Marvel-Mittwoch: Star Wars #4: The Destiny Path, Part 4

Der heutige Marvel-Mittwoch bringt uns leider wieder nur ein Heft: Star Wars #4: The Destiny Path, Part 4. Der Autor war auch hier wieder Charles Soule, die Zeichnugnen wurden von Jesus Saiz angefertigt. Die Kolorierung übernahm das Trio aus Jesus Saiz, Arif Prianto und Rachelle Rosenberg, wobei es keine Sichtbaren Unterschiede im Heft gibt, wie ich finde. Denkt auch heute wieder daran: Marvel-Mittwoch-Rezensionen enthalten Spoiler zur Handlung, damit wir in den Kommentaren mit euch diskutieren können!

Star Wars #4: The Destiny Path, Part 4

Destiny’s Calling.

Luke Skywalker
Star Wars #4 (18.03.2020)
Star Wars #4 (18.03.2020)

Wir erinnern uns kurz an die vorherigen Hefte zurück: Luke, Leia und Lando waren wieder in der Wolkenstadt auf Bespin angekommen, um jeweils, ganz uneigennützig, Dinge zu tun und Sachen zu machen. Luke wollte sein Lichtschwert finden, Lando seinen Freund Lobot retten und Leia anscheinend unbedingt in Karbonit eingefroren werden, denn so endete sie relativ flott. Auch Luke ist weniger erfolgreich, denn sein Lichtschwert ist irgendwo in einem Stadtgroßen Haufen aus Altmetall verschwunden. Bei erster Gelegenheit beschwert er sich bei Lando darüber, aber dieser hat anderes zu tun.
Tatsächlich frage ich mich aber, warum er das Lichtschwert nicht mit der Macht erspüren kann. Insbesondere in Werken des Kanons sind die Kyber-Kristalle ja nun fast lebendige Wesen, die in der Macht zu singen scheinen, wenn ich mich richtig an den Ahsoka-Roman erinnere. Klar, der Kristall in diesem speziellen Schwert ist nicht Lukes Kristall, sondern Anakins, aber er ist (vermutlich) der einzige Kristall in diesem Haufen Metall. Das sollte doch machbar sein. Stattdessen zeigt die Macht ihm Visionen von Vader, Obi-Wan, der mysteriösen Gestalt, die im ersten oder zweiten Heft das Schwert gefangen hat (um es offenbar trotzdem in den Abfall zu werfen), Sheev, Yoda und Leia.
Letztere muss nämlich befreit werden.

Übrigens das Schwert wird später von einem Ughnaught gefunden, was mich darüber nachdenken lässt, ob die Gestalt in der Kutte, welche das Schwert vor einigen Heften gefangen hat, nicht doch nur eine Vision Lukes ist.
Unterdessen kann Lando seinen Freund Lobot befreien und so ein wenig für Unruhe in der Stadt sorgen.

Gut gefallen hat mir, dass Luke jetzt schon so nah an sein Episode-VI-Ich herankommt. Er setzt die Macht bewusst und gekonnt gegen seine Gegner ein und manipuliert die Umgebung für seine Kameraden gekonnt. Anhand des Materials, was wir aus den Legends aus dieser Zeit gewohnt sind, kam das dort viel später, aber dieser Luke ist der, der mir mit am besten gefällt und so bin ich nicht traurig darüber, dass er hier schon ein solches Können an den Tag legen darf. Ich gehe davon aus, dass er in zukünftigen Heften noch ein Paar Probleme bekommt und nicht dauerhaft als Overkiller dargestellt wird und werden kann, aber die Richtung gefällt mir gut.

Besser gefällt mir aber ein Paar Sturmtruppler, die mit ihren Sprüchen ein bisschen Komik und damit Auflockerung in die Geschichte bringen. Der eine fragt dabei ständig Sachen, der andere ist nur genervt. „You think, they’re cold in there?“ –„Don’t know, don’t care.”

Am besten gefällt mir aber, dass ich beim ersten Auftritt der mysteriösen Gestalt Recht hatte, was das Geschlecht angeht, denn sie wird von Luke ebenfalls als Frau beschrieben, die er nun suchen will.

Alles in allem sind wir wieder auf dem Niveau der ersten beiden Hefte, nachdem der dritte Teil ja nicht so berauschend war. Allerdings frage ich mich, ob die Staffel, in der die Damerons mitfliegen und die wir im ersten Heft gesehen haben, in den nächsten beiden Teilen noch einmal vorkommt, oder ob die nur gezeigt wurden, um eine Beispielstaffel zu haben.

Was denkt ihr? Habt ihr schon Vermutungen, wer die verhüllte Frau ist?

Wir bedanken uns bei Marvel für das digitale Vorabexemplar, ohne das dieser Marvel-Mittwoch nicht möglich gewesen wäre.

3 Kommentare

Kommentar hinterlassen