Marvel-Mittwoch: Galaxy’s Edge: Echoes of the Empire #5

Dankenswerterweise findet diese Reihe mit dem vorliegenden Heft ihren Abschluss.

Achtung: Wie immer besprechen wir im Marvel-Mittwoch die Handlung der Comics, sodass sowohl der Beitrag als auch die Kommentare Spoiler enthalten können.

Der Inhalt

Auch der letzte Teil spielt wieder in Ogas Büro. Zunächst sieht es nach einer Festnahme von Rey durch die Erste Ordnung aus, aber Oga kann sich nicht so ganz entscheiden, vermutlich weil er Rey einfach doch noch zu gerne das Ende der Geschichte erzählen will. Und so entkommt sie zwar der Ersten Ordnung, aber nicht Ogas Märchenstunde.

Luke, Leia und der ganze Rest waren ja nach Batuu zurückgekehrt, um das tote und damit wertlose grüne Steinartefakt an jenen Ort zurückzubringen, an dem es nur so vor Macht gestrotzt hatte.

Über ein paar Ecken und die eine oder andere kleine Schießerei gelangten die beiden schließlich – rein zufällig – in eine Höhle, in der ein paar Bergleute festsitzen, die ein seltenes, wertvolles Mineral abbauen wollten. In der Höhle warten dann – wie es sich für eine zünftige Star Wars-Geschichte gehört – unklare Wandmalereien und ein Monster auf die beiden. Und natürlich ist das Monster mal wieder nicht das, was es zu sein scheint. Ty Yorrik wäre so stolz auf die beiden gewesen.

Gut, dass sich durch diese Begegnung auch gleich noch das Rätsel um den grünen Stein klärt, womit das Thema erledigt ist, sodass alle glücklich wieder nach Hause dürfen.

Die Umsetzung

Ethan Sacks erweist sich mal wieder als der Autor, auf den sich der Verlag verlassen kann und der, ohne zu murren, brav jeden Auftrag abarbeitet, egal, was man ihm alles dafür aufträgt. Hier musste er schnell noch ein Monster und die übliche Konfrontation mit den persönlichen Ängsten unterbringen. Alles brav erledigt. Nur wozu die Geschichte am Ende gut war, bleibt ein Rätsel, denn nun taugt der grüne Stein nicht mal mehr als neuestes Kaufgimmick für den Freizeitpark. Belassen wir es dabei, mehr gibt es zu diesem Heft einfach nicht zu sagen. Vorhang zu!

Jethro Morales und Roi Mercado scheinen irgendwie keinen guten Tag gehabt zu haben, als sie die Panels gezeichnet haben. Dabei geht es nicht ums Technische – das ist schon ganz okay –, aber mit den Köpfen und der Konsistenz in der Darstellung der Figuren scheinen sie diesmal echt auf Kriegsfuss gestanden zu haben. Alle 3–5 Panels sehen die Figuren wieder etwas anders aus. Das ist fast schon wieder interessant, weil man so mal eine große Vielfalt geboten bekommt, aber der ohnehin schwachen Geschichte hilft das dann halt auch nicht. Aber gut, vielleicht war es auch nicht mehr so wichtig. Die einzige, die sich von all dem unbeeindruckt zeigt, ist Rachelle Rosenberg, die ungerührt die gewohnte gute Qualität abliefert. VC’s Clayton Cowles ist zwar nicht besonders gefordert, aber darf rund um das Monster dann doch noch das ein oder andere Geräusch einstreuen. Positiv fällt mir dabei auf, dass er den verschiedenen Blastertypen jeweils eigene Geräusche spendiert, wobei natürlich das legendäre „Pew Pew“ nicht fehlen darf.

Fazit

Das letzte Heft führt die bedeutungslose Reihe zu einem ebenso bedeutungslosem Abschluss. Kann man komplett auf Lücke setzen und stattdessen lieber was Sinnvolles machen.


Am 9. September erwartet uns dann die nächste Comic-Adaption, diesmal The Book of Boba Fett #1, wieder von Rodney Barnes.

Wir bedanken uns bei Marvel für die Bereitstellung der digitalen Vorabexemplare, ohne die unser Marvel-Mittwoch nicht möglich wäre.

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