Willkommen im neuen Jahr und willkommen zu einem weiteren Vader-Werk. Die Faszinationen über (oder eher Gelderwartungen an) diese Figur sind schier unendlich. Also war es nur eine Frage der Zeit, bis ein neuer Vader-Roman erscheint. Doch vielleicht kann der Dunkle Lord in Romanform mehr überzeugen als zuletzt in über vier Jahren Comic-Chaos. So zumindest die Hoffnung.
Ob sich diese Hoffnung für Ines und Tobias erfüllt hat, das ist ein großes Thema dieser Ausgabe Ausgelesen. Wir sprechen über die Trennung des Romans in zwei Hälften, den verwirrenden Horroraspekt, die Vernachlässigung einer Figur und deren spannender Story über den Verlauf des Werks und die Frage, ob Vader jetzt auserzählt ist, in dieser Form funktioniert und dabei endlich mal wieder gruselig ist. Ferner geht es um die verpassten Chancen, in einen Spiegel zu schauen. Wir klären, warum die Macht so blubbert und warum wir „Missionsgemeinschaften“ auch ganz ohne religiösen Anklang nicht leiden können.
Zeitmarken
- 00:00:00 – Begrüßung
- 00:01:24 – Das Vader-Dilemma
- 00:04:28 – Goth und die Hauptfigurenfrage
- 00:08:09 – Leseempfehlung?
- 00:10:09 – Spoiler ab hier: Schatz, ich hab den Tempel verloren
- 00:14:47 – Was blubbert denn da?
- 00:19:45 – Pacing des Romans
- 00:23:27 – Wieso schaut keiner in den Spiegel?
- 00:28:38 – Die Macht macht keinen Spaß
- 00:34:29 – Der Kreislauf des Vaders
- 00:42:49 – Für die Hälfte hat’s gereicht
- 00:55:06 – Schweizer Taschenmesser
- 00:56:36 – Schon wieder eine „Missionsgemeinschaft“
- 01:04:41 – Erben der Klonkriege
- 01:17:13 – ISB und die Krankenversicherung
- 01:24:00 – Stranger Things
- 01:26:07 – Fazit

Blick in die Datenbank
- Zur Werksübersicht von Master of Evil, geschrieben von Adam Christopher
- Das Werk erschien am 11. November 2025 auf Englisch bei Random House Worlds
- Am selben Tag erschien das englischsprachige Hörbuch, gelesen von Marc Thompson
- Eine deutsche Version von Blanvalet wurde noch nicht angekündigt
Die Rezension
Florian hat das Werk direkt zum Release der englischen Version für euch rezensiert. Ihm hat das Werk in großen Teilen besser gefallen als uns. Vor allem habe es dazu geführt, dass der Dunkle Lord endlich wieder gruselig wurde. Für ihn verknüpfte der Roman die „charakterliche Komplexität von Andor mit der Machtmystik und beklemmenden Spannung des The Acolyte-Finales“. Für ihn bewies der Roman, dass „man auch 2025 noch gute, neue Erzählungen mit dem Dunklen Lord der Sith schreiben kann“.
Den JediCast abonnieren
Wir sind auf allen gängigen Podcast-Plattformen vertreten! Abonniert uns also gerne auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts (etc.) oder fügt bequem unsere Feeds in euren präferierten Podcast-Player ein. Alle Links dazu findet ihr oben unter dem Player verlinkt sowie auch jederzeit unter dem Audioplayer in der rechten Sidebar.
Wir freuen uns auch immer über Bewertungen auf den jeweiligen Podcast-Seiten. Falls ihr umfangreichere Anmerkungen habt, schreibt auch gerne eine Mail an podcast@jedi-bibliothek.de!
Unsere Arbeit unterstützen,
Wir haben einen Buymeacoffee-Link. Darüber könnt ihr uns einmalig einen gewünschten Geldbetrag zukommen lassen. Damit setzen wir dann Gewinnspiele, Convention-Auftritte oder technische Ausstattung für unser Projekt um. Danke für eure Unterstützung!
Eure Meinung zum Roman
Habt ihr Adam Christophers neuestes Werk bereits gelesen? Wie hat euch die Darstellung des Dunklen Lords, aber auch die Charakterisierung der eigentlichen Hauptfigur gefallen? Gibt es für euch ebenfalls eine Trennung zwischen dem ersten und dem zweiten Teil des Romans? Und was haltet ihr eigentlich von Missionsgemeinschaften?












Ich hab’s nicht ganz so negativ empfunden wie ihr, aber ich kann eure Punkte schon nachvollziehen. Mit hat vor allem der von euch hervorgehobene Aspekt mit der Betrachtung der Klone sehr gut gefallen, wie auch der ganze Wandel der Galaxis durch die Ausrufung des Imperiums, gerade auch die Verweise auf Anakin oder eben die Klone. Dies wurde aus meiner Sicht bisher sehr wenig behandelt (abgesehen natürlich von Mask of Fear), sodass ich mich darüber sehr gefreut habe. Insgesamt bleibt aber natürlich trotzdem viel verschenktes Potenzial, gerade im Bezug auf Vader vs. Sidious und die Story im Allgemeinen.