Panini bringt Battlefront: Twilight Company im Februar

Battlefront: Twilight Company (03.11.2015)
Battlefront: Twilight Company (03.11.2015)
Nach dem ereignisreichen Star Wars Celebration-Wochenende haben wir uns heute morgen wieder mit den Verlagen in Verbindung gesetzt und dabei von Panini die Info erhalten, dass sie damit rechnen, den Roman Battlefront: Twilight Company von Alexander Freed im Februar 2016 bringen zu können. Damit würde er rund drei Monate nach seiner amerikanischen Erstveröffentlichungen auch bereits auf Deutsch erscheinen. Dies ist allerdings noch eine vorläufige Info.

Im Übrigen haben uns oft Fragen erreicht, warum Panini die Jugendromane (speziell Diener des Imperiums) nicht als E-Books veröffentlicht. Die Antwort lautet schlicht, dass Panini die Rechte für eine elektronische Veröffentlichung von Star Wars-Jugendromanen fehlen. Insofern müsst ihr die Bücher (oh weh, welch Schicksal!) ganz „old school“ in Tinte und Papier kaufen.

Ach ja, von Disney-Lucasfilm Press wird es im Februar 2016 auch ein neues Kinderbuch geben – Death Star Battle heißt der neueste Teil der World of Reading-Reihe.

Und damit einen guten Start in die Woche!

11 Kommentare

  1. Genau deshalb bevorzuge ich Panini gegenüber Blanvalet.
    Blanvalet ist einfach zu starr und unflexibel in seiner Planung.
    Wenn der Battlefront Roman nur 3 Monate nach der Ersterscheinung schon auf Deutsch herauskommt ist das doch mehr als top.

    Wie ist das bei Blanvalet? Die planen für 6-12 Monate und dann ist das mehr oder weniger in Stein gemeißelt.
    Selbst beim im März 2015 erschienenen Roman „Auf Messers Schneide“ haben sie es nicht hinbekommen, das Legends Banner auf das Cover zu drucken.

    1. Nun ja. Das mit dem Legends-Cover war für Blanvalet keine Priorität – fragt sich, ob man das wirklich auf dem Cover haben will. Außerdem war das deutsche Cover zu dem Zeitpunkt bereits durch Disneys Approval gegangen, sodass es von offizieller Seite her auch nicht nötig war… Glaube mir, jeder Lizenznehmer ist froh, wenn das Approval einmal durchlaufen ist – ein Projekt (sei es auch nur ein Cover) ein zweites Mal da durchzuschicken ist etwas, das man tunlichst vermeiden möchte. Das dauert nämlich (besonders bei der aktuellen Materialflut, die LFL/Disney abwickeln muss) und verzögert ganze Projekte. Aktuelles Beispiel dafür ist das Star Wars Magazin von Panini, das vier Monate verspätet an den Start gegangen ist, weil das Approval sich so lange Zeit ließ.

      Ja, die lange Vorlaufszeit bei Blanvalet ist nicht immer gut, da man davon abhängig ist, wie lange im Voraus ein Buch bereits angekündigt ist. Wenn es aber bereits angekündigt wurde, kann es recht schnell gehen – siehe Filmroman zu Episode VII (voraussichtlich noch vor der US-Ausgabe gedruckt erhältlich) oder Darth Maul: In Eisen (7 Monate nach den USA). Läuft leider nicht immer so gut… und die Verzögerung der Kanonromane hat auch mit einer Lizenzverlängerung zu tun, die nicht rechtzeitig durchkam, um das erste Buch bereits im Sommerprogramm 2015 unterzubringen.

      Ich muss allerdings sagen, dass die Redaktionen beider Verlage sehr offen sind für Fanvorschläge. Ein paar Ideen unsererseits sind nämlich auch bei Blanvalet gelandet, befinden sich aber noch im Approval-Prozess und können daher noch nicht definitiv vermeldet werden. Ich kann allerdings sagen, dass Blanvalet unsere Idee, die Young Jedi Knights von VGS, die Goldmann/Blanvalet nicht nachgedruckt hat, elektronisch neu aufzulegen, sehr offen aufgenommen hat. Ob das was wird liegt an Disney.

      Paninis schnellebiger Verlagsprozess wiederum hat zur Folge, dass die Übersetzungen nicht immer ideal sind. Besonders bei den Sonderbänden fallen mir da immer wieder Dinge auf, die ein gründlicheres Lektorat hätte vermeiden können. Geschwindigkeit ist toll und wünschenswert, ist aber auch ein zweischneidiges Schwert.

      1. Das soll jetzt auch kein Blanvalet Bashing meinerseits sein aber diese starre Jahresplanung ist doch nicht mehr zeitgemäß, oder?
        Ich kenne ja auch die Hintergründe nicht, weiss z.B. nicht wie kompliziert das mit Lizenzen ist usw. Das ist nur meine Einschätzung.
        An den Blanvalet Büchern selbst gibt es ja nichts auszusetzen, gute Qualität in Material und Inhalt.

        Die Übersetzungsqualität bei Panini finde ich absolut okay. In den Büchern sind mir da noch nie groß Fehler aufgefallen, höchstens in den Comics mal, dass ein Wort fehlt oder falsch ist aber das ist selten und absolut verschmerzbar.

        Ironischerweise ist das Buch mit den meisten Rechtschreibfehlern von Blanvalet 😀
        Und zwar meine ich Wächter der Macht 1: Intrigen.
        Als ich das damals gelesen habe, habe ich meinen Augen nicht getraut. So viele Rechtschreibfehler (das meiste davon wohl einfach Flüchtigkeitsfehler) habe ich noch nie in einem Buch gesehen.
        Ich hab zwischendurch sogar gedacht, dass ich da wohl eine frühere Version bekommen habe, die noch nicht verbessert wurde und durchgerutscht ist 😉
        Ist natürlich eine Weile her, dass ich das gelesen hab und ich hab grad nochmal reingeguckt und kurz quer gelesen und dabei schon 2 Fehler entdeckt. Ohne Übertreibung hat das Buch mindestens 1-2 Rechtschreibfehler pro Kapitel. Da stand der Übersetzer wohl mehr unter Zeitdruck als sonst.

      2. Ja, Wächter der Macht 1 war eine harte Nummer in der Hinsicht. Da gab es meines Wissens nach einen neuen Übersetzer mit einem Hang zu vielen Fehlern und eine Redaktion, die sich nicht sonderlich darum gekümmert hat. Das hat sich dann zur Mitte der Reihe hin verbessert, als der Redakteur wechselte und ein neuer Lektor eingestellt wurde, der seither an fast allen Blanvalet-Büchern mitgewirkt hat. Man merkt direkt den Sprung in der Qualität, wenn man die späteren „Wächter“ mit dem ersten Band vergleicht.

      3. Das Ganze ist ja sowieso Jammern auf hohem Niveau.
        Mich würde mal interessieren wie es mit Star Wars Literatur, Übersetzungen und Veröffentlichungen in anderen europäischen Ländern aussieht.
        Weisst du wie das z.B. in Frankreich,Spanien usw aussieht?
        Ich glaube da haben wir es in Deutschland diesbezüglich garnicht so schlecht.

      4. Eine spanische Freundin von mir hat fast geweint, als ich ihr gesagt habe, dass wir 2015 in Deutschland alle Legends-Romane von Bantam/Del Rey in Übersetzung vorliegen haben werden. Sie meint aber, dass in Spanien jetzt ein neuer Übersetzungsverlag die Lizenz bekommen hat (mit dem sie auch in Kontakt steht) und dass da jetzt einiges Material in sehr rascher Abfolge (1-2 Romane pro Monat) kommt. Wie da die Qualität aussieht möchte ich allerdings nicht wissen… Bei der spanischen Sprache ist noch zu beachten, dass es nicht nur Ausgaben aus Spanien selbst gibt, sondern auch zentral- und südamerikanische Ausgaben. Manche Bücher/Comics existieren in zwei bis drei verschiedenen spanischen Übersetzungen, die auf die großen Unterschiede des europäischen und lateinamerikanischen Spanisch zurückzuführen sind. Das sind quasi eigene Märkte mit eigenen Varianten der Sprache.

        Frankreich bekommt aktuell recht rasche Comic- und Kinderbuchübersetzungen; bei Romanen bin ich da allerdings nicht im Bilde.

        Unser Kollege Eddie aus den Niederlanden meint, dass es für Niederländisch so gut wie gar keine Übersetzungen gibt und er daher schon ca. 1980 auf die englischen Bücher umgestiegen ist. Er hat die einzige mir bekannte Star-Wars-Erstausgabensammlung, die sich rühmen kann, 99,9% aller Werke mit Geschichten in ihrer weltweiten Erstausgabe zu besitzen. (Er sammelt z.B. auch das deutsche Rebels-Magazin als weltweite Erstausgabe und lässt sich dann die britische Ausgabe nachliefern, um auch die englische Erstausgabe zu haben.) Im Bereich Kinderbücher machen die Niederlande aber Fortschritte, denn besonders beim Thema Rebels gibt es da einige Neuerscheinungen.

        So viel zum Exkurs über andere europäische Märkte. 😉

  2. Na sehr geil! Echt super, dass das Panini so schnell hinbekommt. Ich hoffe aber, dass die Qualität an der zeitnahen Veröffentlichung nicht leidet und dass das Imperial Handbook die Ausnahme war.

    Blanvalet ist da vtl. nicht so flexibel, allerdings versorgen die uns mit ca. einem Jahr Verzögerung doch im ähnlichen Turnus mit Büchern, wie Del Rey in den USA. Und das finde ich völlig in Ordnung.
    Aber mal schauen, wie die das mit dem Filmroman machen. Den wollen sie sicherlich auch zeitnah zum Kinofilm bringen und was man so liest, scheint der ja noch nicht sehr weit fortgeschritten zu sein…

    1. Wenn Blanvalet denselben Turnus hat wie Del Rey dann kann ich damit leben. Ich hab nur Bedenken, dass die Lücke immer größer werden könnte.
      Außerdem nerven mich immer diese „Wir sind uns noch nicht sicher ob und wann“ Situationen wie z.B. „Shadow Games“ (ist jetzt fix aber war ein langer Weg bis dahin) oder seit Neuestem jetzt auch „A New Dawn“.

      1. Der Redakteur hatte die Wahl zwischen Tarkin und A New Dawn und hat sich für Tarkin entschieden, da ihm dieser Roman aus Leserperspektive interessanter vorkam. Eventuell kommt A New Dawn dann im Sommer 2016. Wenn nicht, dann geht der vielleicht auch an Panini.

      2. Bei dieser Wahl kann ich die Entscheidung aus vertrieblichen Aspekten nachvollziehen. Ich weiß auch gar nicht, wie die Wahrnehmung von Rebels beim deutschen „Normal-Fan“ ist? Ich denke viele tun dies als „Kinderserie“ ab und würden den Roman dann auch als „Kinderbuch“ sehen. Bei Tarkin greifen bestimmt mehr Fans zu.

        PS: Rebels gefiel mir übrigens sehr gut und viel besser als The Clone Wars. Das 3-Folgen-Finale der ersten Staffel war einfach nur grandios und gutes altes Star Wars Feeling pur.

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