, das hunderte Jahre vor den Skywalker-Filmen spielt und die Jedi in ihrer Blütezeit zeigt. Weitere Infos, News, Podcasts und Rezensionen gibt es in unserem Portal und in der Datenbank. Beachtet auch unsere Guides zur Lesereihenfolge von Phase I, Phase II und Phase III.

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