In dieser Ausgabe des JediCast sprechen wir über die Die Hohe Republik-Reihe von Marvel aus der dritten Phase. Die von Cavan Scott geschriebene Comicreihe besteht aus zehn Einzelheften und wird in Deutschland in zwei Sonderbänden von Panini veröffentlicht. Darin setzt sich die Reise der Comicfiguren aus der ersten Phase fort. Keeve hat eine Spur, um ihren Meister zu finden, während zufällig noch ein hochrangiger Nihil ihre Wege kreuzt. Dieser Zufall und vieles weitere sind daher auch Themen in unserer Besprechung.
Zusammen überlegen Ines und Tobias, warum ihnen die Reihe wenig gegeben hat, woher das Gefühl des Hinhaltens kommt und wieso die Reihe zu einer Vorgeschichte für das Hörspiel Tempest Breaker – ebenfalls von Cavan Scott – degradiert wird. Zudem geht es um die Rückkehr vieler alter Hasen, die langsam überhandzunehmen drohen (das Rentensystem!!!) und die Erlösung einer tragischen Figur, die jedoch auch aufgeschoben, aber immerhin angerissen wird. Eine Besprechung mit Höhen und Tiefen und der Gewissheit: Es gibt immer jemanden zu retten. Und das reicht im Grunde ja auch schon für eine Comichandlung, oder?
Zeitmarken
- spoilerfreier Teil
- 00:00:00 – Begrüßung
- 00:03:37 – Relevanz der Handlung
- 00:07:58 – Adieu Ario
- 00:10:25 – Prequel oder Standalone?
- Spoilerteil
- 00:11:49 – Jährlich grüßt der Retterkomplex
- 00:25:00 – Diese Kapitelmarke ist nach ihr benannt: Lourna Dee
- 00:32:36 – Babyboomer überfluten Phase III
- 00:45:52 – Keil zwischen #Tereceret
- 00:51:44 – Kinder des Sturms
- 01:00:13 – Der Blob (sein netter Bruder)
- 01:01:14 – Fazit

Blick in die Datenbank
- Zur Werksübersicht von Kinder des Sturms, geschrieben von Cavan Scott
- Der erste Arc erschien auf Englisch in fünf Einzelheften bei Marvel von November 2023 bis März 2024
- Ein Sammelband von Marvel erschien im Juni 2024
- In Deutschland erschien die Reihe direkt als Sonderband im November 2024 bei Panini
- Zur Werksübersicht von Die Gejagte, geschrieben von Cavan Scott
- Der zweite Arc erschien auf Englisch in fünf Einzelheften bei Marvel von April 2024 bis August 2024
- Ein Sammelband von Marvel erschien im November 2024
- In Deutschland erschien die Reihe direkt als Sonderband im März 2025 bei Panini
Die Rezensionen
Die Reihe wurde von Patricia im Rahmen des Marvel-Mittwochs rezensiert. Eine Übersicht über die entsprechenden Beiträge findet ihr hier in der Datenbank.
Tobias rezensierte dann die deutschen Sammelbände. Seine Einschätzung deckt sich überraschenderweise mit der von Tobias im Podcast. Die Reihe komme demnach zu langsam in die Gänge und schaffe es am Ende nicht, überzeugend ins Hörspiel Tempest Breaker überzuleiten. Die Rezension zu Band II folgt im April.
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Nun seid ihr dran! Wie gefiel euch die Rückkehr zu den etablierten Comicfiguren? Hattet auch ihr das Gefühl, auf ausgetretenen Pfaden zu wandeln, oder konnte euch die Rettungsaktion mit angeschlossener Zufallsfestnahme überzeugen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

Star Wars: Die Hohe Republik ist ein mehrjähriges Buch- und Comicprogramm, das hunderte Jahre vor den Skywalker-Filmen spielt und die Jedi in ihrer Blütezeit zeigt. Weitere Infos, News, Podcasts und Rezensionen gibt es in unserem Portal und in der Datenbank. Beachtet auch unsere Guides zur Lesereihenfolge von Phase I, Phase II und Phase III.











Also grundsätzlich stimme ich zu, dass die Story wenig innovativ ist, nicht viel zur dritten Phase beisteuert und teilweise etwas random wirkt.
Mich haben vor allem die ständigen Loyalitätswechsel von Sskeer und die ständigen Tode (oder halt eben nicht) von einem der Zwillinge genervt. Wobei ich gerade bei Ceret und Terec leider sagen muss, dass ich sie auch schon in der ersten Phase eher langweilig fand als Sidekicks. Die Rückkehr von Tey Sirrek hat mir hingegen gut gefallen und ich hab auch kein Problem mit den altwerdenden Spezies. In einer ganzen Galaxis scheint mir das nicht unrealistisch zu sein.
Den Hintergrund der Yacombe habe ich einfach so verstanden, dass sie halt machtbegabt ist und Boolan sie deswegen als Kind des Sturms haben möchte. Hab da keinen tieferen Sinn gesucht.
Eure Bewertung von Keeve finde ich ein bisschen harsch. Außer ihrer etwas verkrampften Suche nach Sskeer finde ich sie im Vergleich mit den anderen Jedi schon noch recht vernünftig und definitiv nicht übermäßig selbstbezogen. Gerade mit dem Wissen, dass sie auch irgendwo die literarische Personifikation von Scotts Selbstzweifeln ist.
Mein stärkster Kritikpunkt an der Reihe sind ehrlicherweise die Zeichnungen, die für mich bei einem Comic wichtiger sind als die Story. Und da macht sich der Abgamg von Anindito schon bemerkbar. Weder Towe noch Cresta kommen annähernd auf ein ähnliches Niveau und ausgerechnet Keeve finde ich bei beiden besonders wenig gelungen. Die Zeichnungen von Laura Braga finde ich dagegen ziemlich ordentlich, nur leider beschränken die sich auf anderthalb Hefte. Man muss aber fairerweise sagen, dass auch schon die erste Phase zu rund einem Drittel nicht aus Aninditos Feder stammte, sondern aus Jeantys und dessen Zeichnungen fand ich noch bescheidener …
Also alles in allem eine durchwachsenen Comicreihe, die hier und da zeichnerische oder charakterliche Highlights hat, aber auch für mich deutlich weniger stark ist als noch in der ersten Phase.
Nach dem ersten Band hatte ich eine eher positive Meinung.
Doch der zweite Sammelband konnte meiner Meinung da qualitativ nicht mithalten.
Die besprochenen Kritikpunkte teile ich soweit und komme auf ein eher durchschnittliches Zwischenfazit bei der Reihe.
Vielleicht findet man die Comics nach Tempest Breaker ja rückblickend besser.
Ich bin dennoch gespannt was noch kommt, schließlich ist Scott ja eigentlich ein talentierter Autor.