Rezension: The Clone Wars 2×07: „Vermächtnis des Terrors“

Vermächtnis des Terrors ist die vorletzte Episode des vierteiligen Geonosis-Handlungsbogens. Die siebte Folge der zweiten Staffel führt das erste Mal einen Horrorfaktor in die Serie ein. Das Drehbuch schrieben Eoghan Mahony, Drew Z. Greenberg und Brian Larsen, Regie führte Steward Lee.

Hilfe anzunehmen ist manchmal schwerer, als sie anzubieten.

Während im Vordergrund noch geschossen wird, wird im Hintergrund schon gefressen. (Bild von der jedipiedia.net)

Nach der Zerstörung von Poggles Waffenfabrik in der vorangegangenen Episode macht sich Luminara Unduli mit dem Klonkrieger Buzz auf BARC-Gleitern auf, den fliehenden Erzherzog zu verfolgen. Sie finden Hinweise, dass er sich auf dem Weg in den verlassen geglaubten Progate-Tempel befindet. Als sie, entgegen dem Rat der anderen Jedi, den Tempel betritt, wird sie unvermittelt angegriffen. Obi-Wan und Anakin folgen ihr in den Tempel, können dort aber nur den toten Buzz und Luminaras Lichtschwert vorfinden. Sie begeben sich daher mit einigen Lichtschwertern in die Katakomben. In den Höhlen entdecken sie untote, von seltsamen Würmern infizierte Geonosianer, die sich in mehreren Auseinandersetzungen als erstaunlich widerstandsfähig erweisen. Endlich erreichen sie die Herrin der Untoten, die geonosianische Königin Karina die Große, die Luminara in ihrer Gefangenschaft hat. Es gelingt ihnen, Luminara durch ein Ablenkungsmanöver zu befreien und mit ihr und Poggle aus dem einstürzenden Tempel zu entkommen.

Der Episode ist zuzugestehen, dass sie es versteht, die Spannung aufrecht zu erhalten: Die Schurken der Episode, die untoten Geonosianer, werden durch die in Dunkelheit gehüllten Katakomben und die Musik angemessen in Szene gesetzt. Da hätte man es sich auch sparen können, im ersten Teil der Episode in fast penetranter Wiederholung das Risiko für Luminara Unduli anzusprechen. Die schleppende Entwicklung der Handlung im ersten Teil wird durch die zweite Hälfte der Episode aber wieder wett gemacht.

Gefallen hat mir einmal wieder der trockene Humor von Obi-Wan Kenobi, der sich – ganz anders als Anakin – lieber mit der geonosianischen Königin unterhalten will, als die Situation per Lichtschwert aufzulösen. Auch in dem kurz darauf entstehenden Scharmützel weist er Anakin für die Tötung eines Gehirnwurms zurecht, weil er das Exemplar doch noch studieren wollte.

Im Ergebnis möchte ich der Episode für ihren Spannungsfaktor und ihren Humor abzüglich der lahmenden ersten Hälfte drei von fünf Holocrons geben.

Bewertung: 3 von 5 Holocrons
Bewertung: 3 von 5 Holocrons

vorherige Episode: Die Waffenfabrik (Staffel 2, Folge 6)
nachfolgende Episode: Gehirn-Parasiten(Staffel 2, Folge 8)

Über den Autor

Johann

Johann
Johann ist Jurastudent, verbringt einen nicht unerheblichen Teil seiner Freizeit als Administrator von Jedipedia.net und verehrt Doctor Who.

1 Kommentar

  1. Schosch

    Ich finde die Folge eigentlioh ganz gut! Die Verfolgungsjagd am Anfang der Folge zwischen Luminara und Poggle ist finde ich wirklich gut dargestellt. Auch Luminara dann im Tempel überwältigt und gefangen genommen wird fand ich auch sehr cool und Wiederspricht dem in den Clone Wars Podcast gegnannten Argument das die Bösen immer nur verlieren. Schließlich wurde ja auch gezeigt das die Separatisten einige Schlachten gewonnen haben. Auch gut gemacht finde ich die Suche von Obi-Wan und Anakin nach Luminara durch die Geonoasianischen Katakomben. Die untoten Geonosianer mögen vielleicht etwas ecklig und gruselig wirken dafür werden sie aber hier gut als überlegene Gegner dargestellt. Die Klone haben ja schließlich keine Chance gegen die Geonosianer gehabt. Auch das Treffen zwischen den Jedi und der Geonosianischen Königin war durch Obi-Wans Humor ganz gut gemacht wenn auch einbisschen ecklig. Wie die Jedi Luminara dann noch befreien können und die Flucht aus den Katakomben und dem Tempel war auch super anzusehen. Definitiv eine der besseren Folgen der Serie und eine gute dritte Folge für diesen Handlungsstrang!

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